Andacht und Vortrag

Robert Schulze, Ursula Liedhegener, Alexander Schäfer, Pater Willi Heck, Albert H. Hoffmann (v.li.) im Heinrich-Lübke-Haus am Möhnesee.

Inzwischen ist es schon zur Tradition geworden, dass der Vorstand der CDU-Senioren-Gemeinschaft Neheim-Hüsten-Umland, seine Mitglieder zur ersten Zusammenkunft im neuen Jahr ins Heinrich-Lübke-Haus am Möhnesee einlädt.

So fanden kürzlich insgesamt 72 Mitglieder und Gäste zunächst in der Hauskapelle zu einer Andacht ein, um für das vergangene Jahr zu danken und gleichzeitig aber auch den Segen für das neue Jahr 2013 zu erbitten. Nach einem gemeinsamen Gedankenaustausch bei Kaffee und Kuchen begrüßte Albert H. Hoffmann auch eine Abordnung der CDU-Senioren der Gemeinde Ense.

Im Anschluss daran berichtete er über die Gründe zum Zusammenschluss der Freiheit Hüsten mit der Stadt Neheim zur neuen Stadt Neheim-Hüsten, die mit Wirkung zum 1. April 1941 entstand. Nach einem allgemeinen geschichtlichen Überblick zur früheren Zeit, führte Hoffmann aus, dass die Gedanken zum Zusammenschluss zuvor bereits über einen längeren Zeitraum diskutiert worden seien. Manchem Hüstener Bewohner sei es jedoch schwer gefallen, diesem Antrag zuzustimmen. Das Zusammenleben der Neheimer und der Hüstener sei zunächst sehr gewöhnungsbedürftig gewesen, erläuterte Hoffmann. Ob nun der damalige Zusammenschluss eine "Liebesehe" oder eine "Zwangsehe" gewesen sei; diese Frage möge sich nun jeder selbst beantworten, so Hoffmann. Durch die Gründung der neuen Stadt Arnsberg seien die anfänglichen Vorbehalte nun jedoch weitestgehend ausgeräumt worden.

Folgende weitere Treffen wurden übermittelt: 12. Februar – Power-Point-Präsentation "Hüstener Geschäftswelt zu Beginn des 20. Jahrhunderts"; 12. März – "Moosfelde vom Königsgut zur Wohnsiedlung"; 9. April "Franz Stock und der Weg nach Europa". Für den 14. Mai ist aus Anlass der 70. Wiederkehr des Bombardements der Möhneseesperrmauer ein Referat zu diesem Thema vorgesehen.

Pater Willi Heck spendeten die Mitglieder der CDU-Senioren als Dankeschön einen Betrag zur Höhe von 220 Eurofür seine vielfältigen missionarischen Aufgaben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare