„Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“

Deutschland-Wetter: 23 Stunden lang Alarmstufe Rot! DWD gibt Unwetterwarnung aus - KATWARN ausgelöst

Wetter in Deutschland: Der DWD hat diverse Warnungen ausgegeben - eine der Alarmstufe Rot gilt 23 Stunden lang. Es wird ungemütlich.

  • Wer auf einen goldenen Oktober 2020 wartet, wird jedenfalls am Wochenende enttäuscht.
  • Über dem Atlantik kündigt sich ein schweres Sturmtief an, das es in sich hat. Der DWD hat diverse Warnungen ausgegeben.

+++Dieser Wetter-Ticker ist beendet. Hier halten wir Sie über die Entwicklungen und die Wetter-Aussichten auf dem Laufendem+++

Update vom 2. Oktober, 10.00 Uhr: Das stürmische Wochenende steht vor der Tür - und schon jetzt gibt es in Deutschland diverse DWD-Warnungen. Die Warnkarte des Dienstes ist noch weitgehend grün, aber schon durchsetzt von Warnungen der Stufe 1 und 2.

Und sogar die erste Warnung der zweithöchsten Stufe 3 wurden ausgegeben! Betroffen ist ein Gürtel im äußersten Süden Bayerns. „Amtliche Warnung vor schweren Sturmböen“, heißt es vom DWD. „In Föhntälern treten oberhalb 800 m schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) aus südlicher Richtung auf.“ Die Warnung in Südbayern ist gültig von Freitag, 16 Uhr bis Samstag, 15 Uhr. Zudem wurde auch Alarm über KATWARN ausgelöst.

Ein Screenshot der DWD-Warnkarte.

Bei KATWARN heißt es: „Deutscher Wetterdienst meldet - Für Lagen über 2000 m: Es treten oberhalb 2000 m Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis 130 km/h (36m/s, 70kn, Bft 12) aus südlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit extremen Orkanböen bis 160 km/h (45m/s, 87kn, Bft 12+) gerechnet werden.“ In einem Hinweis heißt es für Lagen über 1500 Meter: „Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“

Was in Ihrer Region gilt, können Sie bei der Warnkarte des DWD prüfen.

Deutschland-Wetter: DWD-Warnung aufgehoben, doch laut Kachelmann droht schon neues Ungemach

Update vom 1. Oktober, 10.02 Uhr: Die DWD-Warnung vor Nebel wurde aufgehoben. Die Deutschland-Warnkarte ist nun fast komplett grün. Ausnahme: eine Warnung vor Windböen im äußersten Norden Deutschlands.

Doch es droht schon wieder neues Ungemach, wie unter anderem kachelmannwetter.com berichtet und auch Jörg Kachelmann per Twitter verbreitet: „Das Sturmtief macht ein paar ‚Ehrenrunden“ über Frankreich‘, heißt es dort, „und bringt bis Sonntag teilweise große Regenmengen.“

In der Bretagne seien teilweise Windböen deutlich über 150 km/h möglich. Auch in Deutschland könnte es stürmisch werden (siehe Updates unten). Laut kachelmannwetter.com werde es am Sonntag in der Westhälfte Deutschlands „sehr windig bis stürmisch“.

Update vom 1. Oktober, 9.06 Uhr: Der DWD hat eine Warnung für viele Regionen in Deutschland ausgegeben. Grund ist Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern. Betroffen sind unter anderem weite Teile von Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Auch nach Baden-Württemberg reicht die Warnung hinein. Sie gilt bis 10 Uhr. Die Lage in Ihrer Region können Sie auf der DWD-Warnkarte prüfen.

Deutschland-Wetter: Meteorologen warnen vor Tief - „Orkanpotenzial“ - schwere Sturmböen möglich

Update vom 30. September, 11.16 Uhr: Mit Waschküchen-Wetter ist der Mittwoch in weiten Teilen Deutschlands gestartet. Doch, dann wird es in den meisten Teilen Deutschlands freundlicher. Wo die Sonne scheint, sind 21 Grad möglich, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Im Breisgau und Nordosten ist es am längsten sonnig. Im Westen und Nordwesten gibt es bei vielen Wolken Sprühregen. Das Zwischenhoch „Nepomuk“ hält leider nur ein bisschen an. Das Schmuddelwetter bleibt bis Samstag in der Westhälfte, twittert der DWD. Im Osten und Südosten zeigt sich die sonnige Seite des Herbsts mit Nebel in der Nacht.

Schon am Donnerstag zieht von Westen her ein neues Tief auf. Stürmische Böen (Bft 8; Windgeschwindigkeit von 62 bis 74 km/h) erwartet der DWD auf dem Feldberg im Schwarzwald. In den Alpen warnen die Wetterexperten vor einer „markanten Föhnlage“ ab Freitagnachmittag. Mit Orkanböen (Bft 12; Windgeschwindigkeit ab 118 km/h) ist in der Nacht zum Samstag zu rechnen; auch in den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge sowie an den Küsten von Nord- und Ostsee vor allem in der Nacht zum Samstag stürmische Böen, vereinzelt Sturmböen aus Ost bis Südost.

Deutschland-Wetter: Meteorologen warnen vor Tief - „Orkanpotenzial“ - schwere Sturmböen möglich

Erstmeldung vom 29. September 2020

München - Die warmen Spätsommertage im September sind vorüber. Die Wetterlage* hat sich in Deutschland komplett umgestellt. Nach dem ersten Schnee* am Wochenende sind die Aussichten eigentlich ganz gut. Allerdings ziehen immer wieder Tiefs über Deutschland. Es bleibt wechselhaft.

In einem breiten Streifen von der Ostsee bis nach Ostbayern ist es am Dienstag heiter bis wolkig und meistens auch trocken, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Sonst ist es eher grau mit dichten Wolken und gebietsweise Regen oder Sprühregen. Temperaturen liegen zwischen 13 und 20 Grad. Mit örtlich dichtem Nebel startet der Mittwoch.

Doch der Himmel lockert, laut DWD, nach einem vielerorts wolkigem Start auf. Im Westen und Nordwesten regnet es noch ein wenig. Im Osten sind Temperaturen über 20 Grad möglich. Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Zum Start in den Oktober 2020 warnen einige Meteorologen vor einem heftigen Herbststurm.

Unwetter im Oktober 2020: „Orkanpotenzial“ steigt - Jetstream sorgt für extreme Wetterlage

Zum Monatswechsel kündigt sich ein Herbststurm an, ist auf weather.com zu lesen. Am Donnerstag schon sollen Wolken mit Regen aus Westen heranziehen. An den Alpen setzt demnach ein schwacher Föhn ein, der am Freitag dann deutlich an Stärke gewinnt.

„Wir haben einen Jet über dem Nordatlantik und der schiebt die Tiefdruckgebiete nach Europa“, erklärt Jan Schenk von weather.com die Wetterlage. Der Jetstream über dem Atlantik sei extrem stark. Nach den ersten Wettermodellen könnten sich starke Tiefs mit Windgeschwindigkeit* von 110 bis 180 Kilometer pro Stunde entwickeln. Am Freitag könnte das Tief „Orkanpotenzial“ haben. Mehrere Szenarien seien aber möglich. Noch scheint unklar, wie stark der Sturm wird. Das Sturmtief entwickelt sich vor der französischen Atlantikküste am Freitagmorgen, so lautet auch die Prognose von Lars Dahlstrom von kachelmannwetter.com. Es befindet sich über Westeuropa, betont der Wetterexperte. Doch dieses Tief wird auch das Wetter bei uns bestimmen.

Wetter in Deutschland: Diese Regionen bekommen den Herbststurm zu spüren

Deutschland bekommt das Sturmtief zu spüren. Der DWD warnt am Donnerstag im Hochschwarzwald vor stürmischen Böen (Bft 8), auf dem Feldberg vor Sturmböen* (Bft 9) aus Südwest und in den Alpen am Freitag und Samstag vor einem Föhnsturm. In höheren Lagen rechnen die DWD-Experten mit schweren Sturmböen und in exponierten Lagen mit Orkanböen (Bft 12). Gebietsweise kann es zu heftigen Regenfällen kommen. (ml) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Screenshot DWD

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