Grundsteinlegung für Quartierszentrum

Am Neheimer Müggenberg entsteht ein „Projekt der Zukunft“

Grundsteinlegung, Quartierszentrum, Müggenberg, Neheim
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Bei der Grundsteinlegung: Herbert Herrig (3.v.li.) und Werner Schlinkert (5.v.li.) mit Bürgermeister Ralf Paul Bittner (2.v.re.) und weiteren Ehrengästen.

Der erste Bauabschnitt am Müggenberg mit seinen 54 Wohneinheiten ist so gut wie abgeschlossen. Auch ein Kindergarten, der dem Quartiersplatz gegenüber liegt, soll bis Ende des Monats fertig sein. Zeit, für den zweiten Bauabschnitt, das Quartierszentrum mit angrenzendem Quartiersplatz, den Grundstein zu legen.

Neheim - „Es ist wieder einmal ein ganz besonderer Tag für die Arnsberger Wohnungsbaugenossenschaft“, erklärte Herbert Herrig, Mitglied des Vorstandes der AWG.

Stolz präsentierten Herbert Herrig und sein Vorstandskollege Werner Schlinkert, die kleine Kiste, in die unter anderem Zeitung und Baupläne hineingelegt wurden. Für alle, demnächst auch deutlich an der Erdoberfläche zu sehen, ein schwerer schwarzer Stein mit der Jahreszahl 2020.

Kindergarten und Senioren-WG

Herbert Herrig erklärte dann, was das Quartierszentrum in Zukunft alles beinhalten werde So entsteht im Erdgeschoss ein Backshop mit Cafe. Weiter sind Büros für die AWG und Gemeinschaftsräume für das Quartier geplant. Wo rundherum Wohnungen vermietet werden und ein Kindergarten entsteht, wird zukünftig auch eine Senioren-WG im ersten Obergeschoss mit zehn Appartements angesiedelt werden, betreut durch einen Neheimer Pflegedienstleister „Im zweiten und dritten Obergeschoss entstehen 15 Wohnungen mit einer Größe zwischen 45 und 70 Quadratmetern. Für diese Wohnungen liegen bereits Reservierungen vor“, führte Herrig weiter aus. Wichtig für künftige Mieter sei auch, dass von den 25 Wohnungen 13 öffentlich gefördert werden.

„Gegenüber dem ersten Bauabschnitt haben sich die Förderbedingungen deutlich verbessert. Das Investitionsvolumen dieses Bauabschnitts beträgt 5,9 Millionen Euro.“ Am Quartiersplatz soll eine Mobilstation errichtet werden mit Stellplätzen für E-Bikes, Lastenfahrräder sowie Stellplätze für Elektroautos und den entsprechenden Ladestationen. Es werde auch Car- und Bike-Sharing angeboten. Alles in allem eine gut Vernetzung zur Innenstadt, so die AWG.

Bürgermeister Ralf Paul Bittner machte darauf aufmerksam, dass es den Menschen immer mehr zu eigen werde, wenig miteinander zu sprechen. „Hier zeigt man den Weg, wie Wohnen funktionieren kann. Es müssen Begegnungsorte geschaffen werden, wo die Menschen zusammen kommen. Der Wohnraum muss außerdem bezahlbar bleiben. Dies ist ein Projekt der Zukunft.“

Der zweite Bauabschnitt soll im Herbst 2021 fertig sein. Zeitmäßig ist man mit den Bauarbeiten im Plan.

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