Plus von 2,4 Prozent

Passagierzahlen bei Inlandsflügen gestiegen

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Wiesbaden - Erstmals seit knapp drei Jahren sind im ersten Quartal 2014 wieder mehr Passagiere von deutschen Flughäfen zu Inlandszielen aufgebrochen.

5,2 Millionen Fluggäste bedeuteten ein Plus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete. Letztmalig hatte es im zweiten Quartal 2011 eine Steigerung im Inlandsverkehr gegeben.

Insgesamt starteten in den ersten drei Monaten des Jahres 20,5 Millionen Passagiere von den deutschen Flughäfen. Das waren 0,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Hier machte sich das späte Osterfest bemerkbar, zu dem traditionell immer viele Touristen unterwegs sind und das in diesem Jahr in den April fiel.

Dreitägiger Streik der Lufthansa-Piloten machte sich bemerkbar

Nach deutlichen Zuwächsen im Januar und Februar hat es wegen der fehlenden Urlaubsreisenden im März ein Minus von 2,9 Prozent gegeben. Betroffen waren vor allem Flüge nach Übersee, wo im März 9,2 Prozent weniger Passagiere registriert wurden als ein Jahr zuvor. Ein stärkerer Einbruch sei zuletzt im März 2011 verzeichnet worden.

Im April ist die Zahl der Passagiere im Jahresvergleich um 1,7 Prozent wieder gestiegen, wie der Flughafenverband ADV auf der Grundlage einer eigenen Zählung berichtete. Bemerkbar machte sich allerdings der dreitägige Streik der Lufthansa-Piloten, der dazu beitrug, dass es in dem Monat 4,5 Prozent weniger gewerbliche Flugbewegungen gab als ein Jahr zuvor.

dpa

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