Golden Retriever, Pudel und Co.

Das sind die 50 beliebtesten Hunderassen in Deutschland

Dackel
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Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) listet die 50 beliebtesten Hunderassen auf. Exotische Vierbeiner findet man genauso wie alte Bekannte.

Er gilt als der beste Freund des Menschen. Vor Jahrhunderten als Arbeits- und Jagdgefährte gezüchtet, erfreuen sich die Vierbeiner seither großer Beliebtheit. Wie der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) schätzt, leben 10,7 Millionen Hunde in Deutschland. Das bedeutet: In jedem fünften Haushalt lebt ein Hund. Doch welche Hunderasse findet man am häufigsten? Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) erstellte eine Liste mit den 50 beliebtesten Hunderassen. Platz eins und Platz zwei könnten dabei nicht unterschiedlicher sein:

Platz 50

Der Irish Terrier schafft den Sprung auf die Liste der 50 beliebtesten Hunderassen in Deutschland knapp. Dabei gilt der Terrier als leicht erziehbarer Familienhund. Auch eine Erziehung zum Jagdhund ist möglich. Der Irish Terrier wird bis zu 45,5 Zentimenter groß und kann dabei über zwölf Kilogramm wiegen.

Platz 49

Ursprünglich wurde der Border Terrier in Großbritannien zur Fuchsjagd gezüchtet. Der vergleichsweise kleine Hund (Maximalgewicht: 7,1 Kilogramm) entwickelte sich mehr und mehr zum Haushund. Seine Robustheit und Agilität hat sich der Terrier bewahrt.

Platz 48

Der Mops galt im China vor 2000 Jahren als „Kaiserhund“. Nur der Herrscher hatte das Privileg, die Hunderasse zu besitzen. Im 16. Jahrhundert fand der Mops den Weg nach Europa, wo er sich an den Höfen des Adels großer Beliebtheit erfreute. Ab 1900 verbreitete sich die Hunderasse schnell, da der Mops als Modehund galt und nunmehr von breiten Bevölkerungsschichten gehalten wurde. Aufgrund seiner kurzen Schnauze ist der Mops anfällig für Atemprobleme, die die niederländische Regierung veranlassten, ein Zuchtverbot für kurznasige Hunden durchzusetzen.

Platz 47

Es fällt auf den ersten Blick ins Auge: Das lange, dichte Fell des Berger de Brie. Sein freundliches Aussehen täuscht über seine ursprüngliche Verwendung hinweg. Der erstmals in Frankreich erwähnte Hund bewachte Rinder- und Schafherden, in den beiden Weltkriegen wurde er als Wach- und Meldehund eingesetzt.

Platz 46

Lagotto Romagnolo kommt ursprünglich aus Italien. Dort wird er dank seines hervorragenden Geruchsinns zur Trüffelsuche genutzt. Auch in Deutschland wird die Hunderasse immer beliebter, gilt der Lagotto Romagnolo als genügsam und leicht zu erziehen.

Platz 45

Der Yorkshire Terrier galt im 19. Jahrhundert als „Arme-Leute-Hund“, der für die Rattenjagd gezüchtet wurde. Im Laufe des folgenden Jahrhunderts legten sich dann breite Bevölkerungsschichten den kleinen Terrier zu, der als lebhaft und intelligent gilt.

Platz 44

Der Boston Terrier sei „ein repräsentativer Hund, der Haltung und Würde ausstrahlt wie ein ‚Boston Gentleman‘, wie der VDH auf seiner Website schreibt. Der Terrier zeichnet sich durch seine hohe Intelligenz und der charakteristischen quadratischen Form seines Kopfes aus. Benannt ist der Hund nach der Stadt, in der der erste Club für die Rasse gegründet wurde.

Platz 43

Der Cairn Terrier stammt, wie viele andere Hunderassen, aus Großbritannien. In Schottland wurde er vorwiegend zur Jagd eingesetzt, ab dem 20. Jahrhundert entwickelte er sich zum Haushund. Der Cairn Terrier wird bis zu 31 Zentimeter groß und kann dabei 7,5 Kilogramm auf die Waage bringen.

Platz 42

Der Neufundländer ist ein echtes Schwergewicht. Bis zu 70 Kilogramm kann der bullige Vierbeiner wiegen. Sein charakteristisches Fell dient seiner ursprünglichen Zuchtverwendung. Als Wasser- und Rettungshund diente er den Menschen jahrhundertelang. Der VDH beschreibt den Neufundländer als „majestätisch, fröhlich und unternehmenslustig“.

