Nachrichtenarchiv, Februar 2012

Gekaufte Wahrheit

VermischtesAltenhundem

Anfang der 90er Jahre bringt der Agrar-Chemie-Multi Monsanto genmanipulierte Pflanzen auf den Markt, die für die Einen einer landwirtschaftlichen Revolution gleichkommen und Probleme der Welternährung lösen sollen.

Für andere bedeuten diese Pflanzen unwiederbringliche Zerstörung der biologischen Vielfalt auf diesem Planeten sowie ökonomische Abhängigkeiten und müssen nachdrücklich bekämpft werden. Zwei führende Molekularbiologen in Schottland und Kalifornien veröffentlichten Anfang 2000 kritische Ergebnisse ihrer Forschung zu gentechnisch veränderter Nahrung (GM-Food). Sie verlieren darauf hin ihre Arbeit und werden darüber hinaus persönlich ruiniert durch Streichung der Forschungsmittel und Zerstörung ihres wissenschaftlichen Rufs. Der Film erzählt die Geschichte des persönlichen Mutes von Ignacio Chapela und Árpád Pusztai und ihres Verantwortungsgefühls der Öffentlichkeit gegenüber, die bereits jahrelang GM- Food konsumiert. Aussagen von Wissenschaftlern selbst belegen, dass 95 Prozent der Forscher im Bereich Gentechnik von der Industrie bezahlt werden. Nur 5 Prozent der Forscher sind unabhängig. Die große Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie ist offensichtlich: Kann die Öffentlichkeit - können wir alle - den Wissenschaftlern noch trauen? Die AG "Es Tut sich Was" lädt alle Interessierten zu diesem Dokumentarfilm über Macht und Methoden der biotechnischen Industrie am Montag, 27. Februar, um 20 Uhr ins Kino in Altenhundem ein. Der Eintritt ist kostenlos, es wird lediglich um eine Spenden gebeten.

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