Neue Attraktion

Berliner Zoo: Ist der Panda-Ansturm so groß wie bei Eisbär Knut?

Die Panda-Zwillinge Meng Xiang und Meng Yuan im Berliner Zoo.
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Die Panda-Zwillinge Meng Xiang und Meng Yuan im Berliner Zoo.

Seit dem 30. Januar können die Besucher des Berliner Zoos die im August 2019 geborenen Panda-Zwillinge live bestaunen. Doch kam es auch zum erwarteten Ansturm?

  • Im August 2019 kamen im Berliner Zoo gleich zwei Pandas zur Welt.
  • Seit dem 30. Januar können Besucher die Tier in ihrem Gehege live beobachten.
  • Die tierische Attraktion könnte einen Antrum auslösen, wie es 2007 auch bei Eisbär Knut der Fall war.

Berlin - Im August 2019 durfte der Zoologische Garten Berlin eine ganz besondere Nachricht verkünden: Die beiden Pandas Meng Meng und Jiao Qing haben Nachwuchs bekommen und das sogar gleich doppelt. Ende des Monats kam das Zwillingspärchen Meng Xiang und Meng Yuan zur Welt. Damit sind die beiden die ersten Pandas, die jemals in einem deutschen Zoo geboren wurden.

Panda-Zwillinge in Berliner Zoo - Bis Januar mussten sich Besucher gedulden

Die Pandas kamen als Leihgabe aus China nach Berlin, entsprechend sind auch die Neugeborenen Eigentum des asiatischen Landes. Der Zoo muss deshalb laut der Deutschen Presse Agentur jährlich eine Leihgebühr in Millionenhöhe verrichten. Eine Summe, die sich nach der Schwangerschaft von Panda-Dame Meng Meng auszahlen dürfte. Sie brachte zwei gesunde Babys zur Welt.

Zu erwarten sind große Besuchermengen, die nur für die als Pit und Paule bezeichneten Jungtiere in den Zoo kommen. Interessierte mussten allerdings bis zum 30. Januar warten, denn die zwei Pandas wurden die letzten Monate noch vor der Öffentlichkeit abgeschirmt. Verfolgen konnte man ihre Entwicklung lediglich über Social-Media-Beiträge des Tiergartens.

Lösen die Pandas einen Andrang aus wie Eisbär Knut?

2007 kam es im Berliner Zoo dank des Baby-Eisbären Knut zu einem großen Andrang. Da das Panda-Pärchen gleich doppelten Nachwuchs bekam, war ein ähnlicher Ansturm nicht vollkommen auszuschließen. Wie dpa berichtet, bewahrheiteten sich die Befürchtungen am Morgen des Donnerstags allerdings nicht: Am Eingang, wie auch am Gehege gab es keine langen Schlangen.

Das könnte unter anderem an dem regnerischen Wetter in Berlin liegen, sowie an der Tatsache, dass das Zoopersonal einen Werktag als Zeitpunkt der öffentlichen Präsentation wählte. Am Montag beginnen die Winterferien in Berlin, weshalb ab diesem Datum mit größeren Besuchermengen gerechnet wird. Auf den möglichen Andrang bereitet sich der Zoo schon vorab mit mehr Personal an den Kassen und einem höheren Sicherheitsaufgebot vor.

Übrigens: 2017 war auch eine Panda-Dame in einem französischen Zoo schwanger. Sie brachte ein Junges zur Welt.

soa

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