Platz 41

Der Schnauzer trägt seinen Namen aufgrund des stark ausgeprägten Schnauzbarts und den dichten Augenbrauen. Ursprünglich wurde der Schnauzer in Süddeutschland in Ställen gehalten, um Nagetiere zu jagen. Mittlerweile hat sich der Schnauzer zu einem anhänglichen, wachsamen und gutmütigen Haushund entwickelt.

Platz 40

Als Jagd- und Therapiehund wird der Weimaraner vorzugsweise eingesetzt. In den letzten Jahren erfreute sich die deutsche Hunderasse auch als Begleithund wachsener Beliebtheit, nicht zuletzt aufgrund seines außergewöhnlichen Aussehens. Sein Fell ist silber-, reh-, oder mausgrau, die Augen des Weimaraners sind hell bis bernsteinfarben.

Platz 39

„Zu Hause ein Schäfchen, aber ein Löwe auf der Jagd“, beschreibt der VDH den Charakter des Irish Wolfhound. Schon im Mittelalter wurde die Hunderasse zur Wildjagd eingesetzt, ehe sie als Hirten- und Hütehund die Höfe der Bauern bewachte. Der Irish Wolfhound gehört mit einer Widerristhöhe von bis zu 106 Zentimetern zu den größten Hunderassen der Welt.

Platz 38

Der Tibet Terrier ist aufgrund seiner Größe (rund 40 Zentimeter) ein beliebter Begleithund. Zukünfitgen Haltern sollte jedoch bewusst sein, dass die Erziehung des Terriers viel Zeit und Mühen in Anspruch nimmt. Der Tibet Terrier gilt als intelligent und temperamtentvoll.

Platz 37

Der Leonberger ist groß, kräftig und muskulös, dabei aber ein eleganter Hund, der sich durch selbstbewusste Ruhe bei lebhaftem Temperament auszeichnet. Vor allem als Familienhund ist der Leonberger ein angenehmer Begleiter: Er ist weder scheu noch aggressiv und für seine ausgesprochene Kinderfreundlichkeit bekannt.

Platz 36

Auch Platz 36 der beliebtesten Hunderassen ist kräftig und muskulös, allerdings etwas kleiner und haariger: Deutsch Langhaar. Der vielseitige Jagdhund mit der Mähne am Hals gilt als ausgeglichen, ruhig und gutartig. Er ist deshalb in allen Lebenslagen leicht zu führen.

Platz 35

Elegante Linien, eine stolze Haltung und ein entschlossen temperamentvolles Wesen: Den Dobermann bezeichnet der VDH als Idealbild eines Hundes. Es ist die einzige deutsche Rasse, die den Namen ihres ersten Züchters trägt: Friedrich Louis Dobermann. Der Steuereintreiber und Hundefänger war bekannt dafür, besonders scharfe Hunde zu züchten. Heute besitzt der Dobermann aber eine freundlich friedliche Grundstimmung. Als anhängliches Familienmitglied zeichnet er sich vor allem durch seine Kinderliebe aus.

Platz 34

Der Deutsche Wachtelhund ist ein echter Allrounder. Bei der Jagd ist er ein passionierter und ehrgeiziger Stöberer mit starkem Finderwillen. Der langhaarig-zottelige und extrem muskulöse Hund ist für seinen edlen Kopf bekannt, für seine freundliche Art und seine gute Anpassungsfähigkeit. Er ist weder ängstlich noch aggressiv und lernt gerne Neues.

Platz 33

Der Whippet ist „für Geschwindigkeit und Leistung gebaut“, schreibt der VDH. Im freien Gelände ist sein Lauf atemberaubend, die ausgewogene Kombination von Stärke, Eleganz und Grazie macht ihn einzigartig, sein Charakter aber auch: Der ruhige und reinliche Familien- und Wohnungshund gilt als ausgesprochen anschmiegsam, liebebedürftig und fordert Streicheleinheiten von sich aus ein. Er will immer dabei sein. Aber Vorsicht: Man kann ihn auch zu sehr verwöhnen.

