Nachrichtenarchiv, Februar 2012
Jubiläum im Internet-Café
Das Team der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Internet-Cafés freut sich über Verstärkung.

Jubiläum im Internet-Café

VermischtesArnsberg

Ermöglicht durch das Projekt Senioren OnLine - SOL - des Landes Nordrhein-Westfalen auf Initiative von Marita Gerwin von der Koordinierungsstelle für Seniorenarbeit der Stadt Arnsberg und Erika Hahnwald vom Seniorenbeirat sowie durch tatkräftige freiwillige Helfer ging am 25. Februar 2002 das Internet-Café in Arnsberg im ehemaligen Parkhotel an den Start.

Geöffnet war damals zunächst an zwei Tagen, ohne Kursangebot, aber mit Kaffee und Gebäck, das heißt Zeit für Gespräche. Bereits ab Mitte 2002 gab es ein Kursangebot mit drei festen Gruppen. 2005 folgte dann der Umzug vom Haus in der Promenade und Umzug in das "Bürgerzentrum" im Bahnhof Arnsberg. Die durch die Stadt zur Verfügung gestellten Räume im Bahnhof erlaubten eine großzügige Gestaltung mit fünf Computer-Arbeitsplätzen sowie einem sechsten für Notebook-Nutzer, Beamer und Druckern. Dazu ein Aufenthaltsraum mit angeschlossener Teeküche.

Zur Zeit besteht das Team aus 17 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Betreut werden 16 Gruppen mit etwa 65 Teilnehmern. Betrieb ist in der Regel montags bis freitags zwischen 10 und 20 Uhr. Dabei lautet das Prinzip: "Mit Mausklick und Kaffeetasse", ein Mix aus Gesprächen im geselligem Kreis, Arbeiten am Computer und gemeinsamen Unternehmungen mit allen Gruppen. Und das Alles mit Humor und Geduld.

Außerdem gibt es Zeiten, in denen die Räume allen älteren Bürgern für einen Besuch des Internets oder Empfangen und Versenden von Mails zur Verfügung stehen. Angeboten werden offene Beratungsgespräche zur Nutzung eines Computers und des Internets.

In der Planung ist außerdem die Einrichtung eines Arbeitsplatzes für sehbehinderte Teilnehmer sowie Seminare zu den Themen "Musik am PC" und "Bildbearbeitung".

Doch auch auf Schwierigkeiten macht das Internet-Cafe aufmerksam, denn es herrscht ein Mangel an ehrenamtlichen Mitarbeitern. Zudem gab es drei Einbrüche in die Räume im Bahnhof seit 2006. So steht der Treff unter dem Zwang, alle mobilen Dinge von Wert in Safes unterzubringen, dem Beamer einen Stahlkäfig und dem Computerraum eine Kameraüberwachung zu verpassen. "Nach einem weiteren Einbruch in den neu gestalteten Teil des Bahnhofs hoffen wir auf eine Kameraüberwachung des ganzen Gebäudekomplexes", so das Mitarbeiter-Team.

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