Drei Verdächtige im Visier

Großrazzia gegen Schwarzarbeit im Rhein-Main-Gebiet - Schusswaffen sichergestellt

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Großrazzia gegen drei Verdächtige im Rhein-Main-Gebiet. 

Mehr als 190 Zoll- und Polizeibeamte haben Wohnungen und Geschäftsräume im ganzen Rhein-Main-Gebiet durchsucht. Dabei ging es um organisierte Schwarzarbeit. 

Darmstadt - Mehr als 190 Zoll- und Polizeibeamte sind am frühen Dienstagmorgen mit einer Großrazzia gegen organisierte Schwarzarbeit vorgegangen. Sie durchsuchten neun Objekte, Wohnungen und Geschäftsräume in Südhessen und im Rhein-Main-Gebiet, wie das Hauptzollamt Darmstadt mitteilte. 

Zwei Wohnungen wurden durch Spezialkräfte gesichert, weil dort nach den Vorermittlungen Schusswaffen vermutet wurden. Tatsächlich fanden die Beamten einen geladenen Revolver und eine Schreckschusspistole. Insgesamt wurden 50.000 Euro an Bargeld sichergestellt, sowie Computer und Mobiltelefone, die nun von IT-Forensikern ausgewertet werden müssen.

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Großrazzia richtet sich gegen drei Hauptverdächtige

Der Einsatz richtete sich vor allem gegen drei Hauptverdächtige im Alter von 39, 44 und 48 Jahren. Über sogenannte Scheinrechnungen, denen keine Leistung zugrunde lag, sollen diese an Bargeld gekommen sein, mit dem sie dann eigene Angestellte schwarz entlohnten. Auf diese Weise sollen die Sozialkassen und der Fiskus um Sozialversicherungsbeiträge und Steuern im sechsstelligen Bereich betrogen worden sein.

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dpa

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