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Corona-Chaos: Großer Zoff um Kinderimpfungen in München - „Manche reagieren auch aggressiv“

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Von: Katarina Amtmann

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Markus Söder verkündete seinen neuen Corona-Kurs für Bayern. In München gibt‘s derweil Ärger wegen der Kinderimpfungen. Alle News im Ticker.

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Update vom 15. Dezember, 13.43 Uhr: Zum Start der Corona-Impfungen von Fünf- bis Elfjährigen in Bayern wollen viele Eltern ihre Kinder in Arztpraxen impfen lassen. „Die Nachfrage ist riesig groß“, sagte der Landesvorsitzende des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Dominik Ewald, am Mittwoch in Regensburg. „Jeder hat einen kranken Verwandten oder Schulkinder, die bei einer Infektion in Quarantäne müssten.“

Die große Nachfrage stelle die Praxen „vor Weihnachten noch einmal vor eine Herausforderung“, betonte Ewald. Immerhin würden parallel auch immer noch viele Erwachsene gegen Corona geimpft. Viele Kinderärzte in Bayern würden ihre Praxen wegen des Andrangs auch in den Weihnachtsferien an einigen Tagen für Kinderimpfungen öffnen.

Genug Impfstoff werde an die Kinderärzte geliefert, wenn auch teils erst in den kommenden Tagen, sagte Ewald. „Meine Praxis hat sogar mehr angeboten bekommen, als wir momentan verimpfen können.“ Abgesehen von dem „ganz normalen logistischen Chaos“ bei der Verteilung solch großer Mengen an Impfstoff gebe es dabei aus Sicht der bayerischen Kinderärzte bislang keine größeren Probleme.

Hass und Hetze im Internet: Söder kritisiert Telegram

Update vom 15. Dezember, 11.52 Uhr: Heute tagte der Kabinettsausschuss zum Vorgehen gegen Hass und Hetze im Internet. Markus Söder sagte bei einer Pressekonferenz im Anschluss, dass Bayern konsequent dagegen vorgehen wolle. "Es muss konsequent und rasch ermittelt werden", so seine Forderung. Nur Strafe und Sanktion schrecke ab. Auch auf die App Telegram kam der CSU-Chef zu sprechen. Immerhin wird dort auch gegen Corona-Maßnahmen und Politiker gehetzt. "Telegram entwickelt sich zum Darknet der Plattformen", so Söder. Das Problem sei, dass Telegram kaum strafbare Inhalte lösche. Es gebe kaum eine effektive Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden. Laut des bayerischen Ministerpräsidenten sei es "Zeit zu handeln." Man müsse noch einmal mit Telegram reden. Sollte ein letzter Dialog nichts bringen, müsse gehandelt werden - mit Bußgeldern und Blockieren. Als letzte Maßnahme sollte der Dienst aus App-Stores verbannt werden.

Abschließend sagte Söder zum Thema Hass und Hetze: "Wenn wir nichts dagegen tun (...) wird es die gesamte Demokratie auf Dauer treffen." Der digitale Raum sei nicht rechtsfrei.

Corona: Bayern-Inzidenz sinkt weiter

Update vom 15. Dezember, 7.57 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Bayern ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch (Stand 3.20 Uhr) einen Sieben-Tage-Wert von 356 für den Freistaat (Vortag: 382,6). Bayern lag damit am Mittwoch leicht über dem Bundesdurchschnitt von 353.

Auf der Ebene der Landkreise hatte in Bayern der Kreis Bamberg mit 690 die höchste Inzidenz, gefolgt von den Landkreisen Freyung-Grafenau, Coburg und Unterallgäu, die alle ebenfalls noch über der Marke von 600 lagen. Den niedrigsten Inzidenzwert meldete der Kreis Main-Spessart mit 180. Auch die kreisfreien Städte Weiden in der Oberpfalz sowie Augsburg und der Landkreis Kulmbach lagen noch unterhalb des 200er Wertes.

Die Lage in den Krankenhäusern entspannt sich allerdings nur langsam. Das bundesweite Intensivregister meldete am Mittwochmorgen rund 1000 erwachsene Covid-19-Patienten im Freistaat, von denen etwa 600 invasiv beatmet werden mussten. In den knapp 200 Klinikstandorten waren 150 covid-spezifische Intensivbetten noch frei.

Kinderimpfungen gegen Corona - Vorbereitungen nicht überall abgeschlossen

Update vom 15. Dezember, 6.40 Uhr: Eigentlich sollte am heutigen Mittwoch in den bayerischen Impfzentren sowie bei Haus- und Kinderärzten die Kinderimpfungen gegen das Coronavirus beginnen. Doch nicht überall sind die Vorbereitungen dafür schon abgeschlossen, daher startet die Impfkampagne für Fünf- bis Elfjährige in manchen Städten und Gemeinden, wie zum Beispiel auch der Landeshauptstadt München, erst am Donnerstag oder später. Im Freistaat gibt es nach Angaben des Gesundheitsministeriums etwa 855 000 Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren.

Kinderimpfungen in Bayern starten: Alle Sorgeberechtigten müssen zustimmen

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Impfungen für Kinder, die Risikofaktoren für einen schweren Covid-19-Verlauf oder Angehörige mit hohem Risiko haben. Es können nach individueller Entscheidung und ärztlicher Aufklärung aber auch alle Kinder dieser Altersgruppe geimpft werden. Für Kinder ab zwölf Jahren laufen Impfungen bereits seit mehreren Wochen. Allein für die Impfzentren im Freistaat sind nach Worten von Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) rund 240 000 Impfdosen bestellt worden. „Dazu kommen noch die Impfdosen für die Ärzte, die selbst bestellen konnten.“

Für Fünf- bis Elfjährige wird ein niedriger dosiertes und anders abgefülltes Präparat im Vergleich zum herkömmlichen Biontech/Pfizer-Impfstoff verwendet. Von dem mRNA-Vakzin sollen laut Stiko zwei Dosen im Abstand von drei bis sechs Wochen gegeben werden. Für jüngere Kinder gibt es noch keinen zugelassenen Impfstoff.

„Zwar erleiden Kinder nur selten schwere Verläufe, aber auch sie können von Post-Covid betroffen sein und die Infektionen weitertragen“, sagte Minister Holetschek. „Je mehr Menschen sich impfen lassen können, desto mehr Sicherheit bekommen wir.“ Damit die Kinderimpfung verabreicht werden kann, müssen alle sorgeberechtigten Elternteile zustimmen.

Corona-Chaos um Kinderimpfungen in München: „Total undurchsichtig“

Update vom 14. Dezember, 18.10 Uhr: Seit Wochen warten Münchner Eltern darauf, dass ihre kleinen Kinder gegen Corona geimpft werden. Was sie bisher erleben, ist Chaos. Impfstoffe werden zu spät geliefert, kürzlich brach das Buchungssystem zusammen. Los geht’s am Gasteig nun erst am Donnerstag. Eltern sind empört, viele Ärzte verwirrt.

„Ich hätte gestern eigentlich Impfstoff bekommen sollen, habe aber nichts erhalten“, sagt etwa Philipp Schoof. „Wir haben die ersten Termine – für vorerkrankte Kinder – vorsichtshalber ohnehin für die letzte Dezemberwoche ausgemacht.“ Zum Glück, wie sich jetzt herausstellt. „Wir Ärzte wissen nicht, wie verteilt wird. Das ist total undurchsichtig!“, sagt Schoof. Hunderte E- Mails und Anrufe erhalte er täglich von Eltern. „Manche reagieren auch aggressiv, wenn sie nicht gleich einen Termin bekommen“, sagt der Kinderarzt.

Update vom 14. Dezember, 13.46 Uhr: Wer geboostert ist, ist in Bayern in weiten Bereichen künftig von der zusätzlichen Testpflicht befreit. In Bereichen, in denen 2G plus gilt (gegen Corona geimpft oder genesen und zusätzlich getestet) entfällt dann also der verpflichtende zusätzliche Test. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder bei einer Pressekonferenz sagte. Die Booster-Impfung ersetze den Test, erklärte er. Greifen solle dies 15 Tage nach der Auffrischungsimpfung. Ausgenommen seien aber etwa Alten- und Pflegeheime - dort bleibt es also weiter bei der Testpflicht.

Am Dienstagnachmittag wollten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern dies auch bundeseinheitlich so beschließen - konkret umsetzen müssen es aber die Länder.

Infektionsschutzverordnung in Bayern verlängert - Söder erklärt Regel-Änderungen

Die Infektionsschutzverordnung wurde bis zum 12. Januar verlängert. Laut Söder bleibe das Grundprinzip erhalten, es gebe nur einzelne Änderungen. Neben der entfallenden Testpflicht bei Geboosterten gibt es folgende Anpassungen:

Corona: Söder fordert Omikron-MPK

Zum Kampf gegen die Omikron-Variante forderte Söder eine weitere zeitnahe Konferenz von Bund und Ländern. „Wir brauchen für Omikron einheitliche nationale Regeln.“ Sofern keine Ministerpräsidentenkonferenz mehr vor Weihnachten möglich sei, halte er eine Terminansetzung „sehr früh im Januar“ für wichtig, betonte der CSU-Chef. Omikron sei „auf jeden Fall ansteckender“ als die im Freistaat inzwischen abflachende Welle mit der Delta-Variante. In Bayern gebe es derzeit 87 Verdachts- und 39 bestätigte Omikron-Fälle.

