Corona-Pandemie

Verfassungsschutz Bremen nimmt Querdenker ins Visier

Demonstranten halten Plakate hoch.
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Der Verfassungsschutz in Bremen hat die Gruppierung „Querdenken 421“ als Verfachtsfall eingestuft. (Symbolbild)

Der Bremer Verfassungsschutz hat die Gruppierung „Querdenken 421“ als Verdachtsfall eingestuft. Unter anderem wird den Querdenkern Antisemitismus vorgeworfen.

Bremen* – Der Verfassungsschutz in Bremen* hat die Bewergung „Querdenken 421“ offiziell als Verdachtsfall eingestuft. Darüber wurde die Parlamentarische Kontrollkommission der Bremischen Bürgerschaft am Freitag, 7. Mai 2021, informiert. Bereits seit letztem Jahr haben sich die Landesämter für Verfassungsschutz intensiv für eine bundesweite Beobachtung der entsprechenden Teile der „Querdenken“-Bewegung eingesetzt. Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) begrüßt nachdrücklich die Entscheidung des Bundesamtes für Verfassungsschutz.

Doch Innensenator Ulrich Mäurer will in Bremen noch weitergehen und antisemitischen Tendenzen in der „Querdenker“-Bewegung konsequent entgegentreten. Wie nordbuzz.de berichtet, will er dafür ein ganz bestimmtes Symbol der Querdenker-Bewergung verbieten* lassen. Seiner Meinung nach wird aus der Bewegung heraus eine schlimme Relativierung des Holocausts begangen. Diese Tendenzen sieht er auch ganz klar bei dem Bremer Ableger der Gruppierung. * nordbuzz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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