Erdbeben der Stärke 8

Nach heftigen Erdbeben vor der Küste Neuseelands: Tsunami-Warnung aufgehoben

Tsunami-Warnung nach schweren Erdbeben vor der Küste Neuseelands.
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Tsunami-Warnung nach schweren Erdbeben vor der Küste Neuseelands.

Vor der Küste Neuseelands hat es am Freitag erneut heftige Erdbeben gegeben. Für mehrere Gebiete wurde eine Tsunami-Warnung ausgegeben, mittlerweile durften Bewohner jedoch in ihre Häuser zurückkehren.

Update vom 5. März, 7 Uhr: Aufatmen in Neuseeland: Tausende aus Furcht vor einem Tsunami aus ihren Häusern geflüchtete Menschen dürfen zurückkehren. Der Zivilschutz teilte am Freitag mit, die nach den heftigen Erdbeben ausgesprochene Tsunami-Warnung für weite Teile der Pazifikregion sei aufgehoben worden, die größten Wellen seien vorüber. Zuvor hatten drei heftige Erdbeben das Land erschüttert, vor einem Tsunami mit bis zu drei Meter hohen Wellen war gewarnt worden. Über mögliche Schäden oder Verletzte gab es keine Berichte.

Das heftigste Beben hatte die Stärke 8,1 und ereignete sich nahe der Kermadec-Inseln, etwa 800 Kilometer nordöstlich der Nordinsel Neuseelands. Kurz darauf folgte ein weiteres der Stärke 7,4 in der gleichen Region. Stunden zuvor gab es bereits Erdstöße der Stärke 7,1 rund 100 Kilometer vor der Küste des Bezirks Gisborne.

Der Zivilschutz warnte weiter vor starken und ungewöhnlichen Strömungen sowie unvorhersehbaren Fluten. Dadurch könnten Menschen ertrinken. Es bestehe Gefahr für Schwimmer, Surfer, Angler, kleine Boote und jeden, der sich in Ufernähe im oder am Wasser aufhalte.

Tsunami-Warnung für mehrere Gebiete: Erneut heftige Erdbeben vor der Küste Neuseelands

Update vom 4. März, 22.13 Uhr: Vor Neuseeland hat es erneut mehrere heftige Erdbeben gegeben. Am Freitagmorgen (Ortszeit) wurden nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde drei schwere Beben registriert. Eines davon hatte die Stärke 8. Für mehrere Gebiete an der Ostküste der Nordinsel wurde eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Dort sollten sich die Menschen in Sicherheit bringen. Alle anderen Küstenbewohner des Pazifikstaats wurden aufgefordert, die Lage sehr aufmerksam zu verfolgen.

Über mögliche Schäden oder Verletzte lagen zunächst keine Informationen vor. Die beiden jüngsten Beben am Morgen wurden um die Kermadec-Inseln registriert. Diese gehören zu Neuseeland, sind aber Hunderte Kilometer von der Küste entfernt.

Erst im vergangenen Monat hatte Neuseeland der Opfer des schweren Erdbebens von Christchurch vor zehn Jahren gedacht. Am 22. Februar 2011 waren in der größten Stadt der Südinsel 185 Menschen ums Leben gekommen. Das Beben hatte damals eine Stärke von 6,2.

Heftige Erdbeben erschüttern Neuseeland

Update vom 4. März, 19.20 Uhr: Ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,1 hat in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) Neuseeland erschüttert. Das Zentrum lag im Meer östlich der neuseeländischen Nordinsel. Berichten zufolge sollen die Erschütterungen in der ganzen Region zu spüren gewesene sein, so auch in den Großstädten Auckland, Wellington und Christchurch.

Nach GeoNet-Angaben ereignete sich das Beben rund 100 Kilometer vor der Küste des Bezirks Gisborne in einer Tiefe von 90 Kilometern. Es gab mehrere leichtere Nachbeben. Das US-Frühwarnsystem hatte zunächst eine Tsunami-Warnung für einen Umkreis von 300 Kilometern herausgegeben. Einige Stunden später erklärte die Behörde aber, die Gefahr sei vorbei.

Neuseeland - Tsunami-Warnung nach schwerem Erdbeben vor der Küste

Erstmeldung vom 4. März: Wellington - Das Erdbeben vor der Küste von Neuseeland ereignete sich in der Nacht auf Freitag (Ortszeit). Das Epizentrum lag in 94 Kilometern Tiefe etwa 100 Kilometer östlich des Pazifikstaates ereignet, teilte das örtliche Monitoring-System GeoNet mit. Experten gaben eine Tsunami-Warnung heraus.

„Jeder in Küstennähe, der ein langes oder starkes Beben verspürt hat, sollte SOFORT auf die nächstgelegene Anhöhe oder so weit wie möglich ins Landesinnere ziehen“, twittert der Zivilschutz. „Wir prüfen, ob das Erdbeben einen Tsunami ausgelöst hat.“

Berichten zufolge sollen die Erschütterungen in der ganzen Region zu spüren gewesen sein, so auch in den Großstädten Auckland, Wellington und Christchurch. Über Schäden oder Verletzte lagen zunächst keine Informationen vor.

 Knapp zwei Stunden nach den Erdstößen hätten bereits 60.000 Menschen dem örtlichen Monitoring-System GeoNet gemeldet, das Beben gespürt zu haben, berichtete die Zeitung New Zealand Herald.

„Hoffe, allen geht es okay da draußen“, schrieb die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern auf Instagram, „vor allem denjenigen an der Ostküste, die die volle Wucht des Erdbebens gespürt haben müssen.“

Der Zivilschutz in Neuseeland habe Menschen in Küstenregionen aufgefordert, sich in höher gelegene Gebiete zu begeben, berichtete die Zeitung New Zealand Herald. Viele Menschen in der Region hätten sich nach den Warnungen mit dem Auto auf den Weg ins Inland gemacht. Die Katastrophenschutzbehörde appellierte an die Bürger, Wasser und Stränden fern zu bleiben und die Nachrichten in Radio, Fernsehen und Internet zu verfolgen.

Erst im vergangenen Monat hatte Neuseeland der Opfer des schweren Erdbebens von Christchurch vor zehn Jahren gedacht. Am 22. Februar 2011 waren in der größten Stadt der Südinsel 185 Menschen ums Leben gekommen. Das Beben hatte eine Stärke von 6,2.(ml/dpa)

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