Tragisches Unglück in NRW

Prozess in Köln: Müllwagen überfährt Jungen (7) – Verfahren eingestellt

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Auf dem Weg zur Schule: Siebenjähriger wird in Köln von einem Müllwagen erfasst und tödlich verletzt.

Das tragische Unglück ist ein Jahr her: Ein Müllwagen-Fahrer übersieht einen 7-Jährigen auf seinem Rad und verletzt ihn tödlich. Nun hat das Gericht eine Entscheidung gefällt.

Update vom 22. Mai 2019, 15.06 Uhr: Ein Jahr nach dem Tod eines beim Abbiegen von einem Müllwagen erfassten Siebenjährigen hat das Amtsgericht Köln das Verfahren gegen den Müllwagenfahrer vorläufig eingestellt. Der Mann muss aber 2000 Euro an ein Kinderhospiz zahlen, wie das Gericht mitteilte. Die Einstellung sei mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft, der Verteidigung, des Angeklagten selbst und der Nebenklage beschlossen worden.

Das Gericht führte aus, dass es sich bei dem tödlichen Verkehrsunfall um ein tragisches Unfallgeschehen handle, welches alle Beteiligten auch menschlich sichtlich berührt habe. Der Müllwagenfahrer hatte beim Abbiegen den Siebenjährigen übersehen, ihn überfahren und tödlich verletzt. In ihrer Anklage war die Staatsanwaltschaft davon ausgegangen, dass der Unfall vermeidbar gewesen wäre, weil das Kind zumindest für wenige Sekunden im Spiegel des Fahrers sichtbar gewesen sei.

Tödlicher Unfall vor Augen des Vaters: Müllwagen überfährt Jungen (7) auf dem Weg zur Schule

Köln -  Der Junge wurde auf seinem Fahrrad von einem abbiegenden Müllwagen erfasst und erlitt dabei tödliche Verletzungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Der Siebenjährige starb noch an der Unfallstelle. Ein mit dem Rettungshubschrauber eingeflogener Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.

Nach ersten Erkenntnissen waren das Kind und sein Vater am Montagmorgen gegen 07.50 Uhr im Stadtteil Widdersdorf mit ihren Fahrrädern unterwegs. Als der Vater eine Einmündung zu einem verkehrsberuhigten Anwohnerbereich überquerte, folgte ihm der Junge. Dabei wurde das Kind von dem nach rechts abbiegenden Mülltransporter erfasst.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) reagierte mit Betroffenheit auf das Unglück. "Die Nachricht über den Tod eines kleinen Kindes, das durch einen Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist, hat mich tief bestürzt und traurig gemacht", erklärte sie in Köln.

"Meine Gedanken sind in diesen dunklen Stunden bei den Eltern und den Angehörigen", fügte Reker hinzu. "Für den schmerzhaften Verlust eines Kindes gibt es keinen Trost." Die Stadtchefin sprach der Familie des Opfers im Namen aller Kölner Bürger ihr Beileid aus.

Beim Abbiegen hat ein Müllwagen einen Jungen (7) erfasst und tödliche verletzt.

In München hatte sich vor kurzem ein tödlicher Radunfall ereignet: Ein neunjähriges Mädchen ist, so tz.de* in der Früh auf dem Weg zur Schule von einem abbiegenden Lastwagen erfasst und tödlich verletzt worden.

Gerade staunen unsere Leser über diese Geschichte: Köln: Polizei stoppt EXTREMEN Tuning-BMW - Schock bei Blick unter Wagen, wie extratipp.com* berichtet.

dpa/Afp


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