
Marsberg, 12.02.2012 01:45 Uhr
Die Rettungswache in Marsberg stand schon an ihrer alten Niederlassung neben dem Marienhospital für ein gut funktionierendes Rettungswesen. Der neue Standort verspricht durch die bessere Lage dazu ein noch schnelleres Ausrücken. Am vergangenen Donnerstag wurde die offizielle Einweihung gefeiert.
Direkt an der Hauptstraße gelegen, müssen die Rettungswagen nicht erst ihren Weg durch beengte und gewundene Straßen finden, um auszurücken. Den Einsatzkräften ist es nun möglich, schneller bei Hilfsbedürftigen zu sein. "Als ich das erste Mal durch den Kreis fuhr, um Rettungswachen zu besuchen, sah ich beengte Räumlichkeiten und wenig technische Ausstattung in Marsberg. Die neue Rettungswache ist nach neunmonatiger Bauzeit räumlich und technisch auf dem höchsten Stand", so Landrat Dr. Karl Schneider. 18 hauptamtliche Kräfte und zwei Auszubildende betreuen nun auf einer Grundstücksgröße von etwa 1560 Quadratmetern das Gebiet der Stadt Marsberg mit zurzeit rund 20.700 Einwohnern. Etwa 1,3 Millionen Euro wurden in das Grundstück, das Bauwerk, die Außeneinlage und die Einrichtung investiert.
Unter den Augen von Vertretern der Kreiskassen, Mitgliedern des Kreistages und der Kreisverwaltung, dem Architekten, Bauleiter und Planungsingenieuren sowie den Mitarbeitern der Feuerwache segneten Probst Norbert Schröer und Pfarrer Alfred Hammer die neue Rettungswache: "Hier erscheint ein sichtbares Zeichen der Solidarität und Hilfsbereitschaft. Menschen kümmern sich um Menschen."
Durch die neue Arbeitsstätte dienen die Einsatzkräfte nun in einer guten Atmosphäre dem gesundheitlichen Wohlergehen der Bürger.
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