Mitgliederversammlung: Herbert Scheidt bleibt Vorsitzender

Aktives Neheim stimmt auf Weihnachtszeit mit dem "Neheimer Eisvergnügen" ein

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Aktives Neheim geht mit einem „schlagkräftigen Team“ die kommenden Aufgaben an: Gerd Schulte (Beisitzer), Peter Rottler (Ehrenvorsitzender), Tatjana Schefers (Stadtmarketingmanagerin), Herbert Scheidt (Vorsitzender), Konrad Buchheister (Citymanager), Marco Hoffmann (zweiter Vorsitzender), Kay Stiefermann (Schatzmeister) und Hanno Krick (dritter Vorsitzender) (v.li.).

Neheim - Mit einem unveränderten Vorstandsteam geht die Werbegemeinschaft Aktives Neheim (AN) die kommenden Aufgaben und Herausforderungen an. In der Mitgliederversammlung ging es in dieser Woche unter anderem um die große Attraktion in der Weihnachtszeit, das Neheimer Eisvergnügen.

Den rund 50 erschienenen Mitgliedern kündigte der Vorsitzende Herbert Scheidt „eine Menge Neues“ für die Versammlung an. Personelle Veränderungen gebe es indes nicht. „Wir haben ein schlagkräftiges Team aus Internen und Externen, mit dem ich die Arbeit gerne weiterführen würde“, betonte der Vorsitzende, bevor die Versammlung ihn einstimmig im Amt bestätigte. 

Für weitere zwei Jahre wurde außerdem der dritte Vorsitzende Hanno Krick gewählt. Der Vorstand habe den 80-Jährigen überzeugen können, weiterzumachen. Scheidt lobte insbesondere dessen wichtiges Netzwerk und strategisches Denken. Die Mitglieder bestätigten dies mit der Wiederwahl Kricks. Ebenfalls wiedergewählt wurden die Beisitzer Gerd Schulte und Heinrich Veh (in Abwesenheit). 

Die Datenschutzgrundverordnung, die Konkurrenz durch den Internethandel sowie die verkaufsoffenen Sonntage seien weiterhin große Themen, die das Aktive Neheim und seine Mitglieder beschäftigen, machte Herbert Scheidt in seinem Rückblick deutlich. „Die erforderlichen Anträge und Dokumentationen kosten Zeit, Nerven und Geld“, meinte der Vorsitzende mit Blick auf die verkaufsoffenen Sonntage. Am Fresekenmarkt-Sonntag seien 28.000 Besucher in der Stadt gezählt worden, es habe leider zu früh angefangen zu regnen, so dass der Rekord aus dem Vorjahr – nahezu 35.000 Besucher bei Sonnenschein – nicht erreicht wurde. 

Attraktive Veranstaltung tragen zu Marketing bei

Attraktive Veranstaltung würden jedoch auch zur Vermarktung des Standortes beitragen, wie Marco Hoffmann, zweiter Vorsitzender und Sprecher der Arbeitsgruppe Events und Marketing, deutlich machte. Dabei blickte er unter anderem auf die Erfolge „Neheim Live“ und die gelungene Premiere von „Mittwochs am Brunnen“ zurück. „Wir vermitteln ein positives Image, wenn der Besucher am Ende zufrieden nach Hause geht.“ Dazu trage seit diesem Jahr auch Maskottchen „Eddi, das Eichhörnchen“ mit seinen Auftritten und kleinen Kinderbüchern bei. Die erste Fanpost begeisterter Kinder sei bereits im Citybüro eingegangen. Das nächste Büchlein „Eddi und der Winterzauber“ ist derzeit in Arbeit, berichtete Eddi-Entwicklerin Sandra Schrade.

"Neheim live": Der Samstagabend mit "Still Collins"

Weitere Sponsoren für Eisbahn gesucht

Nun steigt dieVorfreude auf das „Weihnachtliche Eisvergnügen am Dom“ – hier wird vom 29. November bis 5. Januar eine 500 Quadratmeter große Eisfläche zum Eislaufen und Eisstockschießen aufgebaut. „Wir haben uns da ordentlich etwas vorgenommen“, sagte Herbert Scheidt mit Blick auf das auf drei Jahre angelegte „Weihnachten 2.0“ in Neheim. „All dies ist nur mit Ihrer Hilfe und gemeinsam zu erreichen“, warb er bei den Mitgliedern für Unterstützung und dafür, freie Werbeflächen an der Eisbahn zu nutzen. Allein mit der Unterstützung von Stadt Arnsberg, Industrie und dem eigenen Weihnachtsetat sei das Projekt nicht zu stemmen. „Wir sind zu 100 Prozent davon überzeugt, dass wir die Umsätze, Besucherzahlen und die Aufenthaltsqualität deutlich steigern können.“ Schon jetzt gebe es eine positive Resonanz von interessierten Schaustellern. 

"Arnsberg Card" könnte Einkaufsgutscheine ersetzen

Abschließend stellte Stadtmarketingmanagerin Tatjana Schefers den AN-Mitgliedern die Überlegungen für eine gesamtstädtische „Arnsberg Card“ vor, die die bisherigen Einkaufsgutscheine der Stadtteile ersetzen soll und einige weitere Vorzüge bietet. „Wir haben bisher bei allen ein rein analoges System mit aufwändigem Abwicklungsapparat, das wir in ein nachhaltiges, digitales System umwandeln und gesamtstädtisch nutzen könnten“, so Schefers. In mehreren Arbeitstreffen habe sich ein Anbieter herauskristallisiert, der im Scheckkartenformat sowohl Gutschein-, als auch Bonus- und Businesscard-System verbindet. Gutscheine könnten so leichter abgerechnet werden, das Geld bleibe aber weiterhin im Ort. Über das Bonussystem könnten Einzelhändler ihren Kunden Aktionen anbieten (zum Beispiel durch Punkte sammeln) und über das Modul BusinessCard können Arbeitgeber ihren Angestellten etwa den 44 Euro Sachbezug gewähren.

Ausblick 

Zeitnah soll das digitale Kartensystem auch beim Verkehrsverein Arnsberg und dem Verkehrs- und Gewerbeverein Hüsten vorgestellt werden. Dann werde ein Stimmungsbild eingeholt, berichtet Tatjana Schefers. Eine Beteiligung von mindestens 70 Einzelhändlern sei zur Einführung des Systems sinnvoll.

Weitere Infos unter www.arnsberg-neheim.de

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