Hospiz-Kasse auffüllen

Arnsberger Benefizkino zeigt den Film "Dieses bescheuerte Herz"

Das Team des Benefizkinos – Hans-Werner Wienand (Vorstand Seniorebeirat), Julia Qualitz (Theaterleitung), Friedhelm Wolf (Lions-Club), Karola Hilborne-Clark (Seniorenbeirat) und Hubert Nieuwdorp (Residenz-Theater) – zeigt „Dieses bescheuerte Herz.“

Arnsberg. Es ist das achte Mal, dass Seniorenbeirat, Lions-Club Arnsberg Sundern und das Residenz-Theater in Arnsberg zusammen einen Kinotag zugunsten des Hospiz veranstalten. Gezeigt wird von den Veranstaltern am 20. Juni der Film „Dieses bescheuerte Herz“. Natürlich hoffen die Veranstalter wieder auf ein volles Haus.

Das Benefizkino kann man fast schon einen Selbstläufer nennen, denn ein Mal im Jahr ist „Benefizkino-Tag“. „Die Leute freuen sich immer schon darauf“, weiß Friedhelm Wolf, Mitglied des Lions-Club Arnsberg-Sundern. „Bis jetzt haben wir, alle acht Kinotage zusammen genommen, 22.800 Euro zugunsten der Hospizstiftung eingenommen. Der Eintritt von 12 Euro pro Person geht zu 100 Prozent an das Hospiz“. 

Solch ein Abend kann natürlich nicht ohne ehrenamtliche Helfer und auch Sponsoren, die Geld- und Sachspenden beisteuern, gestemmt werden. Karola Hilborne-Clark vom Seniorenbeirat organisiert das Ganze ehrenamtlich. Es ist nicht nur die Kinovorstellung, die einen schönen Abend verspricht, vorher gibt es noch einen Empfang mit Imbiss, den die Gäste zu lockeren Gesprächen nutzen können. 

„Es gibt drei Gründe, diesen Benefizkino-Tag zu veranstalten“, erläuterte Friedhelm Wolf. „Erstens haben alle Anwesenden einen schönen Abend, zweitens kommt Geld in die Kasse der Hospizstiftung und drittens wird die Hospizarbeit weiter bekanntgemacht“. Für den Kinobetreiber Hubert Nieuwdorp ist es selbstverständlich, das Kino inklusive Film und auch die Räumlichkeiten für den Empfang kostenlos zur Verfügung zu stellen. 

"Der Mensch steht im Mittelpunkt"

Friedhelm Wolf erläuterte noch einmal, wie wichtig auch diese Veranstaltung für die Hospizstiftung ist: „Der Teil, der jedes Jahr nicht gedeckt ist, liegt bei rund 250.000 Euro. Deshalb sind wir so dringend auf Spenden angewiesen. Wir wollen die Qualitätsstandards im Hospiz halten. Denn der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt und nicht der wirtschaftliche Aspekt. 

Im Film „Dieses bescheuerte Herz“ geht es um den Sohn eines Herzspezialisten, der sein überaus komfortables Leben nicht mehr weiterführen kann, als der Vater ihm die Kreditkarte sperrt. Die Bedingung, um sein altes Leben wieder zurück zu bekommen, ist: Er muss sich um einen schwer herzkranken 15-Jährigen kümmern. Das Leben von Lenny (Elyas M’Barek) ändert sich von Grund auf. Er hängt an dem todgeweihten Teenager mehr, als ihm lieb ist. 

Das Benefizkino startet am Mittwoch, 20. Juni, ab 18 Uhr mit einem Empfang, ab 19.30 Uhr startet der Film. Eintrittskarten gibt es ab dem 28. Mai in allen Arnsberger Stadtbüros, beim Stadtmarketing Sundern und an der Residenz-Kinokasse.

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