Bei Hochwasser und starker Strömung

Feuerwehr will Hund von überschwemmter Ruhr-Insel retten - und erlebt eine Überraschung

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In Arnsberg wollte die Feuerwehr einen Hund von einer überschwemmten Insel in der Ruhr retten.

"Tierischer" Einsatz für die Feuerwehr Arnsberg: Am Montag meldeten Zeugen an zwei Stellen Hunde auf Inseln in der Ruhr. Der bedrohlich hohe Wasserstand machte ein Eingreifen der Feuerwehr erforderlich, doch die erlebte eine Überraschung.

Arnsberg - Die Einsatzkräfte wurden am Montag kurz nach 14 Uhr unter dem Stichwort "Tierrettung" gekommen. "Insgesamt wurden im Bereich der Jägerbrücke und der Straße 'An der Schlacht' zwei Hunde auf Inseln der Ruhr gemeldet", berichtet die Feuerwehr. 

Aufgrund des aktuell hohen Wasserstandes und der großen Strömung der Ruhr in Arnsberg überprüften die Einsatzkräfte die Bereiche von der Uferseite auch mithilfe einer Wärmebildkamera. Während sie an der Einsatzstelle "An der Schlacht" keine Feststellung machten, entdeckten die Feuerwehrleute an der Jägerbrücke tatsächlich ein Tier festgestellt. 

Arnsberg: Feuerwehr steuert mit Schlauchboot Ruhr-Insel an

"Unter besonderen Sicherungsvorkehrungen" fuhren die Einsatzkräfte daraufhin mit einem Schlauchboot auf die Insel - und erlebten eine Überraschung: Bei dem Tier handelte es sich nach Angaben der Feuerwehr nicht um einen Hund, sondern lediglich um einen "Flussbewohner, welcher aus der Ferne einem Hund ähnelte". Welches Tier die Feuerwehr genau auf der Insel in der Ruhr in Arnsberg fand, ist nicht bekannt. 

Ein weiterer "tierischer" Fall beschäftigt derzeit die Polizei: In Lennestadt haben Unbekannte ein fünf Wochen altes Lamm gestohlen. Ein größeres Schaf legte in Sundern sogar eine ganze Bahnstrecke lahm. Verkehrsstörungen durch Tiere gab es auch zwischen Meschede und Warstein: Dort liefen offenbar ausgesetzte Mini-Schweine über die Straße.

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