Mordprozess in Frankreich

Valérie Bacot tötet Vergewaltiger – Frankreich zeigt Solidarität

Die Französin Valérie Bacot steht wegen des Mordes an ihrem Stiefvater und späteren Ehemann vor Gericht.
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Die Französin Valérie Bacot steht wegen des Mordes an ihrem Stiefvater und späteren Ehemann vor Gericht.

Valérie Bacot steht vor einem französischen Gericht. Die Anklage: Mord an ihrem Ehemann. Doch zahlreiche Menschen fordert den Freispruch der Französin.

Frankreich – Im Schwurgericht von Chalon-sur-Saône in Ostfrankreich hat der Prozess gegen Valérie Bacot bekommen. Der Französin droht lebenslange Haft, da ihr vorgeworfen wird, ihren damaligen Stiefvater und späteren Ehemann mit einem einzigen Schuss in den Nacken getötet zu haben.

Doch neben ihrer Anwälte fordern auch abertausende Franzosen und Französinnen mithilfe einer Online-Petition den Freispruch für Valérie Bacot – weil sie selbst ein Opfer war. Jahrelang wurde die von ihrem Stiefvater und späteren Ehemann bedroht, beleidigt, verprügelt, vergewaltigt und sogar zur Prostitution gezwungen. In ihrem kürzlich veröffentlichten Buch mit dem Titel „Tout le monde savait“ (zu deutsch: Jeder wusste es) verarbeitet sie jene grauenvollen Ereignisse aus ihrer jüngsten Vergangenheit. Am Freitag (25. Juni) wird das Urteil erwartet. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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