Tödlicher Unfall

Zwei Tote bei schwerem Unfall zwischen Trabi und Wohnmobil nahe Marburg

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Auf der L3077 nahe Marburg kommt es zu einem Unfall zwischen einem Trabi und einem Fiat-Wohnmobil. Für zwei Menschen kommt jede Hilfe zu spät. 

Bei einem schweren Unfall auf der L3077 nahe Marburg sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein Trabi war mit einem Wohnmobil kollidiert. 

  • Tödlicher Unfall am Mittwoch auf L3077 nahe Marburg
  • Zwei Insassen eines Trabi kommen ums Leben
  • Frontalzusammenstoß mit Wohnmobil
  • Strecke zwischen Bracht und Rosenthal lange gesperrt

Marburg - Schrecklicher Unfall am Mittwoch (8.4.2020) nahe Marburg: Auf der L3077 zwischen Bracht und Rosenthal waren ein Wohnmobil und ein Trabi waren frontal kollidiert. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben. 

Den Unfallhergang hat die Polizei Marburg wie folgt rekonstruiert: Gegen 16 Uhr am Mittwoch war nach bisherigen Ermittlungen eine 61-jährige Frau mit ihrem Skoda auf der L3077 in Richtung Rosenthal unterwegs. Hinter ihr fuhr ein Trabi mit zwei Personen an Bord. 

Bei Marburg: Tödlicher Unfall auf L3077 nahe Rosenthal

In entgegengesetzter Richtung näherte sich ein Radfahrer, hinter ihm ein Fiat-Wohnmobil, das von einem 65-Jährigen gesteuert wurde. Nach Zeugenangaben überholte der Fahrer des Wohnmobils den Radfahrer. Die entgegenkommende Skoda-Fahrerin sah den Überholvorgang und bremste ihr Fahrzeug vorsorglich ab.

Hinter ihr jedoch, im Trabi, bemerkte der Fahrer das Bremsmanöver zu später, wich nach links auf die Gegenspur der L3077 aus, um nicht auf den Skoda aufzufahren. Er touchierte zunächst das Heck des Skodas und prallte danach frontal in das entgegenkommende Wohnmobil. Beide Insassen des Trabi kamen bei der Kollision bei Marburg ums Leben. Zwei weitere Beteiligte blieben äußerlich unverletzt, wurden aber vorsorglich zur Untersuchung in eine Klinik gebracht.

Bei Marburg: Unfall zwischen Wohnmobil und Trabi

Die Unfallstelle nahe Marburg war am Mittwochnachmittag nach dem Unfall für die Bergungs- und Ermittlungsmaßnahmen bis etwa 20.30 Uhr voll gesperrt. Zur abschließenden Klärung des Unfallgeschehens ordnete die Staatsanwaltschaft Marburg die Hinzuziehung eines Sachverständigen sowie die Sicherstellung der beteiligten Fahrzeuge an. 

Zeugen, die sich bisher nicht gemeldet haben, setzen sich bitte mit der Polizeistation Stadtallendorf, Tel. 06428- 93050, in Verbindung.

fd

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