
Hochsauerland, 12.02.2012 02:00 Uhr
Radarfallen, Geschwindigkeitskontrollen und Laserpistolen spalten Deutschlands Autofahrer. Am vergangenen Freitag wurde eine groß angelegte "Blitzeraktion" von der Polizei gestartet. Auch die Autofahrer im Sauerland waren betroffen. In den Altkreisen wurde ebenfalls massiv geblitzt.
Die Anzahl der Verkehrstoten stieg im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Vorjahres um 13 Prozent. "Hohe Geschwindigkeit ist der Killer Nummer eins im Straßenverkehr", so NRW-Innenminister Ralf Jäger. Doch nicht alle Bürger hielten die "Blitzeraktion" für eine gute Idee. Vielen drängte sich der Eindruck auf, dass die Aktion mehr dem Städtehaushalt als der Verkehrssicherheit dient. Zwar hatte die Polizei die Standorte schon im Internet veröffentlicht, Stimmen aus der Bevölkerung klagten dennoch über nicht genügend Transparenz, da neben den stationären Blitzern auch mobile Fahrzeuge der Polizei im Einsatz waren.
Erreicht die Polizei durch die "Blitzeraktion" wirklich ihre Ziele? Können Raser nur durch drastische Strafen zur Einsicht gebracht werden? Aber ist wie versprochen wirklich Transparenz gegeben, obwohl nicht alle Standorte verraten werden? Fruchtet die "Blitzeraktion" auch bei chronischen Rasern ?
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