
Bamenohl, 16.08.2010 08:45 Uhr
Der zwölfte Jazzfrühschoppen am Bamenohler Schloss trotzte den Wolkenbrüchen und das Publikum ließ sich die gute Laune nicht verderben und "improvisierte" ebenfalls - unter Sonnenschirmen. Der Freiherr von Plettenberg, Sohn Mortimer und die Kulturgemeinde Finnentrop richteten zum zwölften Mal in Folge den Jazzfrühschoppen am Bamenohler Schloss aus.
Mit freundlicher Unterstützung der Eibach Stiftung konnten auch in diesem Jahr zwei Bands verpflichtet werden, die hervorragend in das Konzept passten und sich auch nicht von den schlechten Wetterverhältnissen abhalten ließen, ihr Bestes zu geben. Trotz der anfänglichen "Swinging in the Rain"-Passagen unter Sonnenschirmen, lichteten sich die Schlechtwetterwolken nach einer Stunde und die Jazz-begeisterte Fangemeinde hatte noch reichlich Gelegenheit, das jährlich stattfindende Event im Schlossgarten Bamenohl zu genießen.Die Vorsitzende der Kulturgemeinde Finnentrop, Tanja Nennstil, begrüßte das anwesende Publikum. Im Laufe der Veranstaltung wurden Nina und Wilfried Eibach für ihr seit der ersten Stunde des Jazzfrühschoppens bestehendes Engagement geehrt. Als Vertreter der Eibach Stiftung waren sie auch persönlich in jedem Jahr anwesend, um sich ebenfalls am Jazz-Programm der Kulturgemeinde zu erfreuen. Nennstiel: "Das es diese Veranstaltung gibt, ist zum größten Teil der Verdienst von Nina und Wilfried Eibach, die uns ein finanzielles Fundament durch ihre Unterstützung gaben." "Far Out" und das "Frederik Köster Quartett" verzauberten ihr Publikum mit Swing, Jazz oder Dixieland Melodien. "Far out" sind bereits ein Begriff in der heimischen Umgebung und bestechen durch ihre musikalische Vielseitigkeit in allen Musikrichtungen.
Das "Frederik Köster Quartett" hat sich in der Jazz-Szene durch den kreativen Umgang mit Klangfarben und Sounds eigene Improvisationen im Quartett geschaffen, die auch beim Bamenohler Publikum gut ankamen und den 2009 in Mannheim erhaltenen deutschen Jazzpreis rechtfertigen.
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