Bund und Ländern dürften im Kampf gegen die Pandemie nicht mehr nur auf die Infektionswellen reagieren, sondern müssten auch gemeinsame Ideen entwickeln. Dazu gehöre etwa eine einheitliche Impfstrategie.

Video: die ganze Pressekonferenz mit Markus Söder und Michael Kretschmer zum Nachhören

Livestream bereitgestellt von br24.de

Söder-Pressekonferenz zur Corona-Lage zum Nachlesen

13.31 Uhr: Es kommt eine Testpflichtbefreiung für Geboosterte. Möglicherweise zu voreilig? Immerhin wisse man noch recht wenig über Omikron. Das sei ein Vorschlag "unseres Gesundheitsministers" gewesen, so Söder. Bei der Gesundheitsministerkonferenz heute werde darüber nochmal konkret gesprochen, beispielsweise ab wann nach der Booster-Impfung der vollständige Schutz gelte. Generell gilt laut des CSU-Chefs: "Ein Mini-Piks schützt vor allem möglichen an großen Gefahren."

Gilt die Booster-Lockerung auch für andere? Also beispielsweise Genesene oder Menschen, die gerade ihre zweite Impfung bekommen haben? Dies sei eine Frage, die man heute Nachmittag nochmal auf der GMK bespreche. Wen könne man gleichstellen? "Man wolle sicher bleiben", nichts riskieren, so Gesundheitsminister Klaus Holetschek auf Nachfrage.

Söder-Kretschmer-Pressekonferenz - Sachsen-MP warnt: „Pandemie verzeiht keine Fehler“

13.15 Uhr: Nach Markus Söder spricht Michael Kretschmer, Ministerpräsident von Sachsen. Dass die Bundesregierung einen Expertenrat hat, befürwortet er. „Eine Pandemie verzeiht kein Zögern, eine Pandemie verzeiht keine Fehler“, so Kretschmer. „Omikron klopft an die Tür“, erklärt er. Die Wissenschaftler haben appelliert, sich auf die neue Virusvariante vorzubereiten.

Corona in Bayern: Söder verkündet neue Regel für Geboosterte, aber mit Einschränkungen - PK JETZT live

13 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt. Markus Söder hat das Wort. „Freunde, Nachbarn, beides Freistaaten (...) aber auch beides Leidtragende“, beide seien von Corona besonders getroffen worden, so der CSU-Chef. Er kommt auf die Fackelzüge zu sprechen, man wende sich dagegen. Es brauche schärferes Vorgehen gegen die Hetze, die im Netz betrieben wird.

„Beide Länder haben mit die härtesteten Regelungen, die es in Europa gibt“, so Söder über Bayern und Sachsen. Die Maßnahmen würden Wirkung zeigen. Dies seien echte Zahlen, so die Einschätzung von Experten. Immer wieder gab es Berichte, dass die Gesundheitsämter mit den Meldungen nicht hinterherkommen. Es werde besser, gebe aber noch keine Entwarnung: „Delta flacht ab, aber Omikron lauert (...) Von Omikron ist nichts Gutes zu erwarten“, so Söder.

Söder fordert Omikron-MPK „sehr früh im Januar“ - einheitliche Regeln nötig

Söder plädiert „sehr früh im Januar“ für eine Omikron-MPK. Es reiche nicht, immer nur auf die Wellen zu reagieren. Die Omikron-Strategie sei nicht einheitlich. In München gebe es eine sehr strenge Quarantäne-Regelung am Flughafen, in Frankfurt sei dies beispielsweise nicht der Fall. Er fordert „einheitliche, nationale Regelungen“. Impfen sei der einzige Weg aus der Pandemie. Aber: „Wir hatten eben Experten da. Von der Variante ist nichts Gutes zu erwarten - die Impfungen wirken wohl nicht in gleicher Weise.“

Ab morgen findet das Kinder-Impfen statt. Unglücklich sei er über die „sowohl als auch“-Empfehlung der STIKO. Es wäre entscheidend, über eine Reform der STIKO nachzudenken. Beispielsweise mehr Personal um vor die Lage zu kommen und nicht hinterherzulaufen, so Söder.

Man brauche eine allgemeine Impfpflicht. „Dies muss schnell in Angriff genommen werden“, so Söder. Wenn dies erst im Mai geschehe, könnte der „Effekt völlig verpuffen“, warnt er.

Die jetzige Infektionsschutzverordnung wurde bis zum 12. Januar verlängert, es wurde kaum etwas verändert, so Söder. Das Grundprinzip bleibt erhalten. Es gab jedoch folgende Änderungen:

Update von 12.42 Uhr: In etwas mehr als 15 Minuten soll eine Pressekonferenz mit Markus Söder starten. Zuvor haben sich Bayern und Sachsen zur Corona-Pandemie beraten. Die zeitgleichen Pressekonferenzen, bei denen der jeweils andere Regierungschef virtuell zugeschaltet ist, können Sie um 13 Uhr hier im Live-Stream verfolgen.

