Östlich von Moskau

Explosionen in russischer Sprengstofffabrik - Zahl der Verletzten steigt auf 85

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Schwere Sprengstoff-Explosionen in russischer Stadt.

Bei schweren Explosionen in einer großen Sprengstofffabrik in Russland sind mindestens 85 Menschen verletzt worden. Zwei gelten als vermisst.

Update vom 2. Juni 2019: In Russlands Rüstungsbetrieben kommt es immer wieder zu folgenreichen Explosionen. Diesmal erwischt es die Stadt Dserschinsk mit rund 200.000 Einwohnern. Die Behörden verhängen den Ausnahmezustand - und müssen über Stunden immer wieder die Zahl der Verletzten erhöhen.

Bei mehreren Sprengstoff-Explosionen in einem Munitionsbetrieb in der russischen Stadt Dserschinsk sind am Samstag mindestens 85 Menschen verletzt worden. 39 Werksmitarbeiter und 46 Bewohner benachbarter Häuser hätten medizinische Hilfe gebraucht, teilte das Gesundheitsministerium der Agentur Interfax zufolge mit. Insgesamt mussten demnach 16 Menschen im Krankenhaus behandelt werden. Der Zahl der Verletzten war im Lauf des Tages mehrfach erhöht worden. Todesopfer gab es nach Angaben der Behörden nicht.

Explosionen in russischer Sprengstofffabrik - Zahl der Verletzten steigt

Update 14.23 Uhr: Bei mehreren Sprengstoff-Explosionen in einem Munitionsbetrieb in der russischen Stadt Dserschinsk sind mindestens 27 Menschen verletzt worden. Werksmitarbeiter und Bewohner benachbarter Häuser hätten medizinische Hilfe gebraucht, teilte die Gesundheitsbehörde der Region der Agentur Interfax zufolge mit. Zwei Menschen gelten als vermisst.

In russischen Medien waren eine riesige Rauchwolke sowie Feuer zu sehen. Die Explosionen geschahen demnach am Samstag bei der Firma Kristall, die für das Militär unter anderem Bomben herstellt sowie auch Sprengsätze für zivile Zwecke. Dserschinsk liegt rund 400 Kilometer östlich von Moskau.

Schwere Sprengstoff-Explosionen in russischer Stadt

Große Teile des Werks seien komplett zerstört worden, hieß es. Auf Videos mit Tonspur war die schwere Erschütterung zu hören. Anwohner der Stadt wurden aufgerufen, ihre Fenster geschlossen zu halten. Teils seien auch Fenster benachbarter Häuser infolge der Druckwelle geborsten, hieß es. Das Feuer war auch nach Stunden noch nicht gelöscht. Zudem wurden weitere Explosionen nicht ausgeschlossen.

Viele Verletzte bei Explosion in russischer Sprengstofffabrik

Nachricht vom 1. Juni 2019: Dserschinsk - Bei einer Explosion in einer großen Sprengstofffabrik in Russland sind am Samstag mindestens 19 Menschen verletzt worden. Das meldete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das örtliche Gesundheitsministerium. Die Explosion ereignete sich demnach in der „Kristall“-Fabrik in Dserschinsk rund 400 Kilometer östlich von Moskau.

In der russischen Stadt Dserschinsk hat sich mindestens eine schwere Sprengstoff-Explosion auf einem Werksgelände ereignet. In russischen Medien waren eine riesige Rauchwolke und Feuer zu sehen. Die Explosionen ereigneten sich demnach bei einem Sprengstoffhersteller, in anderen Meldungen war die Rede von einem Munitionsbetrieb. 

Explosion in russischer Fabrik:  Sprengsätze für militärische und zivile Zwecke

Gouverneur Gleb Nikitin habe einen Sonderstab eingerichtet, meldete die Agentur Interfax. Er sei auf dem Weg an die Unglücksstelle. Die Hintergründe der Explosionen waren noch unklar. In dem Werk werden Medien zufolge Sprengsätze für militärische und zivile Zwecke hergestellt. Dserschinsk liegt rund 400 Kilometer östlich von Moskau.

Ein Sprecher des örtlichen Katastrophenschutzes sagte Agenturen, es habe eine "technische Explosion" in einer der Werkstätten gegeben, gefolgt von einem Feuer auf rund 100 Quadratmetern. Im August waren bei einer Explosion in einer Rüstungsfabrik in Dserschinsk mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, mehrere Menschen wurden verletzt.

dpa/afp

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