Tief „Brigitte“

Wetter in Deutschland: Der Schmuddel-Herbst ist da! Eklige Aussichten zum Wochenstart

Der Deutsche Wetterdienst hält seine Warnungen aufrecht. Auch am Montag warnte der DWD vor Wind- und Sturmböen. Es bleib ungemütlich in Deutschland.

Update vom 5. Oktober, 19.25 Uhr: Der Wochenstart in Deutschland ließ zu wünschen übrig und zeigte sich von seiner nassen Seite. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt indes vor schweren Sturmböen. Es kann zu Geschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde kommen. Betroffen ist hiervon der Schwarzwald oberhalb von 1000 Metern. Für mehrere Gebiete hat der DWD außerdem Warnungen der Stufe eins herausgegeben. So könne es in den Hochlagen der Rhön, des Thüringer Waldes und der Schwäbischen Alb zu Windböen kommen.

Auch am Dienstag soll es in im Westen, Südwesten und der Mitte Deutschlands sowie an den Küsten weiterhin zu Sturmböen kommen. Im Hochschwarzwald werden teils schwere Sturmböen erwartet. Verantwortlich ist ein Tiefdruckgebiet bei den Britischen Inseln, dass das Wetter in großen Teilen von Deutschland beeinflusst.

Der Deutsche Wetterdienst warnte am Montagabend vor schweren Sturmböen.

Wetter in Deutschland: Der Schmuddel-Herbst ist da! Eklige Aussichten zum Wochenstart

Update vom 5. Oktober, 7.10 Uhr: Das Herbst-Wetter zeigt sich auch zum Wochenbeginn von seiner nassesten Seite, am Montag wird es gebietsweise meist stark bewölkt, teils regnerisch und windig. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist vor allem zum Montagabend hin häufig Regen zu erwarten. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen neun und 17 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus Südwest, in Böen weht er stark bis stürmisch. Im Schwarzwald sind den Angaben zufolge schwere Sturmböen oder orkanartige Böen möglich.

Der Wetter-Trend hält sich zunächst hartnäckig, auch am Dienstag wird es laut Wetterexperten bewölkt und regnerisch.
Im Schwarzwald ist mit anhaltendem Regen zu rechnen. Die Höchstwerte liegen zwischen elf Grad im südwestlichen Bergland und 18 Grad in den Niederungen. Es weht ein mäßiger Südwestwind, mit starken, im Bergland stürmischen Böen.

Der Wochenstart zeigt sich auch in Bayern mit Regen und gebietsweise stark bewölkt. Im Tagesverlauf rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit abklingendem Regen und Auflockerungen. Teilweise weht kräftiger Wind, in Schwaben und Franken kann dieser bis zu 60 Stundenkilometer erreichen. Die Temperaturen reichen am Montag von elf Grad im nördlichen Oberfranken bis 17 Grad an der unteren Isar

Wetter in Deutschland: Herbst-Wetter zu Beginn der Woche - Auch Regen lässt nicht nach

Update vom 4. Oktober, 21.48 Uhr: Der Herbst scheint endgültig in Deutschland angekommen zu sein. Auch zu Wochenbeginn zieht ein grauer Schleicher durch Deutschland, der für Temperaturen unterhalb der 20-Grad-Marke sorgt. Während im Osten gebietsweise die Sonne durchkommt und laut wetter24.de somit bis zu 17 Grad wie in Magdeburg oder Leipzig möglich sind, sieht es im Südwesten des Landes düsterer aus.

Gewitterwolken und damit einhergehende Regenfälle sorgen für ungemütliche 11 Grad in Saarbrücken oder 13 in Köln. Ein ähnliches Bild ist derweil auch am Dienstag und Mittwoch zu erwarten. Deutschland bleibt tendenziell eher trocken, lokale Schauer sind jedoch möglich. Dicke Quellwolken sorgen zudem dafür, dass Temperaturen nicht über die 15-Grad-Marke hinauskommen. Wie in München (13 Grad) bleibt es damit ungemütlich.

