Obduktion soll weitere Erkenntnisse bringen

Leiche in Steinbruch gefunden - war es ein Einbrecher?

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Leiche in Steinbruch gefunden - war es ein Einbrecher (Symbolfoto)?

Grausiger Fund: In einem Steinbruch in Kirchhundem (NRW) wurde am Montagmorgen eine Leiche gefunden. Der Tote könnte einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein - und vorher selbst eines begangen haben.

Kirchhundem - Im Steinbruch eines Tiefbauunternehmens in Kirchhundem-Würdinghausen wurde am Montagvormittag die Leiche eines Mannes gefunden. Die Polizei schließt Fremdverschulden nicht aus. Außerdem besteht der Verdacht, dass die Leiche im Zusammenhang mit einem Einbruch in der Nacht steht.

Gegen 8.20 Uhr war eine leblose männliche Person mit Sturzverletzungen aufgefunden worden, wie sauerlandkurier.de* berichtet. Das teilen Staatsanwaltschaft Siegen, Mordkommission Hagen und Kreispolizeibehörde Olpe mit.

„Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen 25-Jährigen ohne festen Wohnsitz“, so die Mitteilung. Im Zuge der ersten Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass der Aufgefundene im Zusammenhang mit einem Einbruch in Würdinghausen steht.

Dabei waren Unbekannte in der Nacht von Sonntag auf Montag zwischen 2.35 und 2.45 Uhr in ein Einfamilienhaus mit angeschlossener Schmuckwerkstatt in Würdinghausen eingebrochen. 

Obduktion am Dienstag 

„Die Gruppe von drei Tätern hebelte ein Fenster im Erdgeschoss auf und verschaffte sich so Zugang zu den Räumlichkeiten. Dort entwendeten sie Schmuck und Bargeld im dreistelligen Eurobereich. Ein Sachschaden in ungefähr gleicher Höhe entstand“, so die Polizei.

Eine Zeugin hatte die Täter folgendermaßen beschrieben:

  • schlanke Statur 
  • jung und fit 
  • dunkel/grünlich gekleidet 
  • Kapuzenpullis 
  • Rucksäcke
  • circa 1,80m groß.

Ein Fremdverschulden als Todesursache wird ebenfalls „nicht gänzlich ausgeschlossen“. Daher wurde eine Mordkommission eingerichtet. 

Die Beamten des Polizeipräsidiums Hagen erhoffen sich durch eine Obduktion am Dienstag weitere Erkenntnisse zur Todesursache. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

*sauerlandkurier.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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