Platz 32

Auf Platz 32 wird’s haarig: Der pfiffige Bart, der das Gesicht des Bearded Collies einrahmt, gab dem schottischen Hütehund einst seinen Namen. Heute gilt er als lebhaft, temperamentvoll und unglaublich unternehmungslustig, gleichzeitig als liebevoller Familienhund. Allerdings erfordert sein überschäumendes Temperament ein gutes Händchen. Bewegung und viel Beschäftigung sind besonders wichtig für das Wohlbefinden des Bearded Collies – ansonsten langweilt er sich und entwickelt unerwünschte Verhaltensweisen.

Platz 31

Ursprünglich wurde der Beagle für die Hasenjagd gezüchtet, sein umgängliches Wesen und seine schlackernden Ohren machen ihn als Familienhund besonders beliebt. Er verkörpert gute Laune, wirkt immer fröhlich, kann etwas dickköpfig sein – und frisst für sein Leben gerne. Deshalb sollten Besitzer auf einen ausgewogenen Ernährungsplan achten.

Platz 30

Der Malinois ist eine der vier Unterarten des Belgischen Schäferhunds. Seine Körperhaltung ist stolz, sein Ausdruck immer aufmerksam, Angst und Aggressivität sind ihm fremd. Kurzum: Der Malinois ist ein ausgezeichneter Hütehund, erweist sich aber auch als zuverlässiger Wachhund und brilliert als Schutz- und Diensthund. Er ist wachsam, rege und geradezu unermüdlich.

Platz 29

Platz 29 der beliebtesten Hunderassen belegt ein kleiner weißer Zottel: der West Highland White Terrier. Seine markante Optik und sein Charakter machen den pfiffigen Jäger zu einem beliebten Familienhund. Ein typischer „Westie“ gilt als charmant, fröhlich, mutig, wachsam und selbstbewusst. Mit etwas Einfühlungsvermögen und Geduld lässt sich der kleine Terrier leicht erziehen. Aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit ist er auch gut in Etagenwohnungen zu halten – auf genügend Bewegungsmöglichkeiten sollte man allerdings achten.

Platz 28

Auch Platz 28 belegt ein Terrier – ein bulliger, wie schon der Name des Briten sagt: Miniature Bull Terrier. Er ist etwas kräftig gebaut, muskulös und zeichnet sich durch Aktivität und Intelligenz aus. Sein markantestes Merkmal ist allerdings sein „Downface“ und der eiförmige Kopf. Der kleine Bull Terrier kann gut mit Menschen, wenngleich er manchmal eigensinnig sein kann.

Platz 27

Gleich noch ein Terrier, diesmal ein deutscher Vertreter: Der Deutsche Jagdterrier ist ein schwarz-roter, kompakter Gebrauchshund, der seinen Ursprung nach Ende des Ersten Weltkriegs hat. Seine Züchter legten besonderen Wert auf die Leistung bei der Jagd. Der Deutsche Jagdterrier gilt deshalb als mutig und hart, arbeitsfreudig und ausdauernd. Daneben auch als umgänglich.

Platz 26

Und weil’s so schön ist, gleich noch ein Terrier: der Parson Russell Terrier aus Großbritannien. Sein Körperbau – kompakt und trotzdem drahtig – ist perfekt für die Jagd in Tierbauten unter der Erde. Dazu braucht der Parson Russell Terrier eine gehörige Portion Mut. Er ist unerschrocken, lebhaft und freundlich.

Platz 25

101. Eine Zahl reicht – und man weiß, welcher Hund gemeint ist: der Dalmatiner. Die fröhlich gepunkteten Filmstars verzauberten Millionen von Kindern – und auch im echten Leben ist der Dalmatiner ein herziges Familienmitglied. Er liebt Bewegung, ist im Freien fröhlich lebhaft und strahlt daheim eine angenehme Ruhe aus. Ein enger Familienanschluss ist wichtig, damit sich der Dalmatiner wohl fühlt. Ist das der Fall, zeigt er seine Freude auf eine ganz besondere Weise. Laut VDH ist der Dalmatiner die einzige Hunderasse, die ihre Heiterkeit mit einem Lächeln ausdrückt: Er zeigt dabei seine Zähne, kneift die Augen zu und wedelt mit der Rute.

