Suche 

Social Bookmarks:  Mister Wong del.icio.us Digg Linkarena Ask.com Google Yahoo! MyWeb Facebook

VORWURF DER MANGELNDEN BETREUUNG

Wieviel Vorbereitung brauchen Pflegeeltern?

Sauerland, 30.04.2010 11:30 Uhr

Großer runder Tisch gefordert

Um diese angespannte Situation zu entzerren, bemüht sich der Verein nun darum, einen großen runden Tisch zu organisieren, in dem alle Probleme offen angesprochen werden können. Dabei soll ein neutraler Mediator die Sitzung moderieren, um möglicherweise vorhandene persönliche Ressentiments außen vor zu lassen und eine sachbezogene und konstruktive Diskussion zu entwickeln. Wie ambitioniert und konkret dieses Vorhaben ist, beweist das Schreiben, das die Vorsitzende Alexandra Becker bereits an 63 Adressaten aufgesetzt hat. Unter ihnen neben Pressevertretern, Mitarbeitern des Kreisjugendamtes, dem Jugendhilfeausschuss und den Bürgermeistern auch an Kreisdirektor Winfried Stork und Landrat Dr. Karl Schneider.

Wer mehr über den Pflegeelternverein wissen will, kann sich ím Internet auf www.ap-eltern.de oder direkt bei Alexandra Becker unter Telefon 0 29 61/98 98 99 (per Mail: pflegeeltern-hsk@gmx.de) informieren.

Was denken Sie, liebe Leser des SauerlandKurier: Müssen Pflegeeltern in eigenen Vorbereitungskursen auf ihre Aufgabe systematisch vorbereitet werden oder ist eine intensive persönliche Betreuung in jedem Fall ausreichend?
Äußern Sie Ihre Meinung über die Kommentarfunktion auf dieser Seite!

 

zurückSeite 2 von 2


Artikel »   Drucken Versenden


 

Die letzten 20 Kommentare »
 
16.05.10 23:36 Uhr
Stephanie Gehling
Peter Sellmann
Hallo Herr Sellmann,
auch wir sind seid 2006 Pflegeeltern von einer,damals 14 Jährigen Pflegetochter.Erst im Nachhinein hat sich herrausgestellt das diese SCHWERBEHINDERT und auch schwer TRAUMATISIERT war.Wir wären um solche "LOCKEREN
GRILLABENDE"einfach nur zum" AUSTAUSCH "sehr
DANKBAR gewesen.Leider hat man uns,trotz ausdrücklichen HILFERUF,keine Hilfe gegeben.Ich habe im Amt um eine Familienhilfe gebeten,damit es nicht zu einem Betreuungsabruch kommt(das habe ich, u.a., der schwer KREBSKRANKEN MUTTER damals versprochen).Die Antwort:"Das ist im Rahmen der Jugendhilfe nicht möglich".Behinderte Pflegekinder??
Die gibt es Anscheinend hier im Mescheder Bereich nicht.
Wir haben nach langem Kampf aufgegeben.Sie ist jetzt in einer Einrichtung.Ihre Zukunft ist nach wie vor Ungewiss.Es zerreist einem das HERZ.Ich setze mich für Sie ein,habe aber keinerlei RECHTE mehr,lt.JA.
Wir können uns nur für die Pflegeeltern der "Zukunft" STARK machen.Um diesen das zu ersparen,was wir oder einige andere im Verein bereits Mitgemacht haben.
Unsere Situation lässt sich leider nicht mehr ändern.
Ich spreche hier hauptsächlich im Namen unserer Pflegetochter. ES MACHT MICH EINFACH TRAURIG !
UND DIE MUTTER MEINER PFLEGETOCHTER WÜRDE SICH IM GRAB HERRUMDREHEN,WEIL WIR IHR NOCH ZUR ZUSAMMENARBEIT MIT DEM JUGENDAMT GERATEN HABEN.Das habe ich mir wirklich anders vorgestellt.Ich habe gegen keinem im Jugendamt ein persönliches Problem,aber wenn das so weitergeht,
sollte sich wirklich endlich die POLITIK einschalten.
Die Richtlinienen der Jugendhilfe muss sich auch mit körperlich und geistigen behinderten PFLEGEKINDERN
befassen.Die gibt es!!!!!
Entlastung der FAMILIE U:S:W:
Bei einer Grund-Quallifizierung,wie bei den Tagesmüttern,würden schon von Anfang an,einige Fragen geklärt werden.Und ich bin mir sehr sicher,dass denoch viele diese tolle Aufgabe als Pflegefamilie"NICHT ABSCHRECKEN" wird..Mit der Wahrheit kann man besser umgehen.Unsere Pflegekinder müssen das eines Tages auch.Wir stehen dann dafür ein.
Vor unseren Kindern.
Schon mal dran gedacht ????????????????
16.05.10 11:23 Uhr
Peter Sellmann
Hysterie oder ernsthafte Arbeit?
Kaum habe ich den heutigen Sauerlandkurier ausgelesen, platzt mir der Kragen! Da geben ein paar sich hinter anonymen Nicknames versteckende Schreiberlinge (wieviele natürliche Personen sind das eigentlich?) substanzlose Vorwürfe von sich - und das wird dann vom Redakteur auch noch als repräsentatives Stimmungsbild wiedergegeben. Auf der "Welle der Empörung" sehe ich mich heute auch, denn was ich da (und hier) lesen kann, verschlägt mir die Sprache.