Wetter in Deutschland: Es wird ungemütlich - DWD mit amtlicher Warnung

Update vom 4. Oktober, 15.20 Uhr: Während aktuell vor allem Österreich, Frankreich und Italien mit schweren Unwettern zu kämpfen haben, wird es gebietsweise auch in Deutschland ungemütlich. Bereits am frühen Sonntagmorgen hatte der Deutsche Wetterdienst vor Sturmböen gewarnt. Auch am Sonntagnachmittag sind einige Landkreise besonders betroffen.

Wie der DWD erklärt, müssen sich das Berchtesgadener Land, der Kreis Traunstein, Kreis und Stadt Rosenheim, Kreis Miesbach, Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Kreis Garmisch-Partenkirchen, Kreis Ostallgäu, Kreis Oberallgäu, Kreis Waldshut, Kreis Lörrach, Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg, Schwarzwald-Baar-Kreis, Kreis Emmendingen, Ortenaukreis und der Kreis Freudenstadt aktuell auf markantes Wetter Stufe 2 einstellen. Auch Wind- und sogar Sturmböen können dabei auftreten.

Der DWD warnt in weiten Teilen Deutschlands vor starken Böen. (Screenshot)

Wetter in Deutschland: Heute wird‘s ungemütlich - DWD gibt amtliche Warnung heraus

Update vom 4. Oktober, 09.54 Uhr: Nicht nur die Nacht war in vielen Teilen Deutschlands stürmisch, auch tagsüber geht es mit Wind- und Sturmböen weiter. Vor allem in der Alpenregion warnt der DWD vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h. In manchen Lagen sind sogar bis zu 100 km/h möglich.

Doch nicht nur in der Alpenregion wird es stürmisch. Auch im Westen und der Mitte Deutschlands warnt der DWD vor Wind- bzw. Sturmböen. An der französischen Grenze können bis zu 90 km/h Windgeschwindigkeiten herrschen. In den meisten Teilen Deutschlands ist es etwas weniger stürmisch. Hier ist mit Windgeschwindigkeiten zwischen 55 km/h und 65 km/h zu rechnen. Ab 16 Uhr soll es dann wieder etwas ruhiger werden. Doch auch die Wetteraussichten in Deutschland für die nächsten Tagen (siehe Unten) sehen erst Mal leider nicht nach einem goldenen Oktober aus.

Wetter in Deutschland: Stürmische Nacht droht - DWD mit amtlicher Warnung

Update vom 3. Oktober, 19.29 Uhr: Teilen Deutschlands steht eine stürmische Nacht bevor. Im Südwesten und Westen kann es laut DWD zu auffrischendem Wind kommen, mit teils stürmischen Böen. Für weite Teil Deutschlands gilt aktuell eine amtliche Warnung vor Sturmböen. Diese ist vielerorts bis Sonntagnachmittag gültig. Gewarnt wird aktuell vor Sturmböen, die mit einer Geschwindigkeit um 70 km/h auftreten können. Auch Windböen mit Geschwindigkeiten um 55 km/h sind möglich.

Der DWD warnt in weiten Teilen Deutschlands vor starken Böen. (Screenshot)

Wetter in Deutschland: Folgt auf Sturmtief „Brigitte“ der goldene Herbst? Prognose für Oktoberanfang eindeutig

Update vom 3. Oktober 2020, 12.02 Uhr: Die Aussichten für die kommenden Tage sind ernüchternd. Alles andere als goldenes Oktoberwetter erwartet die Menschen in der kommenden Woche. Bis einschließlich Samstag zeigt sich nach Erwartungen der Wetterexperten an allen Tagen ein einheitliches Bild: Es bleibt stark bewölkt, gebietsweise regnerisch und windig. Vereinzelt kann es auch zu Gewittern kommen. Dabei steigen die Temperaturen auf Höchsttemperaturen zwischen 13 und 19 Grad.

Deutschland-Wetter: DWD warnt vor Föhnsturm und Orkanböen - Alarmstufe Rot in Teilen Deutschlands

Update vom 3. Oktober 2020, 8.14 Uhr: In Deutschland wütet am Tag der Deutschen Einheit Sturmtief „Brigitte“. Sowohl am südlichsten Alpenrand als auch an den Küsten Deutschlands warnt der DWD vor Sturm- und schweren Sturmböen, „auf exponierten Gipfeln“ sogar vor extremen Orkanböen. In Tälern können Windgeschwindigkeiten bis zu 80 Kilometern pro
Stunde erwartet werden. Auf den Alpengipfeln könnten Orkanböen bis zu 130 Kilometer pro Stunde erreichen. 