Platz 24

Ob Familien-, Sport- oder Wachhund: Der Airedale Terrier lässt keine Wünsche offen. Sein liebenswertes Wesen und der treue Blick lassen Herzen höherschlagen. Er gilt als temperamentvoll, trotzdem als extrem umgänglich und kinderlieb. Der Airedale Terrier will beschäftigt werden, eine abwechslungsreiche Bewegung – gemeinsame Spaziergänge, Rad- oder Joggingtouren – tun ihm genauso gut wie seinem Herrchen.

Platz 23

„Chihuahua. Chihuahua. Chihuahua. Oh, Chihuahua.“ DJ Bobo scheint ein echter Fan der putzigen Hunderasse zu sein, die Platz 23 in unserer Liste belegt. Kein Wunder: Sie sind extrem lebhaft, unermüdlich und flink – vor allem aber echte Muntermacher. Chihuahuas eignen sich auch für Menschen mit wenig Hundeerfahrung und bekommen aufgrund ihrer Körpergröße auch in kleineren Wohnungen viel Bewegung.

Platz 22

Havaneser sind kleine Fellwunder, die lange Zeit zu den eher seltenen Hunderassen gehörten. Heute sind sie als Schoßhunde besonders beliebt – und deshalb alles andere als selten. Havaneser wollen gekuschelt werden, die Familie ist ihr Ein und Alles. Treue, Intelligenz, eine ausgelassene Art und sogar Humor prägen sein Wesen. Im Gegensatz zu manch anderen kompakten Vierbeinern ist der Havaneser kein Kläffer.

Platz 21

Der Name ist Programm: Zwergschnauzer sind wie Schnauzer (Platz 41), nur eben kleiner. Sie sind klug, ausdauernd, wachsam und fühlen sich auch in einer kleineren Wohnung pudelwohl. Doch Zwergschnauzer brauchen einen selbstbewussten und aktiven Besitzer, erklärt der VDH. Bei der Erziehung brauche es vor allem Konsequenz, denn sein Charakter ist „bisweilen draufgängerisch“.

Platz 20

Lange Zotteln und ein Blick zum Dahinschmelzen: Der English Cocker Spaniel gehört zu den beliebtesten Familienhunden in Deutschland, dabei kann der smarte Brite viel mehr als herzerweichend dreinschauen. Sein eigentliches Einsatzgebiet ist die Jagd, doch auch als Rauschgifthund an Bahnhöfen oder Flughäfen überzeugt der kompakte Vierbeiner. Eine gutes Näschen zeichnen ihn ebenso aus wie Intelligenz, Anhänglichkeit und ein fröhliches Temperament.

Platz 19

Der Shetland Sheepdog – oft einfach als Sheltie bezeichnet – ist ein Prachtkerlchen mit jeder Menge Charme und Witz. Sie sehnen sich nach Anerkennung ihrer Herrchen und Frauchen, sind unternehmungslustig und deshalb ideale Begleiter aktiver Menschen. Dem Bewegungsdrang eines Shetland Sheepdog muss man noch mehr Rechnung tragen als bei anderen Rassen. „Ein unterforderter Sheltie ist unerträglich, deshalb sollte man sich vor der Anschaffung eines Hundes dieser Rasse genau überlegen, ob in den nächsten Jahren genügend Zeit für aktiven Freizeitspaß mit dem Hund zur Verfügung steht“, rät der VDH.

Platz 18

„Hovawart, der den Hof verwahrt“ – schon der Name des Hovawart sagt aus, was der bis zu 70 Zentimeter große Pinscher und Schnauzer besonders gut kann: Hof und Haus bewachen. Doch auch als Familienhund ist er beliebt, schließlich pflegt er zu seinen Besitzern eine innige Beziehung und ist ein echter Allrounder: Daheim liebevoll, draußen lebhaft. Seine Spürnase macht ihn auch zu einem guten Diensthund.

Platz 17

Auch der Border Collie ist ein Profi im Hüten. Unerschöpfliche Energie und unbändiger Arbeitseifer zeichnen ihn aus. Als Familienhund kann er zudem sehr zärtlich sein. Er will immer in Aktion sein, neigt aber nicht zum Streunen. Auch sein fehlender Jagdinstinkt macht ihn zum idealen Begleiter bei Familienausflügen.

Platz 16

Ursprünglich kommt der Berner Sennenhund aus dem Schweizer Kanton Bern. Dort wachte der markant dreifarbige Vierbeiner einst über die Bauernhöfe, doch mit seinem großen Herz hat er längst die ganze Welt erobert – zumal er als besonders genügsamer und unkomplizierter Familienhund gilt. Er ist aufmerksam, mutig und anhänglich. Sport und Spiel liebt er.

