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Arnsberger Band berichtet von Engagement im Hofbräuhaus in den USA

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Eine aufregende Zeit im Hofbräuhaus Las Vegas erleben Günter Preischkas, Robert Josek und Walter Mülheim von der Band „Obstler“ derzeit in den USA.
Eine aufregende Zeit im Hofbräuhaus Las Vegas erleben Günter Preischkas, Robert Josek und Walter Mülheim von der Band „Obstler“ derzeit in den USA.

Arnsberg/Las Vegas. In ein großes Abenteuer startete die Arnsberger Band „Obstler“ vor einigen Wochen: Sie wurde für mehrere Wochen für Auftritte im Hofbräuhaus Las ...

Arnsberg/Las Vegas.

In ein großes Abenteuer startete die Arnsberger Band „Obstler“ vor einigen Wochen: Sie wurde für mehrere Wochen für Auftritte im Hofbräuhaus Las Vegas engagiert. Im SauerlandKurier berichten sie nun exklusiv von ihrer Zeit in Las Vegas, bevor es in zehn Tagen wieder zurück in die Heimat geht.

„Der Weg nach Las Vegas ist gefühlt einfach unendlich. Mit Umsteigen, Wartezeiten auf den Airports und den Einreise- und Sicherheitskontrollen waren wir mit unserer Technik fast 24 Stunden unterwegs“, berichtet Günter Preischkas. „Las Vegas schläft nie und so waren wir vom ersten Tag unseres Eintreffens an beschäftig mit Einweisungen und Soundcheck.“ Dann ging es zum ersten Mal auf die Bühne des Hofbräuhauses in Las Vegas: „In den ersten zwei Tagen waren wir bei den Auftritten schon etwas angespannter als bei Veranstaltungen in Deutschland.“

Atmosphäre ist einzigartig

Doch mit jedem intonierten „Prosit der Gemütlichkeit“ fühlte sich die Band auf der Bühne im fernen Amerika heimischer. „Genau um 20 Uhr, wird an jedem Tag die Nationalhymne gespielt und gesungen, die Amerikaner stehen dabei dann teilweise auf den Tischen und alle sind sehr ergriffen.“

„Das Publikum ist international, Amerikaner, Japaner, Chinesen und nur etwa 20 Prozent deutsche Touristen. So trifft sich hier die halbe Welt bei original deutschen Speisen und bayrischem Bier, das aus Bayern eingeflogen wird“, berichtet der Musiker weiter. „Trotz des in großen Mengen vertilgten Alkohols schlagen die Gäste bei aller Ausgelassenheit nicht über die Strenge, Prügeleien und Krawall gibt es nicht.“

Doch der Zeitplan der Musiker ist stramm, von Las Vegas selbst haben sie noch nicht viel gesehen. „Wir waren am zweiten Tag mal kurz auf dem Strip, das war es. Zur Zeit ist es hier zudem unerträglich heiß und wenn wir die 300 Meter vom Hotel zum Hofbräuhaus gehen, sind wir in unseren Lederhosen in Schweiß gebadet. Es ist schon sehr anstrengend jeden Tag sechs Stunden auf der Bühne volle Leistung zu bringen und so sind wir tagsüber am liebsten im klimatisierten Hotelzimmer oder am Pool“, so Günter Preischkas.

„Am 30. Mai geht es zurück in die Heimat, aber die Zeit in Las Vegas wird unserer Band ganz sicher ihren Stempel aufdrücken. Die Atmosphäre und das Feeling in Las Vegas sind eben einzigartig.“

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