In 25 Jahren hat sich viel bewegt

„Länger.offener.vielfältiger“: Kunstsommer wird zu Kultursommer

Kultursommer Vorfreude steigt
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Die Vorfreude steigt: Alle Beteiligten rund um Bürgermeister Ralf Paul Bittner präsentierten stolz das Konzept des Arnsberger Kultursommers.

Nach der pandemiebedingtem Durststrecke gibt es Neuigkeiten für Kulturinteressierte: Aus dem Kunstsommer wird jetzt der Kultursommer. „Länger.offener.vielfältiger.nachhaltig für eine lebenswerte Stadt“ lautet das Motto. Hintergründe, Ziele und Inhalte des Sommerprogramms haben das Kulturbüro der Stadt Arnsberg und das Stadtmarketing jetzt gemeinsam mit der Sparkasse Arnsberg-Sundern, der Bürgerstiftung und den Werbegemeinschaften vorgestellt.

Arnsberg – Seit vielen Jahren begeistert der Kunstsommer Arnsberg zum Ende der Ferien und ist eine Erfolgsgeschichte – vor allem für den Ortsteil Arnsberg.

„Für Arnsberg war der Kunstsommer immer ein guter Motor. Besondere Partnerschaften sind entstanden und viele Menschen mit dem Kunstsommer gewachsen. Viele Dozenten und heimische Akteure haben damit wirklich ein Sprungbrett gehabt“, erläutert Kirsten Minkel, Leiterin des Kulturbüros.

Rahmenbedingungen

In 25 Jahren hat sich jedoch viel bewegt – viele Rahmenbedingungen, Bedürfnisse und Herausforderungen haben sich verändert und verändern sich weiter. „Geliebt werden immer mehr die Begegnungsorte und Formate des kommunikativen Austauschs, die andererseits genau das bieten, was ‘Kunst’ eben auch verlangt: Die diskursive Auseinandersetzung, Genuss an und in wunderbaren Orten“, so Minkel weiter.

Arnsberg habe viele Gesichter: Ortsteile, in denen Einzelhandel und Industrie das ‘Gesicht’ prägen, Orte von kulturhistorischer Bedeutung und kleinere Ortsteile, die mit ganz viel Engagement und immer wieder überraschende Innovationen hervorbrächten.

Potentiale

Kulturelle Aktivitäten seien in all diesen Ortsteilen gewünscht und auch vorhanden. „Viele Ortsteile sind innovativ und organisieren sich selbst. Wir haben ganz viele Potentiale in der Stadt, die wir jetzt nochmal heben und aktivieren wollen“, präzisiert Minkel. Mit bewährten und neuen Formaten steht der Kultursommer für eine vielfältige Kulturszene in allen Ortsteilen. Er bildet die Dachmarke für ein vielfältiges kulturelles Sommerprogramm und wird von heimischen Institutionen, Initiativen und Kulturschaffenden Arnsbergs mit ihren Projekten, Ideen und Veranstaltungen getragen.

Veranstaltungen

Offiziell mit dabei sind bereits unter anderem die Veranstaltungsreihe „Teatron netto“ des Teatron-Theaters und das Outdoor-Event „Sommermärchen“ an den Ruhrterrassen, das vom Club „Herr Nilsson“ organisiert wird. Derzeit in Planung sind Veranstaltungen im Museumshof. Hier wird es neben Konzerten auch eine Straßentheaterreihe und Ausstellung geben. „Die aus dem Kunstsommer bekannten Formate ‘classic weeks’ mit den Meisterkursen, Konzerten der Schüler und Dozenten wird es auch im diesjährigen Kultursommer geben. Workshops und Ausstellungen werden ebenso nicht fehlen“, teilt Bürgermeister Ralf Paul Bittner mit, der in dem Zusammenhang auch den Sponsoren, der Sparkasse Arnsberg-Sundern und der Bürgerstiftung, dankt. 

Weitere Kooperationsveranstaltungen sind mit dem Golem Neheim und dem Jazzclub Arnsberg geplant. „Viele weitere Ideen von heimischen Akteuren stehen im Raum und werden derzeit hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit konkretisiert“, so der Bürgermeister weiter. So wird es beispielsweise auch in diesem Sommer Tanz-Theater-Performances geben. In Kooperation mit der Kunst-Lehrwerkstatt (KunstWerk am Kaiserhaus) wird zudem das D-Arts-Mobil Orte in der Stadt anfahren.

Schwerpunkt

Einen besonderen Schwerpunkt sollen in diesem Jahr die Formate für Kinder und Jugendliche darstellen. Die Bürgerstiftung Arnsberg lädt in den Sommerferien jeden Donnerstag von 15 bis 18 Uhr zum Kinderprogramm ein. Mit dabei sind Kindertheater (wie das Kölner Künstler-Theater). Aber auch heimische Akteure sind eingeladen, das Programm mitzugestalten, denn allen Beteiligten ist klar: „Kultur, Bewegung und Begegnung“ seien auch für die Jüngsten zu kurz gekommen. „Wir wollen hier an den Ruhrterrassen ein buntes Programm haben. Es soll locker und leicht sein. Es geht darum, die Kinder wieder spielerisch zu aktivieren“, sagt Kirsten Minkel.

Zeitrahmen

Der künftige Zeitrahmen des Kultursommers ist nicht auf ein konkretes Datum festgelegt: Er soll mit dem „Dies Internationalis“ beginnen und mit der Hüstener Kirmes enden. Die Leiterin des Kulturbüros resümiert: „Wenn in Arnsberg Sommer ist und Kultur stattfindet, dann ist Kultursommer.“

Veranstaltungskalender

Aktuelle Informationen zum Programm des Kultursommers gibt es im Veranstaltungskalender der Stadt Arnsberg unter https://www.arnsberg.de/aktuell/veranstaltungskalender.php

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