Zurück zur „Normalität“

VHS startet Kursbetrieb und legt Sommerprogramm vor

Erstmals führt die VHS Arnsberg/Sundern in diesem Jahr ein VHS-Sommerprogramm während der Sommerferien durch, wie Klaus-Rainer Willeke, Leiter VHS Arnsberg/Sundern, und Carina Middel, Öffentlichkeitsreferentin, mit Plakaten bewarben.

Arnsberg/Sundern – Erstmals führt die VHS Arnsberg/Sundern in diesem Jahr ein „VHS-Sommerprogramm“ während der Sommerferien durch. Damit soll allen entgegengekommen werden, die Ferien und Urlaub zu Hause verbringen.

Das VHS-Sommerprogramm umfasst bislang 20 Kurse und Veranstaltungen für jedes Alter und in unterschiedlichen Formaten. Es gibt Outdoor-Kurse, Online-Veranstaltungen, Präsenzveranstaltungen und Bildungsurlaube im Bildungszentrum Sorpesee. Es gibt Kurse zu den Themen: CardioTraining, Französisch,  Stressfrei in Corona-Zeiten, Mountainbiken und E-Mountainbiken, Entspannungs- und Team-Building-Seminare, Smovey-Kurs outdoor, Skizzieren mit Aquarell, English Summer Camps für Schüler (5 bis 6. und 7. bis 8. Schuljahr) sowie Nähkurse. Im Augenblick kommen fast täglich weitere hinzu.

Auch für den Herbst plant das VHS-Team ein umfangreiches Programm. Dabei werden die aktuell geltenden Abstands- und Hygienevorschriften beachtet. Das Herbstprogramm wird in der letzten Ferienwoche an vielen Auslagestellen veröffentlicht werden. Aktuelle Informationen dazu gibt es aber schon ab Anfang Juli auf der VHS-Homepage.

Auch das Herbstprogramm wird allen Beteiligten viel Flexibilität und Kreativität abverlangen, die „Corona-Situation“ hat auch die VHS bereits in diesem Semester vor viele Herausforderungen und Probleme gestellt.

Der lebhafte Kursbetrieb der VHS Arnsberg/Sundern kam ab dem 13. März vollkommen zum Erliegen. Tausende von Teilnehmer wurden informiert, die Kurse ab- oder unterbrochen. Alle Integrationskurse waren davon ebenfalls betroffen.

In der Zeit schaltete die VHS auf andere, online-gestützte Weiterbildungsformate um. Das erforderte zunächst die Schulung vieler Lehrkräfte, die Klärung der technischen Voraussetzungen und auch die Schulung und Akquise von Teilnehmern. Auf diese Weise fanden rund 40 Online-Seminare und Vorträge mit rund 250 Teilnehmern statt. Gefragt waren besonders Fremdsprachenkurse und Vorträge.

78 Kurse finden statt

Seit dem 4. Mai hat die VHS den Kursbetrieb langsam wieder aufgenommen. Dabei müssen strenge Hygiene- und Abstandsregeln beachtet werden. Beim „Neustart“ des Kursbetriebs waren Kreativität und Flexibilität gefordert: Unter anderem wurde das Raumangebot faktisch halbiert. In einen normalen Klassenraum von 60 Quadratmetern dürfen auf Grund der Abstandsregeln nur noch acht bis zehn Menschen. Viele der VHS-Räume in Arnsberg und Sundern sind aber deutlich kleiner. Viele Gesundheits- und Sportkurse dürfen nicht stattfinden. Die Seminare im Bildungszentrum Sorpesee konnten erst stattfinden, als die Vorschriften für die Beherbergungsbetriebe das zuließen. Laufwege in den Gebäuden wurden definiert, Desinfektionsspender angeschafft, die Mitarbeiter in den Geschäftsstellen durch entsprechende Vorrichtungen geschützt.

Dennoch finden seit dem 4. Mai insgesamt 78 Kurse und Veranstaltungen mit rund 415 Teilnehmern statt (Durchschnittliche Teilnahmezahl von nur 5,3).

Eine besondere Herausforderung stellen die BAMF-Kurse (Deutsch und Integration) dar, da das BAMF als Auftraggeber es immer noch nicht geschafft hat, Durchführungsbestimmungen für die „Corona-Zeit“ zu definieren. Es muss möglich sein, Kurse mit zehn Teilnehmern so durchzuführen, dass die Aufwendungen der VHSen refinanziert werden, heißt es in der Pressemitteilung der VHS.

Informationen zu den Kursen des Sommersprogramms gibt es auf der Homepage, in den VHS-Geschäftsstellen (am liebsten telefonisch) und durch einen Newsletter.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare