Ursache noch unklar

Flixbus auf A19 umgekippt - viele Verletzte - wie unsicher sind Fernbusse?

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Ein Fernbus nach Berlin ist auf der A19 verunglückt

Ein Flixbus-Fernbus ist am Freitag auf dem Weg nach Berlin verunglückt. Der Bus ist auf der A19 umgekippt, es soll zahlreiche Verletzte geben.

14.14 Uhr: Die 47 offensichtlich nicht oder nur leichter verletzten Insassen wurden von Helfern mit einem Bus in ein Gebäude des Roten Kreuzes nach Güstrow gebracht, wie die Polizei mitteilte. Dort sollten sie weiter betreut und untersucht werden. Der Landkreis Mecklenburger Seenplatte richtete ein Informationstelefon ein, an das sich Angehörigen wenden konnten.

11.45 Uhr:

Der Automobilclub ADAC sieht kein Sicherheitsproblem bei Fernbussen. „Das Risiko, mit einem Reisebus zu verunglücken, ist 14 Mal geringer als mit dem eigenen Auto“, sagte der Sprecher des ADAC Hansa, Christian Hief, am Freitag nach dem Flixbus-Unglück auf der A19 in Mecklenburg-Vorpommern. „Fernbusse sind sicher.“ Nach der Bahn seien sie das sicherste Verkehrsmittel. Die Zunahme von Busunfällen in den vergangenen Jahren liege vor allem an der stark gestiegenen Zahl von Busreisen. So seien in Deutschland mittlerweile weit mehr als 20 Millionen Fahrgäste pro Jahr mit den Bussen unterwegs, sagte Hief.

Die Ursachen seien in der Regel keine technischen Mängel, sondern meist trotz zahlreicher gesetzlicher Regelungen der „Faktor Fahrer“.

10.40 Uhr: Der bei Rostock verunglückte Fernbus kam aus Schweden und war mit zwei Busfahrern an Bord unterwegs. Das sagte eine Sprecherin des Unternehmens Flixbus am Freitag in Berlin. Die Buslinie führe von Schweden über Dänemark und Rostock nach Berlin. Der Bus war nach Unternehmensangaben mit mehr als 60 Passagieren besetzt. Er war am Freitagmorgen aus zunächst ungeklärter Ursache auf der Autobahn 19 bei Linstow nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in einen Graben gefahren. Laut Polizei kippte er schräg zur Seite. 

16 Menschen seien nach erster Einschätzung verletzt worden. Die Autobahn in Richtung Berlin war seit etwa 6.30 Uhr gesperrt. Laut Fahrplan starten die Fernbusse auf dieser Linie um 23.40 Uhr in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.

Flixbus-Unfall auf A19: Viele Verletzte im Fernbus

10.10 Uhr: Ein Sprecher des Landkreises Rostock sagte, es seien insgesamt 55 Fahrgäste im Bus gewesen. Ob auch der Busfahrer verletzt wurde, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. An der Unglücksstelle waren mehrere Feuerwehren, Rettungskräfte und auch drei Hubschrauber im Einsatz.

09.41 Uhr: Medienberichten zufolge gibt es bislang acht Schwerverletzte. Die restlichen 52 Buspassagiere unterschiedlicher Nationalität seien zur medizinischen Untersuchung nach Güstrow gebracht worden. Der Verkehr rollt den Angaben zufolge einseitig auf A 19 Richtung Berlin. 

Flixbus nach Berlin auf Autobahn verunglückt 

Linstow - Ein Fernbus Richtung Berlin ist am Freitagmorgen auf der Autobahn 19 bei Linstow (Landkreis Rostock) verunglückt. 16 Menschen wurden verletzt, wie ein Polizeisprecher in Rostock sagte. Der Bus sei aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in einen Graben geraten. Dort kippte er zur Seite. Die Autobahn ist in Richtung Berlin seit etwa 6.30 Uhr gesperrt.

Eine Flixbus-Sprecherin bestätigte, dass es sich um einen Fernbus ihres Unternehmens handelt. Auf der Autobahn ist regelmäßig die Flixbuslinie Rostock-Berlin unterwegs. Ob es sich um einen Bus dieser Linie handelt, sagte die Sprecherin zunächst nicht. Sie kündigte eine Mitteilung im Laufe des Tages an.

Nach Angaben der Polizei wurden sechs Menschen schwer verletzt und zehn leicht. Einer der Fahrgäste wurde eingeklemmt und musste von Rettern aus dem Bus herausgeschnitten werden. Weitere Fahrzeuge sind nicht in den Unfall verwickelt.

Ein Sprecher des Landkreises Rostock sagte, es seien insgesamt 55 Fahrgäste im Bus gewesen. Ob auch der Busfahrer verletzt wurde, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. An der Unglücksstelle waren mehrere Feuerwehren, Rettungskräfte und auch drei Hubschrauber im Einsatz.

Fast unbemerkt teurer geworden? Marktforscher überraschen mit Fernbus-Analyse

Reisen im Fernbus wird teurer. Als Normalpreis mussten Fahrgäste nach neuesten Daten vom April durchschnittlich 10,2 Cent je Kilometer bezahlen, vier Prozent mehr als zur selben Zeit im Vorjahr, wie aus einer Erhebung des Marktforschungsinstituts Iges hervorgeht.

Auf dem Weg von Hamburg nach Berlin machte sich ein Flixbus-Fahrer wenig Gedanken um seine Fahrgäste. Ein Video hält unfassbare Szenen fest.

dpa

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