Natürlich sind Vorbereitungsseminare ein Weg, allgemeine Kenntnisse zu vermitteln. Doch benötigen werdende Pflegeeltern in ihrer ganz persönlichen Situation lediglich allgemeine oder doch besser auf sie zugeschnittene Informationen? Wenn dann ein Pflegekind in die Familie kommt, sind dann allgemeine oder doch eher individuell auf die Situation der Pflegeeltern und des Kindes gemeinsam zugeschnittene Informationen hilfreich?

Wir (Pflegeeltern seit 2002) wurden von einer erfahrenen Mitarbeiterin des HSK-Jugendamtes in einer ganzen Reihe sehr intensiv geführter Gespräche auf unsere Rolle vorbereitet. Gleichzeitig wurde unsere familiäre Situation, aber insbesondere unsere Motivation hinterfragt. Insgesamt haben wir so gemeinsam viel individueller und verbindlicher erarbeitet, was auf uns zukommt, als das in irgendwelchen Seminaren jemals zur Sprache kommen könnte.

Die Erfahrung, dass Kinder sehr verschieden sind, machen alle Eltern, das beschränkt sich nicht nur auf Pflegeeltern. Selbst wenn das Jugendamt das Kind vermittelt hat, entbindet das die Eltern nicht davon, eigenverantwortlich zu agieren und selbst nach Lösungen für alltäglich neu auftauchende Probleme zu suchen. Wir Pflegeeltern habe die zusätzliche Option immer als hilfreich empfunden, uns jederzeit vertrauensvoll an das Jugendamt wenden zu können.

Zudem treffen wir uns mit anderen Pflegeeltern unserer Region auf Einladung des Jugendamtes in lockerer Folge zu verschiedenen Themenabenden oder auch nur mal zum Grillen. So ganz nebenbei knüpft man Kontakte für den Erfahrungsaustausch untereinander. Das Ganze läuft recht organisch und harmonisch ohne Zwang ab und entspricht unserem Bedürfnis, das Thema "Pflegekind" nicht zu hoch aufzuhängen.

Letztlich liegt uns ja auch ausschließlich das Wohl unseres Kindes am Herzen. Wir wollen die Tatsache, dass es sich um eine Pflegekind handelt, ganz bewußt nicht problematisieren! Und gerade darum scheint es vielen der hier eingestellten Beiträge zu gehen. Ich bitte doch ganz herzlich darum, das Thema nicht zu instrumentalisieren, um möglicherweise bestehende persönliche Aversionen in der Öffentlichkeit ausleben zu können. Das wird der Mehrheit der Pflegeeltern und Kinder nicht gerecht!
06.05.10 18:29 Uhr
xfred
Nicht zu glauben !!!
Nur 9 von über 50 Pflegefamilien sollen laut Herrn Wagner nicht mit dem Handeln des Kreisjugendamtes zufrieden sein (siehe "Richtigstellung des Kreisjugendamtes zu dem vorstehenden Artikel").

