"Aus der Not eine Tugend machen"

Coronavirus: Arnsberger Bürgermeister bietet Telefonsprechstunde an

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Bürgermeister Ralf Paul Bittner ruft Telefonsprechstunde ins Leben.

Arnsberg. Der Alltag der Arnsberger hat sich, wie auch der unzähliger Menschen weltweit, von einem Tag auf den anderen massiv verändert. Vorher gelebte Routinen existieren nicht mehr, persönlicher Kontakt zu anderen Menschen entfällt, Reisen und Besuche bei anderen Personen sind derzeit nicht möglich. Diese Veränderungen verursachen emotionale Belastungen ebenso wie praktische Probleme und Hindernisse bei der Erledigung alltäglicher Dinge. Eines dieser Hindernisse ist der direkte und persönliche Kontakt zum Arnsberger Bürgermeister Ralf Paul Bittner, der den Bürgern nach wie vor und gerade in diesen Tagen ein wichtiges Anliegen ist.

„Ich möchte aus der Not eine Tugend machen und den Bürgern verschiedene Möglichkeiten bieten, mich über digitale Wege weiterhin persönlich zu erreichen“, erklärt Ralf Paul Bittner dazu. „Aus diesem Grund biete ich zum einen seit der vergangenen Woche in unregelmäßigen Abständen Live Streams bei Facebook an, bei denen mir die Nutzerinnen und Nutzer Fragen per Kommentar schicken können, auf die ich dann live eingehe.“

Da dieses Angebot aber zum einen nur internetaffine Personen erreicht und zudem persönliche ausführlichere Gespräche zwischen Bürgermeister und einzelnen Bürgern nicht möglich sind (im Livestream kann jeder die Kommentare der anderen sehen und der Bürgermeister zudem nur kurz auf die einzelnen Fragen eingehen), ruft Ralf Paul Bittner nun einen weiteren Kommunikationskanal ins Leben, über den ihn die Bürger künftig zu festgelegten Terminen kontaktieren können: Die Telefonsprechstunde.

"Themen sind völlig offen"

„Das Prinzip dabei: Ich telefoniere direkt mit den Menschen, die Fragen an mich haben oder etwas mit mir besprechen möchten. Hierzu legen wir ein konkretes Zeitfenster fest, in dem ich für Anrufe zur Verfügung stehe. Die Themen sind dabei völlig offen und richten sich nach dem Wunsch der Anrufer. Was ich nicht im Gespräch beantworten kann, recherchieren wir im Nachgang“, so Ralf Paul Bittner. 

Vorteil der Telefonsprechstunde ist nicht nur der direkte Kontakt zum Bürgermeister, der vielen Bürgern in der aktuellen Zeit dabei hilft, ihre Anliegen zu besprechen und Sorgen zu mindern, sondern auch die Ortsunabhängigkeit des Angebotes: „Die Telefonsprechstunde können Bürger im Prinzip von überall aus in Anspruch nehmen, wo sie telefonieren können. Das ermöglicht eine große Flexibilität und damit Bürgerfreundlichkeit“, erklärt Ralf Paul Bittner.

Das Prozedere sieht wie folgt aus: Die erste Telefonsprechstunde findet am Dienstag, 14. April, in der Zeit zwischen 16 und 18 Uhr statt, die zweite Telefonsprechstunde am Dienstag, 21. April, zwischen 16 und 18 Uhr. Nachfolgende Termine werden sukzessive geplant und können dann telefonisch erfragt werden unter der Tel.  02932/201-1245. Interessierte melden sich bitte auch über diese Nummer vorab beim Sekretariat des Bürgermeisters bei der Telefonsprechstunde an.

 Hierbei sollte die Rufnummer, unter der man erreichbar ist, sowie das Thema, über das gesprochen werden soll, mitgeteilt werden. Für die Sprechstunde wird eine begrenzte Anzahl an Terminen vergeben. Der Bürgermeister Ralf Paul Bittner wird die angemeldeten Personen dann im Laufe der Sprechstunde im Zeitraum zwischen 16 und 18 Uhr zurück rufen.

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