Künstler Aram Bartholl erinnert an Verschmelzung der realen und virtuellen Welt

A wie Arnsberg: Neues Kunstwerk "Map" wird im Sommer im Kreisverkehr Clemens-August-Straße aufgestellt

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"A wie Arnsberg - Sie haben Ihr Ziel erreicht" lautet künftig das Motto im Kreisverkehr Clemens-August-Straße im Stadtteil Arnsberg.

Arnsberg. Nachdem der Kreisverkehr Clemens-August-Straße | Rumbecker Straße | Brückenplatz lange auf eine Gestaltung warten musste, beginnen nun die Arbeiten zur Errichtung des Kunstwerks „Map“ von Aram Bartholl. Damit teilte die Stadtverwaltung am Dienstag auch gleichzeitig mit, wie der Kreisverkehr im Zentrum des Stadtteils künftig gestaltet werden soll.

Das ursprünglich von Jens Rasmussen für sein Start-uP gestaltete Symbol wurde nach der Übernahme seiner Firma durch Google weltbekannt. Der rote Google-Pin wurde 2014 in die Sammlung des Museums of Modern Art New York aufgenommen. Seit 2006 stellt Aram Bartholl seine Skulptur aus verschiedenen Materialien und Größen als temporäre Skulptur in verschiedenen Städten auf der ganzen Welt auf. Seit dem 31. März 2019 ist sie im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung auf dem Gebäude des Museum of Modern Art San Francisco installiert.

"Das Kunstwerk visualisiert auf einfache Art die Verschmelzung der realen und virtuellen Welt. Die Auswirkung der technischen Entwicklungen auf das soziale Leben und die zwischenmenschlichen Beziehungen sind stets zentrales Thema der künstlerischen Arbeit Bartholls. An die kritische Abhängigkeit von Navigationssystemen, den Verlust von Orientierungssinn und der Einfluss des Internets auf unser gelebtes Leben wird an einem Verkehrsknotenpunkt im Herzen humorvoll hingewiesen", heißt es zur Erläuterung des Kunstwerkes.

Künftig wird es heißen: "A wie Arnsberg - Sie haben Ihr Ziel erreicht". Die Skulptur wurde von der Jury, die sich aus externen Experten und vom Kulturausschuss bestellten Mitgliedern zusammensetzt, einstimmig ausgewählt. Da die sechs Meter hohe Skulptur eigens für den Kreisverkehr unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort und nach Maßgabe statischer und technischer Vorgaben hergestellt wird, ist eine endgültige Aufstellung für den Sommer 2019 vorgesehen.

In den nächsten Tagen beginnen die Ausschachtungsarbeiten für das Fundament. Spätestens nach Errichtung des Kunstwerks wird die Fläche dann auch bepflanzt, kündigt die Stadt an.

Mehr unter: https://arambartholl.com/de/

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