Caritas-Verband und Stadt Arnsberg laden zu Inklusionsprojekt ein

„Arnsberg - einerwirALLE!“

Die Organisatoren um Christian Stockmann, sozialfachlicher Vorstand des Caritasverbandes (hinten rechts), werben für das Projekt.

Der Caritas-Verband Arnsberg-Sundern e.V. führt in enger Kooperation mit der Stadt Arnsberg ein Projekt zum Thema Inklusion durch.

„Wir wollen gemeinsam damit positive Impulse zum Gelingen der Inklusion in unserer Stadt setzen. Was genau das bedeutet, wer sich wie einbringen kann und was das Projekt ermöglicht, ist Thema in der Auftaktveranstaltung im August“, betonen die Organisatoren.

Das Projektvorhaben trägt den Titel „Arnsberg-einerwirALLE“ und wird am Mittwoch, 19. August, im Rahmen eines inklusiven Bürgerdialogs zum Thema „Gut leben in Arnsberg - was uns wichtig ist“ konkretisiert. Ziel: Arnsberg - die inklusive Kommune! Durchgeführt wird diese von der Aktion Mensch unterstützte Veranstaltung vom Caritasverband in Kooperation mit der Stadt Arnsberg. Eingeladen werden rund 700 Personen und engagierte Persönlichkeiten sowie Organisationen, wie Unternehmen, Vereine, Selbsthilfegruppen, öffentliche Verwaltung, politische Mandatsträger, Kammern etc.

Aber was ist eigentlich Inklusion? „Herausfinden, was die Arnsberger Bürger darunter verstehen, welche Wünsche und Bedarfe sie sehen, um den Weg zu einem inklusiven Arnsberg zu ebnen, wird deshalb die anfängliche Aufgabe sein,“ so Steffi Bierwagen, die gemeinsam mit Britta Kinze die Projektleitung auf Seite der Caritas übernimmt.

„Wie lebt es sich in Arnsberg? Haben alle Menschen die gleichen Chancen, am Leben in unserer Stadt teilzuhaben? Wie könnte ein lebendiges Miteinander aussehen? Wie kann sich jeder einbringen? Wie können wir ein vielfältiges und buntes Arnsberg werden?“, beschreibt Christian Stockmann, sozialfachlicher Vorstand des Caritasverbandes die Fragestellungen für die Veranstaltung.

„In der Auftaktveranstaltung werden dazu speziell die Themen Mobilität, Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Bildung, Bewusstsein und Beteiligung sowie Vernetzung in Arnsberg in verschiedenen Gesprächsrunden kritisch durchleuchtet und diskutiert“, so Helmut Melchert und Matthias Otto von der Stadt Arnsberg. „Im weiteren Verlauf des Projektes werden diese Ergebnisse dann in konkrete Handlungen zur Veränderung genutzt“, berichten Caritas und Stadt. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir zusammen mit weiteren Kooperationspartnern Impulse setzen für ein 'Inklusives und Solidarisches Arnsberg'.“

Aus diesem Grund laden der Caritasverband Arnsberg-Sundern und die Stadt Arnsberg alle interessierten Bürger für Mittwoch, 19. August, um 16.30 Uhr in das Kulturzentrum am Berliner Platz ein. „Wir würden uns freuen, Sie bei der Auftaktveranstaltung begrüßen zu dürfen“, so Bürgermeister Hans-Josef Vogel und Christian Stockmann. Die Auftaktveranstaltung wird zudem von der Plattform „Gut leben in Deutschland - Was uns wichtig ist“ (www.gut-leben-in-deutschland.de) begleitet und evaluiert, einer Initiative der Bundesregierung zur Erfassung der Lebensqualität in Deutschland.

Interessierte können sich dazu unter www.einerwiralle.de zur Veranstaltung anmelden, oder uns auch ihre Meinung zu den unterschiedlichen Themen zukommen lassen.

„Inklusion betrifft mich, dich, jeden, eben: einerwirALLE!“, fassen die Gastgeber Caritas und Stadt zusammen.

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