Wie auf dieser Seite oben zu lesen ist, wurden bis dato insgesamt 28 Kommentare zu der veröffentlichten Forderung des Vereines der Adoptiv- und Pflegefamilien nach mehr Betreuung und besserer Vorbereitung für Pflegefamilien geschrieben.

Fast einstimmig werden in diesen Kommentaren die Forderungen des Briloner Vereines unterstützt.

Ein überwältigendes Ergebnis, welches unbeeinflusst und unzensiert beweist, dass die Befragung des Kreisjugendamtes offensichtlich nicht objektiv durchgeführt und anscheinend auch einseitig ausgewertet wurde.

Es ist halt wie immer:
"Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!"
06.05.10 08:23 Uhr
Andrea
@Herr LOos
Vielen Dank,Herr Loos,für die Aufklärung!
Haben Sie noch weitere Beispiele?
Denn ohne solche Plattformen wie hier kommt so etwas ja nie an die Öffentlichkeit.
Nur Mut!
Ich möchte jetzt gern ganz aufgeklärt werden und nicht nur immer bruchstückenhaft.
DAnke.
06.05.10 00:10 Uhr
Ich
Überregionale Erfahrungen
Leider müssen wir feststellen, dass die geschilderten Gegebenheiten kein regionales Problem ist. Der Informationsfluss zwischen den zuständigen Mitarbeitern der Jugendämtern und den Pflegeeltern lässt in vielen Gebieten der Republik weitesgehend Wünsche offen. Mit dieser Politik des "Verschweigens" werden aber bewusst die Pflegefamilien in Situationen geführt die für diese Familien zerreissend enden können. Nicht wenige Pflegeabbrüche sind auf unzureichende Informationen und Unterstützungen zurück zu führen.
Jeder Bindungsabbruch bewirkt bei Pflegekinder eine zunehmende Bindungsunfähigkeit was folgen bis ins hohe Alter dieser Kinder haben wird. Die Jugendämter müssen sich die Frage gefallen lassen ob das zum Kinderwohl führt oder eher eine Kinderwohlgefährdung darstellt.
Es geht zwar vorrangig um diese Pflegekinder, aber es ist auch nicht ausser Acht zu lassen welche Belastungen in den Pflegefamilien freigesetzt werden. Oft genug habe ich mit Pflegeeltern gesprochen, die sich von den Ämtern verraten und verkauft gefühlt haben. Als Hintergrund hierfür möchte ich ein wenig ausholen:
Wenn man Pflegeeltern wird muss man sich einer Überpfüfung unterziehen in der überprüft wird ob man mental und wirtschaftlich so weit gefestigt ist das man Pflegekinder aufnehmen darf. Nach erfolgreicher Überprüfung werden Pflegefamilien gefragt was für Vorstellungen sie an ein Pflegekind binden (sprich welche Eigenschaften man bei möglichen Pflegekindern tragen kann und wo die individuellen Grenzen der angehenden Pflegeeltern liegen).
Eine Vermittlung von Seiten der Ämter sieht nun so aus, das ein Kind aus einer Herkunftfamilie herausgeholt werden muss und vorerst in eine ÜbergangsPflegestelle untergebracht wird. Dann wird mit der Herkunftsfamilie eine Pflegefamilie gesucht. Die Ämter sind in der Regel froh wenn die leiblichen Eltern eine Familie ins Auge fassen. Danach wird diese Pflegefamilie kontaktiert und weil es schnell gehen muss werden einige (leider oft auch nicht unwesendliche) Informationen zwar nicht gänzlich zurück gehalten aber so an die Familie gebracht, dass diese so nicht wahr genommen werden. Es sind aber auch Fälle bekannt in denen bewusst auf Nachfragen der Pflegeeltern nicht die bekannten Informationen weiter gegeben wurden.
Damit werden diese freiwilligen Helfer bewusst mit einer Aufgabe betraut, die diese nicht leisten können (und das wurde im Vorwege abgesprochen!)

Ein weiterer Aspekt, der nicht ausser Acht gelassen werden sollte ist der, dass einzelne Pflegefamilien leichter zu lenken sind. Einer einzelnen Familie kann vom Jugendamt schnell klar gemacht werden dass ihre Wünsche nach Hilfe und Unterstützung unangemessen ist weil die Probleme doch gar nicht sooo schlimm sind (obwohl Pflegefamilien laut dem Sozialgesetzbuch VIII das Recht auf Hilfe hat) . Oder noch besser, die Mitarbeiter von Jugendämtern reagieren einfach nicht auf Anrufe und Anfragen.
Eine Pflegemutter schreibt hier unter den Kommentaren das sie Angst hat. Das ist bitter und unhaltbar. Aber genau so ein Zustand ist für Die Amtskasse positiv. Diese Mutter traut sich doch nicht mehr nach Hilfe zu fragen und damit spart die Kreiskasse Gelder für Hilfemassnahmen die der Familie Entlastung bringen würde.
In Zeiten der leeren Amtskassen wird genau dieser Zustand immer mehr Einzug in den Alltag der deutschen Bürgerinnen und Bürger nehmen.

Auch musste ich lesen das der Verein nicht viel zulauf hat. Aber mal ehrlich ist das ein Wunder? Alle Achtung für die, die den Mut haben sich öffentlich zu organisieren. Lasst Euch nicht brechen und macht weiter. An alle, die sich berechtigter Weise nicht trauen öffentlich Stellung zu beziehen möchte ich darauf hinweisen, dass der Verein in seiner Homepage www.ap-eltern.de eine Bankverbindung hinterlegt hat. Wenn jede Pflegefamilie 20€ im Jahr überweist, dann kann der Verein davon auch ohne Unterstützung von dem Jugendamt Fortbildungen organisieren. Dabei muss sich dann aber das Jugendamt mit hochroten Kopf ansehen wie wenig rechtskonform es aggiert.
05.05.10 20:56 Uhr
Kim
Ich bin echt immer wieder enttäuscht, wenn ich lese oder höre, wie schlecht Pflegeeltern auf ihre zukünftige Rolle vorbereitet werden. Pflegeelternsein erfordert eine ganze Menge Einfühlungsvermögen, Liebe und Fachkenntnisse. Viele Pflegekinder haben oft ein großes Päckchen zu tragen, sie kommen ja nicht aus "gesunden" Familien. Leider werden immer wieder viele Familien ins kalte Wasser geworfen und nach und nach kommt heraus, was mit den Kindern "alles nicht stimmt". Dann hat man sich gegenseitig so lieb gewonnen, dass ein Abbruch nicht mehr in Frage kommt. Es würde allen das Herz brechen. Beim Jugendamt heißt es immer: "Wir entscheiden zum Wohl der Kinder", nur leider trifft das in den seltesten Fällen zu. Mit dem Heim zu drohen ist eine ganz miese Erpressung. Ich hoffe, dass sich schnell etwas im Jugendamt hier ändern wird und auch in allen anderen deutschen Jugendämtern, die ähnliche Probleme machen.
05.05.10 18:23 Uhr
Pflegevater
Bundesweites Problem
Ich selber komme aus einem anderen Bundesland und kann auch von hier bestätigen, dass das Jugendamt nicht mit offenen Karten spielt. Auch wir haben immer wieder Fälle wo es keinerelei Infos an die Pflegeeeltern gab.Egal ob es sich um Misshandlungen, sex. Mißbrauch oder sogar diagnostierter FAS Bericht handelte., dieses wurde und wird nach wie vor den Pflegeeltern vorenthalten. Meine pers. Vermutung ist: Das Jugendamt lügt bewusst und bringt die Kinder ersteinmal in die Pflegefamilien damit die teuren Kosten für Heime oder Erziehungssstellen nicht anfallen. Ich gehe sogar soweit und behaupte, dass das wirtschaftl. eingeplant ist. Sollten Pflegeltern scheitern, dann werden die Kinder entweder in eine Einrichtung gebracht oder die nächste Pflegefamilie verheizt.Jeder der selbst Pflegeeltern ist, weiß dass wir lange versuchen die Probleme zu lösen. Auch darauf vertraut das Jugendamt.
Ich wünsche dem Pflegeelternverein ganz viel Kraft das nun in die Öffentlichkeit zu bringen und dem Druck stand zu halten.
05.05.10 15:20 Uhr
Osiris
Seltsames Gebahren
Der Pflegekinderdienst im HSK wird ja nicht nur von den Pflegeeltern mit einem abschreckenden Stempel versehen. Immer mehr bekommt man als interessierter Mensch mit, dass auch der NRW-Pflegeelternverband und andere Jugendämter seltsame Aussagen über das HSK-Jugendamt macht. Als Bewerber für ein Pflegekind habe ich mich durchgefragt und an vielen Stellen wurde mit Hinweis auf das Jugendamt in unserem Kreis die Nase gerümpft. Ein Mitarbeiter eines anderen Jugendamtes sagte mir sogar: "Ach die - da wo man den Anschein haben kann, es gäbe kein Kinder-undJugendhilfegesetz (KJHG)."
Den Spruch muss man sich auf der Zunge zergehen lassen!!!
05.05.10 14:28 Uhr
Findel
Wie wenige?
Wie viel Pflegekinder sind durch den klagefürenden Verein repräsentiert? Wirklich nur acht? Nee, ne.
05.05.10 10:51 Uhr
Piet
Öffentlicher Auftrag
Pflegeeltern erfüllen einen öffentlichen Auftrag.Sie betreuen Kinder in ihren Familien.Dafür werden sie vom jugendamt bezahlt.Es muss doch regelmäßig überprüft werden,ob in den Pflegefamilien alles richtig läuft.sie könnten ja sonstwas anstellen!Ich möchte hier den Pflegeeltern um gottes willen nichts unterstellen,aber es gibt überall schwarze Schafe!Es gibt auch ganz sicher in diesem Bereich welche.Nur,dann ist es Aufgabe des Jugendamtes,zu kontrollieren!
Man hat in letzter Zeit auch öfter von Vorfällen in Pflegefamilien gehört.Oft waren diese überfordert und alleingelassen.Aber soweit darf es erst gar nicht kommen!
In meinen augejn ist dies vom Jugendamt klare unterlassene Hilfeleistung!
05.05.10 10:13 Uhr
Olli
Fortbildung ist wichtig
Guten Morgen,

ich verstehe diesen Wirbel hier auch nicht wirklich.
Ich bin keine Pflegemutter und kenne mich mit dieser Materie auch nicht aus.
Aber ich begreife nicht,wie den Eltern Fortbildungen nicht gestattet werden.
Heutzutage muss man doch froh sein,wenn sich Menschen fortbilden möchten,so etwas muss doch unterstützt werden!
Es gibt überhaupt kein einziges Argument,welches GEGEN Vorbereitung und Fortbildung spricht.
ALLE bekommen Fortbildung,nur die Pflegeeltern nicht?Das kann es nicht sein und ich erwarte mal eine vernünftige,nachvollziehbare Stellungnahme des Jugendamtes und nicht nur faule Ausreden,die mittlerweile kein Mensch mehr glaubt!
04.05.10 18:14 Uhr
Erschrockene Leserin
auf dem Rücken der Kinder...
Ich finde es unglaublich, was da zwischen dem Jugendamt und dem Pflegeelternverein vorgeht! Da gibt es Familien, die ein Kind aufnehmen, ihm Liebe, eine Zukunft und Geborgenheit schenken und anstatt ihre volle Aufmerksamkeit auf dieses Kind richten zu können, müssen die Familien für eine Selbstverständlichkeit, nämlich das Angebot von Fortbildungen und Seminaren, kämpfen. Hallo, es geht hier um Kinder! Werdende Eltern rennen während der Schwangerschaft zu tausenden Vorbereitungskursen die angeboten werden. Und gerade Pflegeeltern, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, müssen ebenfalls über die neue Situation, ihre Aufgaben und Pflichten aufgeklärt werden.
Ich wünsche dem Pflegeelternverein viel Kraft und Durchhaltevermögen, eure Kinder werden es euch danken!!!
04.05.10 16:45 Uhr
Bürgerin
Fassungslos
Guten Tag,

mich macht diese Geshichte fassungslos!
Ich hatte nie darüber nachgedacht,dass so etwas vielleicht fehlen könnte,weil Fortbildungen und Vorbereitung eigentlich selbstverständlich sein müssen.Ich habe so etwas noch nie von einem anderen Jugendamt gehört.
diese Ausreden in Der Presse mit den GEsprächskreisen - ja wo sind sie denn????
Existieren diese wirklich?Mir als Bürgerin der Stadt Brilon kommt dies alles sehr unwahr rüber.
Ich hoffe,dass sich auch die Bürgermeister der betroffenen Städte mit dem Verein in Verbindung setzen und mit dazu beitragen,dass sich diese untragbare Situation ändert.
04.05.10 15:58 Uhr
Pflegemutter
Angst
Ich habe lange überlegt,ob ich hier etwas schreiben soll.Eigentlich wollte ich schon letzte Woche beim Pressegespräch anwesend sein und mich äußern,aber miene Angst liess es nicht zu.
Ja,Sie lesen richtig,ich habe pure ANGST vor dem Jugendamt.Ich bin froh,dass es nun die Möglichkeit gibt,anonym zu schreiben.Wie oft wurde mir gedroht,mein Pflegekind aus der Familie zu holen,weil ich überfordert sei.Aus lauter Angst,weil ich dieses Kind LIEBE,halte ich meinen Mund,obwohl ich weiss,dass dies falsch ist.Damit habe ich den Pflegeelternverein,der sich jetzt endlich so sehr für die rechte einsetzt,hängengelassen und das tut mir sehr leid....
Ich hoffe,es gibt eines Tages den Zeitpunkt,an dem ich keine Angst mehr haben muss,aber es ist sehr traurig.
Das Jugendamt geht mit den Pflegeeltern nicht gut um.
Meine FAmilie ist mir das Wichtigste und mir heilig,ich habe keine Kraft mehr zum kämpfen und bin heilfroh,dass der Pflegeelternverein sie hat und hoffentlich durchhält.Damit sich hier im HSK endlich etwas verbessert.
Wie konnte es nur so weit kommen,dass man vor dem Jugendamt Angst haben muss???
Traurige,aber hoffnungsvolle Grüße,

eine Pflegemutter
04.05.10 15:53 Uhr
Interessierter
Überflüssig
Zwar werden die wahren Gründe für die Verwehrung von Seminaren von den Verantwortlichen des Jugendamtes nicht ausgesprochen, jedoch dürften wir uns alle einig sein, dass sollten die Verantwortlichen eine drohende Heimunterbringung aus der eigenen Tasche bezahlen müssen (Kosten mtl. rd. 6000,- €) würden sie lieber jährlich 2 Seminarangebote zur Verfügung stellen und dieses Diskussionsforum hätte sich erledigt.
Traurig aber leider wahr!!!!!!
04.05.10 15:16 Uhr
Bea
Skandal
Den vorherigen Kommentaren zu Folge scheint es sich bei dem Verhalten des Jugendamtes HSK gegenüber Pflegefamilien nicht um Einzelfälle zu handeln. Selbst wenn dem so wäre empfinde ich dieses Verhalten als skandalös und sollte unbedingt in Medien wie bspw. Fernsehen veröffentlicht werden. Es wäre sehr interessant zu erfahren mit welchen Begründungen sich die Damen und Herren vom Jugendamt vor laufenden Kameras gegen berechtigte Forderungen der Pflegeeltern äußernwürden. Über eines sind sich sicher alle Interessierten einig: Ein Heimplatz stellt niemals eine Alternative zur Aufnahme in einer Pflegefamilie dar. Finanziell nicht, sozial nicht, gesellschaftlich nicht und im Interesse des Kindes überhaupt nicht. Allein dass die Alternative "Heimplatz" seitens des Jugendamtes bei nicht "pflegeleichten" Pflegeltern in Erwägung gezogen wird, empfinde ich als beschämend und verabscheuungswürdig.
04.05.10 14:25 Uhr
Dörfler
Unglaublich
Die vom Jugendamt geltend gemachte intensive Betreuung von Pflegefamilien setzt zwingend voraus, das es sich bei den Mitarbeitern des Jugendamtes um pädagogisch qualifizierte Personen handelt. Dies ist jedoch offensichtlich nicht der Fall, da bei sämtlichen Entscheidungen des Jugendamtes der entsprechende "Haushaltstitel" und nicht das Wohl des Pflegekindes im Vordergrund stehen. Das Handeln des Jugendamtes entspricht mehr dem typischen Bürokraten statt dem eines verantwortungsvollen Pädagogen. Hätten die Mitarbeiter jemals ein qualifiziertes Seminar "Umgang mit Pflegefamilien" absolviert, würde die heutige Diskussion nicht stattfinden. Sollte sich das Verhalten des Jugendamte nicht ändern, bleibt der lobenswerte Ausspruch "Kinder sind unser höchstes Gut" nur leeres Geschwätz!!!
04.05.10 10:41 Uhr
Tagesmutter
Kein Verständnis
Ich bin seit vielen Jahren qualifizierte Tagesmutter und verstehe hier dieses Theater überhaupt nicht.
Ich verstehe nicht,WARUM Pflegeeltern keine Fortbildungen und Seminare bekommen?Wir bekommen sie doch auch,diese sind selbstverständlich und auch sehr wichtig.Wir Tagesmütter haben auch oft schwierige Kinder,aber diese kommen zumeist aus intakten Familien.Bei Pflegekindern sieht es ganz anders aus.Auf solche schwierigen Situationen MUSS man vorbereitet werden.
Ich habe bisher alle Artikel gelesen.Ich frage mich immer öfter,WO sind die so gut und intensiv vorbereiteten Pflegeeltern?Ich höre nur unzufriedene Stimmen.Ich kann auch nicht verstehen,warum das Jugendamt dann solche Unterschiede macht.Warum werden mnache Pflegeeltern intensiv vorbereitet und manche nicht?
An dieser Stelle ist es doch wichtig,dass alle die gleichen Voraussetzungen erhalten und deshalb sind meiner Meinung nach gemeinsame Seminare von immenser Wichtigkeit.
So wird es im Tagesmütterverein auch gemacht.
Und die anderen Jugendämter bereiten ihre Pflegeeltern auch in Seminaren vor.Warum muss das Jugendamt in Meschede wieder die Extra-Rolle haben?
Zumal ja jetzt deutlich wird,dass dieser Weg keinesfalls besser ist!
Ich fordere ebenfalls Seminare,die gemeinsam stattfinden.Denn auch nur so kommen die Pflegeeltern zusammen,es findet ein Austausch statt,man lernt sich kennen und das ist wichtig.
Ich hsbe auch kein Verständnis dafür,dass das Jugendamt die Flyer nicht weiterreicht,warum wird ein Austausch so intensiv und mit aller Macht verhindert?
Auch ich drücke dem Verein beide Daumen,dass er sich durchsetzt.
Und an alle Politiker: Handelt! Tut was!

Es geht hier um KINDER!
04.05.10 09:57 Uhr
Sternchen
Wofür kämpft der Verein denn?????
Ja wofür kämpft der Verein denn??? Der Verein kämpft doch nur für das was jedes andere Jugendamt schon seid Jahren leistet. Es sind doch keine unvorstellbaren anforderungen die der Verein Fordert es sind nur Seminare für Pflegeelternbewerber und Fortbildungen für die die schon Pflegeeltern sind. Ist das so schlimm? Sind das Forderungen die andere Jugendämter nicht leisten und nur dieses Jugendamt leisten soll? Nein es sind die Forderungen wo an anderen Orten gar nicht gefordert werden müssen weil es dort standart ist.
Es ist doch auch keine überforderung woraus man Konsequenzen ziehen muss! Versteh ich nicht wie jemand das glauben möchte.
Je Besser die Pflegeeltern vorbereitet werden umso besser können sie ihr Pfleekind in der Zeit des ankommens und der vollgezeit unterstützen. Eben weil sie wissen was kommen kann.
Es sind ja nun mal keine "Normalen Familiensituationen" wo die Kinder rausgenommen werden sondern welche wo etwas vorgefallen ist. Ja und sind wir denn alle Pädagogen die alles dieses Wissen und auffangen können?
Denke das sind einige Fragen wo sich der ein oder andere mal gedanken zu machen kann oder sollte!
Pflegeelternverein ich drück euch die Daumen das alles in euerem Sinne passiert!!!
04.05.10 09:33 Uhr
Pflegefamilie
Rechtsweg
Der Rechtsweg steht jedem offen.......

Das stimmt natürlich.Aber soll DAS der Weg für die Pflegefamilien sein?
Ziel ist doch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit!
Der Rechtsweg muss immer der letzte Weg sein.


Kommentar schreiben »

Ihr (Nick-)Name:

Titel für Ihren Eintrag:

Kommentar:
Bei einer Antwort möchte ich per Email
         benachrichtigt werden an meine
         Emailadresse:
         (wird nicht veröffentlicht)

Bitte übertragen Sie die links dargestellte Zeichenfolge in das rechte Feld:

* Bitte halten Sie sich an die Netikette und vermeiden persönliche Anschuldigungen, Beleidigungen und Ähnliches. Verbreiten Sie außerdem keine Unwahrheiten, Vermutungen, Gerüchte sowie rufschädigende oder firmeninterne Informationen. Beachten Sie die Rechte Anderer und urheberrechlich geschützter Quellen. Bei rechtlichen Verstößen haften Sie in vollem Umfang. Aus diesem Grund sind wir gezwungen, Ihre IP-Adresse und Ihren Provider zu speichern. Mit dem Speichern Ihres Kommentars erklären Sie sich mit diesen Regelungen einverstanden.

Weitere interessante Artikel:

nach oben
Print-Ausgaben jetzt auch im Internet
ePaperSie sind via Internet unterwegs, lieben aber das gedruckte Wort? Oder Sie suchen eine Anzeige in unseren Ausgaben? Unter der Rubrik ePaper Sauerland und ePaper Siegerland bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ganz genüsslich durch die letzten drei Ausgaben Ihres Kuriers zu blättern. Benutzen Sie entweder die Menüsteuerung in der Leiste unter der Zeitung oder blättern Sie mit der Maus um.
Deutschland liest lokal - Anzeigenblätter sind als Informationsquelle für viele Menschen die allererste Wahl. Mehr über die Gattung der kostenlosen Gratiszeitungen sowie den Sauerland- und SiegerlandKurier erfahren Sie auf unserer Videoseite.
Aktuelle Leserbefragung:
Frage: Ist die „Blitzer-Aktion“ der Polizei sinnvoll?



Versicherungsvergleich
Newsticker
Wetter / Projektvorstellungen
Letzte Kommentare
Kleinanzeigen

Quicklinks
Interessante Links
Empfehlenwerte Links
 
SauerlandKurier - Die große Wochenzeitung im Sauerland
Nachrichten, Veranstaltungen, Fotos, Kleinanzeigen (Auto, Motorrad, Immobilien, Stellenmarkt, Jobs), Sportergebnisse, Schützenfeste, Aktuelles aus Handel und Gewerbe uvm.

Portalsystem 2012 © KurierVerlag Lennestadt GmbH
Contentservice: Javascript Newsticker für Ihre Internetseite RSS Feed XML 0.9      
1,062 Sek.