Es wurde für unmöglich gehalten

„Das ist unglaublich“: Expeditionsteam erkundet einsame Insel - und macht Sensations-Fund

+
Eine Expedition war auf einer der Galapagos-Inseln unterwegs. Hier zu sehen: Der Vulkan Sierra Negra auf der Insel Isabela. (Symbolbild)

Sie waren auf einer Expedition auf den Galapagos-Inseln unterwegs - dabei entdeckten die Teilnehmer etwas, das für unmöglich gehalten wurde.

Puerto Baquerizo Moreno - Auf den Galápagos-Inseln ist ein lebendes Exemplar einer ausgestorben geglaubten Riesenschildkröte entdeckt worden. 

Das erwachsene Weibchen der Unterart Chelonoidis Phantasticus sei auf der Insel Fernandina beobachtet worden, teilte Umweltminister Marcelo Mata am Dienstag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Die Entdeckung sei während einer vom Galápagos-Nationalpark und der US-Umweltorganisation Galápagos Conservancy organisierten Expedition gemacht worden.

Riesenschildkröte galt seit mehr als 100 Jahren als ausgestorben

Die Riesenschildkröte Chelonoidis Phantasticus galt seit mehr als einem Jahrhundert als ausgestorben. Sie kommt nur auf der unbewohnten Insel Fernandina vor. Als ausgestorben gelten auch die einst auf den Galápagos-Inseln heimischen Riesenschildkröten Chelonoidis spp von der Insel Santa Fé und Chelonoidis abigdoni von der Insel Pinta.

Auf Twitter feiern die User die Entdeckung. „Eine ausgezeichnete Nachricht für Galapagos, Ecuador und die Welt“, schreibt ein Nutzer unter den Tweet des Umweltministers. Einer freut sich über die „eine gute Nachricht unter so vielen schlechten“ und ein weiterer kann es kaum fassen: „Das ist unglaublich ... unglaublich. Was für eine ausgezeichnete Nachricht. Wirklich unglaublich.“

Die Galápagos-Inseln, ein isoliert im Pazifik gelegenes Archipel, beherbergen weltweit die größte Zahl an endemischen Arten - also Arten, die nur dort vorkommen. Ein Besuch der Inseln und ihrer einzigartigen Tierwelt im Jahr 1835 inspirierte den britischen Wissenschaftler Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie. Seit 1979 gehört die Inselgruppe zum Unesco-Weltnaturerbe.

afp/mes

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare