
Schmallenberg, 08.02.2012 02:00 Uhr
Im Mittelpunkt der Generalversammlung standen die sportlichen Höhepunkte der Badmintonabteilung des SV Schmallenberg/Fredeburg aus der vergangenen und der aktuellen Spielzeit sowie die strukturelle Orientierung für die Zukunft.
Vier Mannschaften nahmen an der Verbandsrunde teil. Die Minimannschaft erreichte den vierten Tabellenplatz, die beiden Jugendteams wurden Fünfter beziehungsweise Dritter und die Seniorenmannschaft konnte in der Kreisliga Platz sechs erreichen. Bei den Westdeutschen Altersklassenmeisterschaften im Bereich O45 in Wesel erzielten Lisa Hansknecht und Monika Gilsbach sowie Monika Gilsbach mit Guido Piechaczek gute fünfte Plätze. Die Teilnahme an den HSK-Meisterschaften in Arnsberg, die Organisation der offenen Stadtmeisterschaften und das Weihnachtsturnier standen ebenfalls auf dem Programm. Herausragend waren die überregionalen, teils internationalen Turnierteilnahmen von Milena Hoffmann. Besonders beeindruckend waren die internationalen Deutschen Meisterschaften im Parabadminton in Dortmund.
Die Mitgliederzahlen blieben relativ konstant. 2011 waren 134 (74 männliche/60 weibliche) Mitglieder aktiv, 75 im Jugend- und 59 im Erwachsenenbereich.
In der aktuellen Meisterschaftsrunde ragen das Schüler- und das Seniorenteam mit guten zweiten Plätzen heraus. Die Minis belegen einen mittleren Platz, das Landesliga-Jugendteam den letzten.
Für 2012 hat die Abteilung neben der Teilnahme an den Kreismeisterschaften in Velmede/Bestwig auch die Veranstaltung der offenen Stadtmeisterschaften und das Weihnachtsturnier geplant. Elmar Schmidt wurde für zwei weitere Jahre in seinem Amt als zweiter Vorsitzender wiedergewählt. Monika Gilsbach führt die Aufgabe des Schüler- und Jugendwarts fort, Beisitzer wird Andreas Borchardt, und Katrin Saßmannshausen wird Kassenprüferin. Alle werden für zwei Jahre tätig sein. Stefan Wulf wurde als Materialwart bestätigt und Jörg und Yvonne Langefeld kümmern sich weiterhin um die Bewirtung der Turniere.
Die Aussicht auf die nächste Saison fällt durchwachsen aus. Während es wieder ein Schüler- und ein Seniorenteam geben wird, ist die Bildung der Jugend- und Minimannschaft fraglich. Im Fokus steht auch, die Ausrichtung der Abteilung neu zu überdenken. Der Trend geht weg vom Leistungssport hin zum Breitensport. Im Leistungsbereich ist der Wegbruch der jungen Erwachsenen (ab 19 Jahre) jetzt schon kaum noch und in der Zukunft nicht mehr zu kompensieren.
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