Steuerungsgruppe für Natur-Erlebnis-Raum wird gebildet

Beteiligung noch möglich

Zwischen der Ruhr und der Rundturnhalle wird der Natur-Erlebnis-Raum entstehen. Foto: Rebecca Rath

Eine Erlebnislandschaft aus Wildstauden, Gräsern, Büschen und Bäumen sowie ein Ort der Begegnung für alle Generationen und die ganze Stadt, das soll der Natur-Erlebnis-Raum in Arnsberg werden.

Bereits im vergangenen Jahr konnten Bürger Ideen mit in das Projekt einbringen. Zurzeit werden auch Schulen, Kitas und Vereine über das Vorhaben informiert, um so jedem die Möglichkeit zur Beteiligung zu geben. Bis Mitte Februar sollen diese Beteiligungen ausgewertet werden.

Dann werde die endgültige Steuerungsgruppe gebildet, die sich aus Bürgen, die sich schon verbindlich angemeldet haben, zusammensetzt, wie die Stadt Arnsberg auf Anfrage des SauerlandKurier mitteilt. Die Steuerungsgruppe werde voraussichtlich gegen Ende Februar mit der eigentlichen Planung des Natur-Erlebnis-Raumes beginnen. „Wie der Natur-Erlebnis-Raum aussehen wird, ist noch völlig offen. Das wird erst in der Steuerungsgruppe erarbeitet, nach Auswertung aller Ideen und Vorschläge, die schon eingegangen sind und noch eingehen werden“, schildert Ralf Schmidt vom Grünflächenmanagement der Stadt, zuständig für das Projekt.

Zwischen der Ruhrbrücke und der Rundturnhalle im Eichholz, direkt an der Ruhr in Arnsberg, steht eine rund 5000 Quadratmeter große Fläche zur Verfügung, die direkt an den RuhrtalRadweg grenzt. Zurzeit befindet sich dort eine Skateranlage, die nach Angaben der Stadt unter der Beteiligung der Nutzer an einen Standort ganz in der Nähe verlegt wird. Ursprünglich war das Projekt für den Lüsenberg geplant.

Fertigstellung zur Mitte des Jahres

Als Ausführungszeit für den Bau der Anlage sind die Monate April, Mai und Juni anvisiert. „Zur Mitte des Jahres, spätestens zu Beginn der Sommerferien, soll die Anlage der Planung nach fertiggestellt sein“, so Schmidt weiter.

Einigen Spaziergängern ist sicherlich der große Erdhügel neben der Rundturnhalle aufgefallen. Ralf Schmidt erklärt: „Es wurden bereits 300 Kubikmeter Boden angefahren und neben der Rundturnhalle gelagert. Der Boden wird zur Modellierung der Fläche benötigt und stammt aus der städtischen Baumaßnahme der Ruhrrenaturierung in Hüsten.“

Für den Natur-Erlebnis-Raum stehen 80.000 Euro im städtischen Haushalt zur Verfügung. „Ein beträchtlicher Anteil wird aber auch die Eigenleistung sein, die im Rahmen von Projektarbeit geleistet wird“, betont Ralf Schmidt. Themenschwerpunkte im Natur-Erlebnis-Raum liegen auf Spiel und Bewegung, Naturerlebnis und Artenschutz sowie auf Kunst und Kreativität.

Jeder, der mitmachen möchte, kann sich noch an dem Projekt Natur-Erlebnis-Raum beteiligen. Man kann sich noch für die Steuerungsgruppe anmelden oder dem Grünflächenmanagement einfach Ideen und Vorschläge mitteilen.

Entweder über den Kontakt der Internetseite www.arnsberg.de/natur-erlebnis-raum, oder per E-mail an r.schmidt@arnsberg.de oder telefonisch unter % 02932/ 964139. (Von Rebecca Rath, r.rath@sauerlandkurier.de)

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