Glätteunfälle: Ein Toter, Dutzende Verletzte

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Der Reisebus aus Polen wurde beim Zusammenstoß mit einem Lastwagen auf der A2 komplett zerstört.

Duisburg/Berlin - Bei Hunderten Glätteunfällen auf deutschen Straßen sind seit Samstagmittag Dutzende Menschen verletzt und mindestens einer getötet worden.

Allein in Nordrhein-Westfalen zählte die Polizei bis zum Sonntagmorgen 323 Unfälle, die mit den schlechten Wetterverhältnissen zusammenhingen. 44 Menschen wurden dabei verletzt, fünf von ihnen schwer. Die nordrhein-westfälische Polizeizentrale in Duisburg rief die Autofahrer am Sonntag auf, weiterhin sehr vorsichtig zu fahren. Vor allem in den Höhenlagen bestehe die Gefahr örtlicher Straßenglätte.

Bei einem Zusammenstoß eines Reisebusses aus Polen mit einem Lastwagen auf der A2 in der Nähe der Anschlussstelle Braunschweig Ost wurden 13 Personen verletzt, drei davon schwer. Sie kamen ins Krankenhaus. Der Unfall ereignete sich am frühen Samstagmorgen.

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Am Samstagabend hatte die Polizei noch aufgeatmet: Die Zahl der witterungsbedingten Unfälle sei rückläufig, hieß es da. Doch von Samstagabend bis Sonntagmorgen um 04.00 Uhr krachte es dann erneut 178 Mal allein in diesem Bundesland. Den Sachschaden bei den 323 Unfällen bezifferten die Beamten auf rund 820 000 Euro.

dpa

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