Forscher finden seltene Art

Eigentlich ausgestorbene Riesenschildkröte in freier Wildbahn entdeckt

Eine Schildkröte der Art Chelonoidis phantasticus.
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Die Schildkröten-Art Chelonoidis phantasticus wurde in freier Wildbahn auf der Galápagosinsel Fernandina entdeckt.

Eine als ausgerottet geglaubte Riesenschildkröte ist von Forschern auf der Galápagos-Insel Fernandina entdeckt worden. Das gibt der Wissenschaft Hoffnung auf eine Erholung der Art.

Fernandina - Ein Jahrhundert lang galt sie als ausgerottet - aber: Die Fernandina-Riesenschildkröte lebt und wurde von Wissenschaftlern in freier Wildbahn entdeckt. Das stimmt die Forscher hoffnungsvoll, denn die Chelonoidis phantasticus könnte sich als einzige der auf den Galápagos-Inseln beheimateten 15 Riesenschildkrötenarten (*FNP berichtete) wieder verbreiten.

Wie BBC berichtet, haben Forscher ein weibliches Exemplar der Riesenschildkröte Chelonoidis phantasticus 2019 während einer Expedition auf der Galápagos-Insel Fernandina gefunden.

Riesenschildkröten-Art auf Galápagos-Insel entdeckt: „Die Hoffnung lebt“

Eine DNA-Probe der Schildkröte wurde in der Yale-Universität mit einer 1906 entnommenen Probe eines Schildkrötenmännchens derselben Art verglichen. Es bestätigte sich laut zeit.de, dass das entdeckte Schildkrötenweibchen tatsächlich zu der als ausgestorben geltenden Art Chelonoidis phantasticus gehört. Die Forscher wollen nun noch mehr Exemplare dieser Art finden und hoffen, dass sie sich verbreitet.

Viele verwandte Riesenschildkrötenarten der Galápagos-Inseln* sind schon seit langem ausgestorben. Zuletzt hatten Forscher versucht, das Schildkrötenmännchen „Lonesome George“ der Art Chelonoidis nigra abingdonii mit anderen Galápagos-Unterarten zu verpaaren, doch das Tier starb 2012 im Alter von mehr als hundert Jahren, wie zeit.de berichtet.

Die Galápagos-Inseln gehören zu Ecuador, dessen Umweltminister Gustavo Marique sich auf Twitter über die Wiederentdeckung der Riesenschildkröte sichtlich freute: „Die Hoffnung lebt“. *FNP ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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