Schwerer Lkw-Zusammenstoß fordert Leben - A445 bis gestern Abend gesperrt

Arnsberger stirbt nach Unfall

An der Unfallstelle sah es verheerend aus. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Nach dem Unfall auf der A445 ist ein Arnsberger am Abend verstorben.

Der schwere Unfall gestern Morgen auf der A 445 ist für einen 57-jährigen Arnsberger leider tödlich ausgegangen. Der Mann erlag gestern Abend seinen Verletzungen.

Die Polizei schildert den Unfall-Ablauf: Nach ersten Erkenntnissen kam um 8.41 Uhr ein 59-jähriger Bochumer mit seinem Sattelzug aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn der A 445 ab. Er war zu dieser Zeit in Richtung Brilon unterwegs. Anschließend prallte er in die Mittelleitplanke und durchbrach diese, bis er schließlich mit seiner Zugmaschine im Gegenverkehr zum Stillstand kam. Hier befuhr gerade ein 57-jähriger Arnsberger mit einem Lkw die A 445 in Richtung Hamm. Er konnte dem Sattelzug des Bochumers nicht mehr rechtzeitig ausweichen und prallte mit voller Wucht in das Fahrzeug.

Rettungskräfte mussten die beiden Schwerverletzten aufwendig aus den Lkw bergen - zwei Rettungshubschrauber landeten zur Versorgung am Unfallort. Am Abend verstarb der 57-Jährige in einem Krankenhaus.

Durch den Feuerwehr-Einsatz zur Rettung der Verletzten sowie durch die langwierigen nachgelagerten Aufräumarbeiten am Unfallort wurde die zeitweise Sperrung der Autobahn in beide Fahrtrichtungen erforderlich, was für erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn selbst sowie auf den Straßen in der Umgebung der betroffenen Anschlussstelle führte. Die Bahn war für etwa zwölf Stunden bis in den Abend gesperrt.

Ein zufällig von seinem Dienst am Unfallort vorbeikommender Feuerwehrmann und Rettungsassistent, der auch Angehöriger des Löschzugs Neheim ist, hatte zuvor bis zum Eintreffen der ersten Einsatzkräfte alle erforderlichen Maßnahmen getroffen und die Verletzten erstversorgt. Rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit mehreren Löschfahrzeugen und Rettungswagen zwei Stunden lang im Einsatz.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf über 100.000 Euro.

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