Bare Münze sparen

Die Welt besser machen und Geld sparen: Alltags-Tipps, um die Umwelt zu schützen

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Wenig Arbeit, große Wirkung: Lea Bläsing versucht, etwas für die Umwelt zu tun. Wir geben regelmäßig Tipps für ein nachhaltiges Haushalten. Die 22-Jährige zeigt eine selbst gemachte Abfalltüte.

Tipps, um die Umwelt zu schützen, gibt eine Wolfershäuserin im Schwalm-Eder-Kreis. Sie möchte die Welt ein bisschen besser machen und spart dabei auch noch Geld.

  • Tipps für den Alltag: Eine 22-jährige aus Wolfershausen schont die Umwelt und spart bare Münze
  • Nachhaltigkeit leben: Wachstücher und Allzweckreiniger selbst herstellen
  • Umweltbewusstsein: „Viele Ziele in Europa sind auch ohne Flugzeug zu erreichen.“

Lea Bläsing hat eine Mission, ohne dabei missionieren zu wollen: Die 22-Jährige aus Wolfershausen möchte ihr Umfeld motivieren, nachhaltiger zu leben und so etwas für den Umweltschutz und das Klima zu unternehmen.

Wir nehmen Lea Bläsings Engagement zum Anlass, in loser Folge Tipps zu geben, wie im Kleinen etwas verändert werden kann, um Gutes zu erreichen.

Tipps für den Alltag: Wolfershäuserin spart bare Münze

Die Liste mit Dingen, die jeder verändern könne, sei lang, sagt die 22-Jährige. Aber jeder könne in seinem Tempo und nach seinem Geschmack Einkaufsgewohnheiten und Verhaltensweisen verändern.

Sie lebe mit ihrer Schwester noch im elterlichen Haushalt. Denn ihre Ausbildung zur Ergotherapeutin kostet Geld. „Meine Eltern sind sehr offen für neue Ideen, machen aber auch nicht alles mit und alles ist auch nicht immer sinnvoll.“

Im Haushalt der Bläsings kommen beispielsweise Energiesparlampen oder LED-Leuchten zum Einsatz. Der Allzweckreiniger wird mit einem einfachen Rezept selbst hergestellt.

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Manches funktioniert besser, manches schlechter - Tipps für die Umwelt

Der Versuch, Spülmaschinentabs selbst zu machen, ging indes schief. Lea Bläsing lacht: „Das hat nicht so gut funktioniert, daran müsste man noch arbeiten.“ Verschwunden aus den Küchenschubladen ist hingegen Alufolie.

Lea Bläsing hat sie ersetzt durch Wachstücher. Die sind einfach in der Herstellung, wiederverwendbar und sehen dabei auch noch gut aus. Die Tücher seien auch in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis der Renner.

Sie eignen sich dabei auch gut als Geschenk. Nicht mehr wegzudenken sind bei den Bläsings der Einkaufsbeutel. Plastiktüten müssen nicht sein. Auch für loses Obst und Gemüse gebe es wiederverwendbare Netze. Stecker kann man aus der Steckdose ziehen und Wasser gibt es bei den Bläsings aus dem Hahn und dem Sodastream.

22-Jährige aus Wolfershausen will Umweltbewusstsein stärken

Sie ist der Hoffnung, dass durch verantwortungsbewusstes Handeln eines jeden, die Welt ein bisschen besser gemacht werden könne. Sie wirbt daher für den Verzicht auf Inlandsflüge und den Ausbau der Zugverbindungen.

Das gelte auch für den Urlaub: „Viele Ziele in Europa sind auch ohne Flugzeug zu erreichen.“ Und es gebe viel zu entdecken. Privat verzichtet sie, wo es geht aufs Auto. Es könnte auch viel mehr Fahrgemeinschaften geben.

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Für die Umwelt: Wachstücher und Allzweckreiniger selbst herstellen

So macht man die Wachstücher: Einen Stoffrest mit 3 EL Bienenwachs bestreichen. Den Stoffrest zwischen zwei Blätter Backpapier legen und vorsichtig von beiden Seiten bügeln.

Anwendung: etwa zum Verschließen von Gläsern, das Wachstuch mit Handwärme geschmeidig machen und an Gefäß anpassen.

So macht man Allzweckreiniger: Zwei Tassen weißen Essig mit einer Tasse Wasser und 20 Tropfen ätherischem Eukalyptus-, Teebaum-, oder Lavendelöl mischen. Alles in eine Sprühflasche, zum Beispiel eine leere, alte Reinigerflasche füllen. Fertig.

Der Reiniger reicht aus, um alle Alltagsverschmutzungen in Bad und Küche zu entfernen, und ist dabei hautverträglich.

Gesucht: Umwelt-Tipps für den Haushalt

Wenn Sie sich beteiligen wollen und Tipps haben, wie man nachhaltiger haushalten kann, schreiben Sie uns an melsungen@hna.de oder an HNA Redaktion Melsungen, Brückenstraße 6, 34212 Melsungen Stichwort „Nachhaltig“.

Kampf für Umweltschutz

Umwelt-Bericht - Europa vor beispiellosen Herausforderungen: Europa muss etwa tun. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Diesen deutlichen Aufruf zu mehr Klima- und Umweltschutz liefert ein neuer Bericht. Es handle sich um die "entscheidende Herausforderung dieses Jahrhunderts". Hoffnung mache das gestiegene öffentliche Interesse.

In Zeiten des Klimawandels: Würden Sie für die Umwelt Ihren Job aufgeben? Welche Bedeutung haben Nachhaltigkeit und Umweltschutz für den eigenen Job? Würden Sie kündigen, wenn Ihr Arbeitgeber der Umwelt oder dem Klima schadet?

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