Großeinsatz der Rettungskräfte

Nach Autopanne: Eltern treffen unerklärliche Entscheidung - Brüder irren nachts durch den Schnee 

Bodenmais/Bayern: Unerklärliche Entscheidung nach Autopanne: Brüder irren durch die Nacht
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Nachdem ihr Auto im Schnee steckengeblieben ist, trafen die Eltern eine folgenreiche Entscheidung. (Symbolbild)

Eine Familie blieb mit ihrem Auto im Schnee stecken. Die Eltern trafen daraufhin eine seltsame Entscheidung. Zwei ihrer drei Kinder irrten schließlich durch die Nacht.

  • Das Auto einer Familie blieb im Schnee stecken.
  • Die Eltern trafen daraufhin eine folgenschwere Entscheidung.
  • Es folgte ein Großeinsatz der Retter.

Bodenmais - Nach der Autopanne ihrer Familie sind zwei Brüder in der Nacht auf Samstag stundenlang in Niederbayern umhergeirrt. Die beiden Geschwister im Alter von zwölf und 22 Jahren seien ohne Licht und Handy zu Fuß unterwegs gewesen. 

Bodenmais: Auto bleibt im Schnee stecken - Familie teilt sich auf, zwei Brüder gehen verloren

Die Familie war auf dem Weg in eine tschechische Pension am Freitagnachmittag auf eine gesperrte Straße abgebogen. Dort geriet sie in Not: Ihr Wagen war im tiefen Schnee steckengeblieben. Da ein Abschleppdienst wegen der schlechten Straßenverhältnisse nicht an das Familienauto herankam, nahmen die Eltern ein Taxi nach Tschechien. 

Ihre drei Söhne machten sich zu Fuß auf den Weg. Nach zwei Kilometern verlor der älteste Sohn (25) seine Geschwister, er kam alleine in der Pension an. Schließlich wurden die Retter alarmiert.

Bodenmais: Brüder vermisst - Retter suchen zunächst vergeblich

Gegen zwei Uhr nachts startete ein Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr, Sanitätsdienst und Bergwacht. Die Suche wurde allerdings gegen 5.15 Uhr erfolglos eingestellt. Als sich die Bergwachtkräfte bereits auf dem Rückweg befanden, entdeckten sie die Geschwister doch noch. Die Brüder waren unterkühlt und entkräftet. Warum sich die Familie so aufteilte, war für den Polizeisprecher unerklärlich.

Zuerst war’s lustig, dann wurde es gruselig. Ein 18-jähriger Zornedinger hat sich nach einem Fest in Wolfesing auf dem Heimweg verlaufen. Er irrte die ganze Nacht im Ebersberger Forst herum - bis ihn die Pöringer Feuerwehr fand. (Merkur.de*) Sie waren recht gut ausgerüstet, trotzdem brauchte ein Paar bei ihrer Tour Hilfe von den Bergrettern. Diese mussten teilweise durch knietiefen Schnee. (Merkur.de*)

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