Platz 15

Liebe, Anerkennung und viel Auslauf sind dem Langhaar-Collie besonders wichtig. Weil er als besonders freundlich gilt, steht er vor allem bei Familien hoch im Kurs. Aber auch als Sportpartner und Therapiehund macht die Schönheit mit der Löwenmähne eine gute Figur. Collies haben eine enge Bindung an ihre Besitzer, auch mit anderen Hunden verstehen sie sich in der Regel gut.

Platz 14

Ein Rhodesian Ridgeback hat – na klar – ein Ridge am back: So bezeichnet man den gegen den Strich wachsenden Fellstreifen auf dem Rücken des Löwen-Jagdhundes aus Südafrika – ein ganz kühner Kollege also. Von Afrika aus feierte der Rhodesian Ridgeback aber einen Siegeszug als temperamentvoller Familienhund. Ein hundeerfahrener Besitzer ist wichtig für den Löwenjäger. Aufgrund seiner Vielseitigkeit kommt er auch als Blinden-, Wach- und Polizeihund zum Einsatz.

Platz 13

Der Kleiner Münsterländer ist ein Nachfahre der mittelalterlichen Vogelhunde und galt zwischenzeitlich als ausgestorben, bis er eben im Münsterland wiederentdeckt wurde. Heute stehen die dunkelbraun-weißen Jagdhunde auch bei Familien hoch im Kurs, weil er anhänglich, lebhaft und fröhlich ist. Aufgrund seines ausgeprägten Jagdtriebs ist das Halten als Familie aber nicht immer unproblematisch.

Platz 12

Ja, der Riesenschnauzer ist riesig, vor allem aber selbstbewusst und charakterstark. Für sein gutartiges Wesen ist er genauso bekannt wie für seinen üppigen Bart und seine Vielseitigkeit. Klug ist er, schnell ist er und ausdauernd. Als Familienhund erfreut er Jung und Alt, der Polizei erweist er weltweit seinen Dienst - meist als Sprengstoff- und Katastrophenhund. Riesenschnauzer sind schwarz oder pfeffersalz-farben, sein Fell erfordert ein spezielles Pflegeprogramm.

Platz 11

Der Deutsch Kurzhaar ist ein Jagdhund, wie er im Buche steht – und nur knapp an den Top zehn der beliebtesten Hunde in Deutschland vorbeigeschrammt. Der VDH bezeichnet ihn als „Vollgebrauchshund mit feinen Manieren und Können nach dem Schuss“. Aber auch als Familienhund überzeugt der pflegeleichte Kurzhaarige. Er gilt als sehr menschenbezogen, ausgesprochen freundlich und anhänglich, muss allerdings täglich gefordert werden.

Platz 10

Der Cavalier King Charles Spaniel ist ein englischer Chameur und seinem Namen entsprechend tatsächlich ein Kavalier. Daheim ist der kleine Spaniel ruhig und unauffällig, verschmust und anhänglich, draußen tollt er gerne eifrig herum und versucht andere damit zu beeindrucken – insbesondere fremde Menschen. Ein guter Wachhund ist der kontaktfreudige Engländer deshalb nicht, dafür neigt er nicht zum Kläffen.

Platz 9

Die Deutsche Dogge ist ein Hund im XXL-Format. Ihre Erscheinung ist durch Stolz, Kraft und gleichzeitig Eleganz geprägt. Innendrin schlummert ein freundliches und liebevolles Wesen. Unbekannten gegenüber ist die Deutsche Dogge zurückhaltend, bei seinem Besitzer sehr anhänglich. Weil sie eine hohe Reizschwelle besitzt, gilt die traditionsreiche und bis zu 80 Zentimeter große Rasse als perfekter Familienhund.

Platz 8

Auch Platz acht der beliebtesten Hunde geht nach Deutschland. Der Deutscher Boxer überzeugt als Schutz- und Diensthund. Nervenstärke, Selbstbewusstsein, Gelassenheit und ein ausgeglichenes Wesen zeichnen ihn dabei aus. Aufgrund seiner hingebungsvollen Treue ist er aber vor allem als Familienhund sehr gefragt. Er lässt sich leicht ausbilden, ist für jeden Spaß zu haben und kann beim Herumtollen auch zum richtigen Clown mutieren.

