Indonesien

Vulkan Merapi ausgebrochen - Ascheregen geht über Dörfer nieder

Der Vulkan Merapi in Indonesien gilt als gefährlich. In jüngster Zeit war der Merapi auf der indonesischen Insel Java wieder aktiv. Jetzt spuckt er kilometerweit Asche.

  • Der Vulkan Merapi ist am Sonntag (21. Juni) auf der indonesischen Insel Java erneut ausgebrochen.
  • Marapi gilt als gefährlich und ist in jüngster Zeit wieder aktiv.
  • Im Jahr 2010 kamen am Merapi mehr als 300 Menschen ums Leben.

Jakarta - Der indonesische Vulkan Merapi ist am Sonntag erneut ausgebrochen. Der auf der Insel Java - rund 500 Kilometer östlich der Hauptstadt Jakarta - gelegene Berg stieß am Morgen zwei bis zu sechs Kilometer hohe Rauchsäulen aus, wie der Katastrophenschutz mitteilte. 

Über einigen Dörfern in der Nähe des 2930 Meter hohen Vulkans ging ein Ascheregen nieder. Die Behörden forderten die Menschen auf, die Drei-Kilometer-Gefahrenzone um den Krater zu meiden. Der als gefährlich geltende Merapi war in jüngster Zeit wieder verstärkt aktiv. 

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde mit häufigen Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Das Land hat fast 130 aktive Vulkane, so viele wie kein anderes.  Im Jahr 2010 kamen am Merapi mehr als 300 Menschen ums Leben.

dpa/ml

Rubriklistenbild: © AFP PHOTO / BPPTKG

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