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Zu wenig Handy, Tablets und Dienstkleidung: Spart Hamburg die Polizei kaputt?

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In Finkenwerder am Rüschpark wurde ein Fahrkartenautomat gesprengt.
Die Gewerkschaften der Polizei bemägeln die Sparmaßnahmen auf Kosten der Beamten. © BlaulichtNews/imago

Der Hamburger Polizei soll es an Winterkleidung und Ausrüstung mangeln. Die Gewerkschaften schimpfen, die Polizeiführung dementiert.

Hamburg – Die Hamburger Polizei braucht mehr Handys, Tablets und vor allem warme Dienstkleidung. Das bemängeln zumindest die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) und die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Laut diesen wird in der Hansestadt auf Kosten der Polizisten und Polizistinnen gespart. Die Polizeiführung bestreitet aber alle Vorwürfe.
Wie gegensätzlich die Aussagen beider Seiten sind, hat 24hamburg.de* hier gegenüber gestellt.

Die Polizeiführung ließ durch eine Sprecherin mitteilen, dass die Hamburger Polizei über 3400 Diensthandys verfüge, die erst kürzlich um eine Dienst-App zur Erleichterung der Arbeit erweitert worden seien. Außerdem betont die Sprecherin, dass Handschuhe, Jacken und Mützen für alle Beamten zur Verfügung stehen würden.

Die Gewerkschaften bemängeln jedoch, dass einfach nicht genügend Diensthandys und Tablets im Einsatzwagen vorhanden seien, was den Arbeitsalltag erschweren. Außerdem mangele es an Winterkleidung für Beamte und die vorhandene Dienstkleidung sie bei Wind und Wetter nicht so allzwecktauglich, wie die Polizei gerne behaupte. Die Innenbehörde habe eine Grenze überschritten und die Gewerkschaften fordern nun Anpassung. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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