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Hochsauerland: Marsberg

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"Situation verschlimmert sich täglich"

Marsberg, 17.01.2007 Uhr

Breite Unter­stüt­zung für abge­scho­bene Familie aus Mars­berg — Kreis wartet auf Unter­lagen

Marsberg. (SK)
Der Initiativkreis, der sich in Marsberg zu Rückholung der abgeschobenen Familie Rustemi gegründet hat, traf sich jetzt mit der stellvertretenden Vorsitzenden des Petitionsausschusses Sigrid Beer (Grüne). Eingeladen war auch der heimische Landtagsabgeordnete Hubert Kleff, der zwar kurzfristig absagen musste, aber seine volle Unterstützung zusagte.
Der Petitionsausschuss des Landtages von Nordrhein-Westfalen hat mit den Stimmen aller Fraktionen und einstimmig die Rückführung der Familie nach Deutschland empfohlen. Ausführlich berichtete Sigrid Beer über den derzeitigen Sachstand und die Aktivitäten auf unterschiedlichen Ebenen. Sie machte klar, dass aus humanitären Gründen eine schnellstmögliche Rückführung erfolgen müsse: "Die qualifizierte Behandlung der Familie muss unbedingt an der psychiatrischen Klinik in Marsberg fortgesetzt werden. Die derzeitige Lebenssituation und der Zustand der Kinder und vor allem der Gesundheitszustand von Frau Rustemi sind äußerst Besorgnis erregend und dringend nötige Hilfe kann am derzeitigen Aufenthaltsort nicht geleistet werden."
Die am 3. Mai 2006 abgeschobene Familie Rustemi lebte zunächst in Bujanovac, einer kleinen Stadt in Südserbien, bei den Eltern von Frau Rustemi. Hier konnten sie sich allerdings nicht mit rechtlichem Status anmelden. Ende August 2006 sind sie dann zwangsweise durch die serbischen Sicherheitsbehörden umgesiedelt worden nach Preshevo, ihrem Geburtsort, zur Familie ihres Vaters, der in Deutschland wegen Kindesmissbrauchs eine neunjährige Haftstrafe absitzt.
Die Familie wäre in Marsberg versorgt
Dem Unterstützerkreis in Marsberg und dem Petitionsausschuss des Landtags NRW, liegen gesicherte Informationen vor, wonach Frau Rustemi und ihren Kindern bereits mehrfach Gewalt angetan worden sei. "Sie befinden sich unter direkter Kontrolle und in vollkommener Abhängigkeit der Familie des Vaters und wurden und werden durch die Angehörigen des Vaters drangsaliert und auch misshandelt", so der Unterstützerkreis in einer Pressemitteilung, "diese dramatische Lebenssituation verschlimmert sich von Tag zu Tag, und es ist zunehmend um ihr Leib und Leben zu fürchten."
Der Initiativkreis in Marsberg hat entsprechende Vorbereitungen getroffen, um nach einer erfolgten Rückführung der Familie Rustemi umgehend zu helfen. Eine Unterbringung, Erstversorgung und auch Betreuung seien gewährleistet.
Der Hochsauerlandkreis werde eine Entscheidung über die Rückkehr der Familie Rustemi erst dann treffen, wenn der Beschluss des Petitionsausschusses mit den detaillierten Gründen im Kreishaus Meschede vorliegt. "Bei all der Dramatik können wir nicht verstehen, warum wir auf manche Unterlagen teilweise schon Wochen warten müssen", so Pressesprecher Martin Reuther.
In einer Stellungnahme führt der HSK fort, dass es der Intention des Gesetzgebers widerspräche, Personen eine Wiedereinreise zu gestatten, deren Aufenthalt im Bundesgebiet unmittelbar zuvor nach umfassender gerichtlicher Überprüfung rechtmäßig durch eine Abschiebung beendet wurde.

 


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2 Kommentare »
 
29.11.08 09:50 Uhr
yoni
guten tag meine damen und hern
ich habe uber den fal schon lange gelesen
ich selber war in fiele auslender behörden,
und habe so was nich erlebt.
ich bien selber auslender.
die auslender behörde,haben eigene gesetze,wen um aufental rechts ist.
ich selber habe 6 kinder.
ale 6 kinder habe aufentl,die kinder von 23.21.17.16.und zwilingen 12.
der 21 jerige hat aufental nach §25.abs5.
und hsk sagen er muss zurick nach Bayern,
oder wierd sein aufental weg genomengen
der hat selber 3 kinder.
ich als father verschte die leute nicht.
ich habe haus gekauft wegen menine kinder.und das haus ist auch hicht klein 3 familien haus .
ich wiel sagen nemen sie miil die leutet kontakt REGIRUNG oder miet MIENISTERIUM kontakt
weil ich denke die HSK arbeiten die nict rechtlich.
27.02.08 19:24 Uhr
Kirsten
Europa
Es ist erschreckend wie sehr alle auf dem Thema Europa herumreiten und bei Hilfeleistungen die Grenzen geschlossener sind als je zuvor. Es ist beschämend, eine Familie mit einem solchen Hintergrund derart zu demütigen. In unserem Deutschland werden Millionen und Milliarden gesammelt und vergeben (ob immer alles so ist wie es dargestellt wird, sei dahingestellt). Hier wird dringend, nachgewiesenermaßen, Hilfe gebraucht und man verwährt sie weil m an eventuell ein paar Hilfeempfänger mehr hat. Es besteht aber auch die Möglichkeit daß die Familie sehr schnell (innerhalb weniger Jahre) auf eigenen Füßen steht. Immerhin wurden die Frau und die Kindern HIER in Deutschland unter aller Augen (die weggesehen haben) misshandelt und missbraucht. Ich wage auch zu bezweifeln das im Heimatland der Familie auch nur Ansatzweise die benötigte Hilfe geleistet werden könnte. Ich wünsche der Familie und dem Inaitivkreis viel Kraft und Erfolg!


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