Nach Angaben von Karl Lauterbach hat Deutschland für 2022 zu wenig Corona-Impfstoff bestellt.

Holetschek schätzt Corona-Lage in Bayern ein

Update vom 14. Dezember, 11.30 Uhr: Die Corona-Zahlen in Bayern sinken weiter (siehe vorheriges Update). Diesen Erfolg sieht auch Gesundheitsminister Klaus Holetschek: „Unsere Schutzmaßnahmen wirken. Die Maßnahmen für die Hotspot-Regionen haben geholfen, gerade in den besonders betroffenen Gebieten das Infektionsgeschehen gezielt einzugrenzen“, sagte der CSU-Politiker gegenüber Merkur.de.* "Es war und ist richtig und wichtig, dass wir nach wie vor Team ‚Umsicht und Vorsicht‘ sind.“

Damit der positive Trend sich fortsetze, dürfe man nicht nachlassen. „Es kann uns nur gemeinsam gelingen, die Corona-Pandemie einzudämmen. Dafür braucht es konsequentes Handeln und leider auch Einschränkungen“, so Holetschek.

„Die Omikron-Virusvariante bereitet uns allen Sorgen. Denn: Es liegen noch nicht ausreichend Informationen darüber vor, wie sich die Virusvariante genau verhält“, sagte Holetschek gegenüber Merkur.de weiter und appellierte, die Schutzmaßnahmen einzuhalten, Maske zu tragen und Kontakte zu minimieren. "Und natürlich gilt weiterhin: impfen, impfen, impfen," so der Minister.

Corona: Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern sinkt

Update vom 14. Dezember, 10.06 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Dienstagmorgen mit 382,6 an. Am Vortag hatte dieser bei 399,1 gelegen und damit erstmals wieder die Marke von 400 unterschritten. Vor einer Woche war noch eine Inzidenz von 520,6 erreicht worden. Auch Gesundheitsminister Klaus Holetschek sieht eine verbesserte Corona-Lage im Freistaat, äußerte gegenüber Merkur.de aber auch eine Sorge.*

Insgesamt meldeten die Gesundheitsämter in Bayern dem RKI binnen eines Tages 2979 Corona-Neuinfektionen und 108 Todesfälle. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 7.25 Uhr wiedergeben. Die Zahl der Neuinfektionen in Bayern sinkt seit etwa zwei Wochen. Dabei spielt aber auch eine Rolle, dass die Gesundheitsämter überlastet sind und es zu verzögerten Meldungen an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittel (LGL) kommt.

In den bayerischen Krankenhäusern ist die Lage nach wie vor kritisch. Auf den Intensivstationen lagen am Dienstagmorgen laut Divi-Intensivregister 1012 Covid-Patienten, mehr als die Hälfte davon wurde beatmet.

Corona in Bayern: Verkündet Söder heute erhoffte Lockerung für Geboosterte? Statement mit Spannung erwartet

München - Am Dienstag, 14. Dezember, (11 Uhr) wollen sich die Kabinette aus Bayern und Sachsen zu einer virtuellen Sitzung treffen - zwei Wochen später als ursprünglich geplant. Im Zentrum steht der Kampf gegen Corona*, auch vor dem Hintergrund der neuen Omikron-Variante. Aus diesem Grund sind in der Sitzung auch zwei Wissenschaftler dabei. Anschließend wollen die Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU*) und Michael Kretschmer (CDU*) um 13 Uhr über die Ergebnisse der Beratungen informieren - in zeitgleichen Pressekonferenzen, bei denen der jeweils andere Regierungschef virtuell zugeschaltet ist.

Ursprünglich hätte die Schalte der beiden Kabinette schon vor zwei Wochen sein sollen - das musste dann aber kurzfristig wegen Bund-Länder-Beratungen über die Corona-Krise abgesagt werden.

Bayern und Sachsen beraten gemeinsam zu Corona - Kommt im Freistaat eine Lockerung für Geboosterte?

Vor den gemeinsamen Beratungen mit Sachsen berät das bayerische Kabinett zunächst gesondert. Es geht dabei insbesondere um die Verlängerung der bayerischen Corona-Verordnung. Zudem dürfte der geplante Wegfall der Testpflicht für Geimpfte mit Auffrischungsimpfung* überall dort, wo sonst 2G plus vorgeschrieben ist, Thema sein. Darüber wollen am Nachmittag auch die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten. (kam/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Für viele Menschen in Bayern stehen aktuell Booster-Impfungen gegen das Coronavirus an. Das Gesundheitsministerium beantwortet deshalb wichtige Fragen.*

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