Bis zum Sonntag sollen sich der Föhnsturm in den Alpen und die Sturmböen an der See den Erwartungen des DWD zufolge abschwächen.

Die Aussichten für die kommenden Tage bringen wenig Besserung. Die neue Woche startet den Prognosen zufolge wechselhaft und nass. Es bleibt stark bewölkt, gebietsweise regnet oder gewittert es. Dabei erreichen die Höchsttemperaturen zwischen 12 und 19 Grad.

Wetter in Deutschland: Sturm „Brigitte“ wütet schon bald in diesen Regionen - DWD warnt eindringlich

Erstmeldung vom 2. Oktober 2020: München/Offenbach - Schon vor dem Wochenende kündigt sich Sturmtief Brigitte in Deutschland an. Für einige Regionen im Süden des Landes wurden vom Deutschen Wetterdienst (DWD) bereits am Freitag, dem 02. Oktober, amtliche Unwetterwarnungen vor orkanartigen Böen veröffentlicht.

Wetter in Deutschland: Sturmtief Brigitte - vor allem Bayern betroffen

Der DWD informiert darüber, dass ihre Warnungen meteorologische Ereignisse betreffen, welche „potenziell eine gewisse Gefahr“ darstellen können. Derzeit sind nur Teile des Bundeslands Bayern von den Unwetterwarnungen für Deutschland betroffen (Stand: 02. Oktober, 15 Uhr):

  • Kreis Oberallgäu
  • Kreis Ostallgäu
  • Kreis Garmisch-Partenkirchen
  • Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Kreis Miesbach
  • Kreis und Stadt Rosenheim
  • Kreis Traunstein
  • Kreis Berchtesgadener Land

Die amtlichen Unwetterwarnungen* für Deutschland betreffen zum einen Orkanböen in Regionen oberhalb von 2000 Metern und zum anderen orkanartige Böen in Regionen oberhalb von 1500 Metern. Alle gemeldeten Warnungen in Bayern gelten von Freitag (2. Oktober) ab 16 Uhr bis Samstag (3. Oktober) bis 15 Uhr.

Unwetter in Deutschland: Gefahren durch Sturm und Orkan - Es wird ungemütlich

„‚Brigitte‘ hat ein großes Gefahrenpotenzial und eine enorme Intensität“, berichtet RTL-Meteorologe Björn Alexander bei Wetter.de. Auch der DWD verweist auf mögliche Gefahren, die mit einem Unwetter einhergehen können.

Wetter in Deutschland: Sturmtief Brigitte ist auf dem Weg - Es besteht Lebensgefahr durch mögliche Sturm- und Orkanböen.

Wenn das Wetter verrückt spielt: Bei Sturm und Orkan* muss wegen der anhaltend hohen Windgeschwindigkeiten vor allem auf umstürzende, herumfliegende und herabfallende Gegenstände geachtet werden. Der DWD gibt diesbezüglich eine besondere Warnung heraus: „Achtung: Die meisten Todesfälle bei Sturm werden durch herabfallende Trümmer oder herumfliegende Gegenstände verursacht.“

Wetter: Monstersturm hat Frankreich bereits erreicht - 80.000 Personen ohne Strom

Das Sturmtief Brigitte soll in den nächsten Tagen vor allem über Westeuropa sein Unwesen treiben - in Frankreich sind wegen des Sturms bereits 80.000 Personen ohne Strom. Auch in Deutschland sind die Ausläufer von „Brigitte“ bereits zu spüren.

Das Chaos beim Wetter zeigt sich unter anderem daran, dass im Osten von Deutschland mit strahlendem Sonnenschein und Spitzentemperaturen von 25 Grad gerechnet werden kann - während das andere Extrem über den Alpen und in Westeuropa zu erwarten ist. Dort soll es kalt, stürmisch und teilweise nass werden. (jey) *Merkur.de ist ein Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Paul Zinken/dpa

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