„Falsche Kombinationen“

Bittere Panne in Impfzentrum: Bis zu 256 Biontech-Geimpfte nach Fehler womöglich ohne Schutz

Eine Person wird mit einer Spritze gegen das Coronavirus geimpft (Symbolbild).
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Eine Person wird mit einer Spritze gegen das Coronavirus geimpft (Symbolbild).

Nach einer Material-Panne in Deutschland haben womöglich mehr als 200 gegen Corona geimpfte Personen keinen vollständigen Schutz.

Bremen - Eine Panne in einem Impfzentrum in Bremen könnte für bis zu 256 Menschen noch bittere Folgen haben. Sie könnten trotz einer Biontech-Impfung gegen das Coronavirus keinen vollständigen Schutz haben. Dafür verantwortlich ist ein Material-Fehler, wie das Gesundheitsressort der Hansestadt am Montag mitteilte.

Panne im Impfzentrum: Kein vollständiger Schutz bei mehr als 200 Personen

„Auf Grund der Verwendung von neuem Material, das unzulässiger Weise mit bestehendem Material vermischt wurde, kam es zu falschen Kombinationen von Spritzen und Kanülen. Dadurch verblieb ein Rest des Impfstoffs in den Spritzen“, heißt es in der Mitteilung. Deshalb seien nun bis zu 256 Personen, die in der vorletzten Woche (5. bis 11. Juli) eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten hatten, unvollständig geimpft.

Alle Betroffenen seien bereits ermittelt worden, heißt es weiter. Man habe sie postalisch auf das Problem hingewiesen und eine Hotline eingerichtet. Hier werden die Personen über den Vorfall aufgeklärt und es wird mit ihnen im Impfzentrum ein neuer Termin für eine erneute Beratung vereinbart.

Hier werde dann erörtert, ob eine Nachimpfung sinnvoll ist. Diese könnte drei Wochen später erfolgen. Die Entscheidung trifft allerdings die entsprechende Person, wobei Indikatoren wie Alter, Gesundheitszustand, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahmen miteinbezogen werden. (rjs)

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