Platz 7

Familienhund, Sportkamerad, Rettungshund oder sogar Therapeut: Der Rottweiler kann alles und landet deshalb auf Platz sieben der beliebtesten Hunderassen Deutschlands. Sein ausgeglichenes und ruhiges Wesen, das stabile Nervenkostüm, eine hohe Reizschwelle und der starke Körperbau machen den Rottweiler so vielseitig. Polizei und Bundeswehr schätzen ihn als Sprengstoff-, Brandmittel-, Rauschgift-, Leichen-, Fährten- und Schutzhund. Auch in Katastrophengebieten kommt er als Trümmer- und Lawinensuchhund zum Einsatz. Weil er neben all seinen Fähigkeiten auch als einfühlsam gilt, ist „Rotti“ zudem ein beliebter Therapiehund.

Platz 6

Natürlich kommt die Top ten der beliebtesten deutschen Hunde nicht am Pudel vorbei. Die besonders wolligen und deshalb so markanten Vierbeiner aus Frankreich gibt es in zahlreichen Farben und vier verschiedenen Größen: Großpudel (bis 60 Zentimeter), Kleinpudel (bis 45 Zentimeter), Zwergpudel (bis 35 Zentimeter) und Toypudel (bis 28 Zentimeter). Sie alle binden sich leidenschaftlich an ihr Herrchen oder Frauchen und wollen ihnen vor allem eins bereiten: Freude.

Platz 5

Der Golden Retriever ist mit seinem gold-glänzenden Fell ein echter Blickfang. Wie der Rottweiler ist er wahnsinnig vielseitig: Für Jäger und Polizei ist er auf vielen Gebieten unersetzlich, für Familien ist er ein Sonnenschein. Seine Fröhlichkeit – etwa wenn der ausgesprochene Wasserfreund planscht – ist ansteckend, seine Freundlichkeit einmalig.

Platz 4

Auf Platz vier dasselbe nochmal in schwarz: Wie sein goldener Bruder besitzt der Labrador Retriever den sogenannten Will to Please, also den angeborenen Willen, dem Menschen zu gefallen. Deshalb tun sie alles, um ihre Halter zufriedenzustellen. Mit seiner Anhänglichkeit, seinem fröhlichen Wesen und einem unbändigen Arbeitswillen gelingt ihm das mit links.

Platz 3

Deutsch Drahthaar, so heißt die drittbeliebteste Hunderasse Deutschlands. Nur zwei andere Rassen verzeichneten vergangenes Jahr mehr Welpen. Die meisten der bärtigen Vierbeiner befinden sich in Jägerhand. Kein Wunder: Deutsch Drahthaar ist ein Jäger, wie er im Buche steht. Sie stahlen Selbstbewusstsein aus, gelten aber auch als liebenswert und sogar lustig. Das sind Eigenschaften, mit denen der stattliche Arbeiter auch als Familienhund punktet. Doch Vorsicht: Ist der Hochleistungshund nicht ausgelastet, kann es zu Problemen kommen.

Platz 2

Der Dackel – auch Teckel oder Dachshund genannt – ist Deutschlands zweitbeliebtester Hund. Laut VDH erlebt der ausgezeichnete Jäger vor allem als Familienhund seit ein paar Jahren einen regelrechten Boom. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Jagd-Hunderassen fühlen sich Dackel auch ohne tägliche Arbeit wohl. Der Dackel ist ein helles Köpfchen, unternehmungslustig und hat eine ausgeprägte Persönlichkeit: Er weiß, wie er seinen Dickschädel durchsetzt. Blinden Gehorsam wird man auch bei der besten Erziehung nicht erwarten können.

Platz 1

Es kommt nicht sonderlich überraschend: Der beliebteste Hund Deutschlands ist der Schäferhund. Sein aufmerksames Wesen zeichnet ihn als Familienhund aus, seine Vielseitigkeit ist die beste Voraussetzung für den Einsatz als Dienst- und Schutzhund – aber das wissen wir seit Kommissar Rex sowieso. Auch als Rettungs- und Therapiehund überzeugt der Schäferhund, als Hütehund sowieso. Kein Wunder also, dass er mit über zwei Millionen Zuchtbucheintragungen den Beliebtheitsrekord hält.

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