„Neheimer Madl“ vorgestellt

Carla Obertrifter ist das Gesicht für den Bayerischen Abend 

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Carla Obertrifter ist das „Neheimer Madl“. Sie wirbt für den Bayerischen Abend der Neheimer Schützen.

Neheim. Die Schützenbruderschaft St. Johannes Neheim ist voller Vorfreunde: Vom 16. bis 18. August wird das Schützenfest in Neheim gefeiert. Nicht fehlen darf der traditionelle Auftakt mit dem Bayerischen Abend. Zum dritten Mal gibt es dazu ein „Neheimer Madl“, das für das Event am Freitag wirbt.

Wenn die Neheimer Schützen alle zwei Jahre zu ihrem Schützenfest blasen, soll es etwas Besonderes im Vorfeld geben. Seit 2015 ist es das „Neheimer Madl“, das in diesem Jahr durch Carla Obertrifter vertreten wird. Die 19-Jährige stellte sich dazu jetzt nun in dem passenden Outfit vor, in dem sie auch in den nächsten Wochen bis zum Volksfest in der Öffentlichkeit auftritt. „Der Vorstand der Bruderschaft hat überlegt und mit Carla eine gute Wahl getroffen“, freut sich Martin Smykalla von den Schützen.

„Seitdem ich denken kann, bin ich schon bei den Schützen“, lächelt Carla bei ihrer Vorstellung. Im Alter von drei Jahren ist sie bereits bei der Kinderkompanie mitmarschiert. Im Jahr 2015 war sie Jungschützenkönigin zusammen mit Leo Cöppicus-Röttger. Und nicht nur das: Carla kommt auch aus einer „alten und aktiven“ Schützenfamilie. Mama Anja Obertrifter hat sich für das diesjährige Schützenfest bereits künstlerisch betätigt: Die Bierdeckel mit den Motiven „Birkenmai“ und „Graf Gottfried“ stammen aus ihrer Feder. Und Papa Jörg Obertrifter ist stolz auf seine Tochter.

Carla ist zum St.-Ursula-Gymnasium gegangen und studiert jetzt in Paderborn Mathematik und Physik auf Lehramt. Ihre Beziehungen zu Neheim hat sie nicht abgebrochen, und da steht der Besuch des Schützenfestes ganz oben auf ihrer „To-do-Liste“.

Zwei wichtige Verpflichtungen 

Es gibt zwei wichtige Verpflichtungen für Carla: ihren Auftritt bei der Bierprobe der Neheimer Schützen am 2. August am Fresekenhof und der Höhepunkt der Aktion, die Eröffnung des Schützenfestes mit Fassanstich auf dem „Bayerischen Abend“. Ein Fotoshooting hat es zudem schon bei der Warsteiner Brauerei gegeben: Auf dem Braukessel sind Fotos entstanden, mit denen vor dem Schützenfest auf großen und ganz großen, sprich 18/1-Plakaten, geworben werden soll. „Es gibt an anderen Orten eine Spargel- oder Weinkönigin, warum dann nicht auch ein Neheimer Madl“, lacht Smykalla.

„Man musste mich für diese Aufgabe nicht groß überreden“, lacht Carla. Als Besucherin auf dem Bayerischen Abend hat sie schon oft die tolle Stimmung erlebt. Da war der Weg nicht sehr weit, sich auch für den Job des „Neheimer Madls“ etwas Passendes zu suchen. „Dieses Outfit habe ich mir selber ausgesucht“, sagt Carla selbstbewusst. Etwas Unterstützung hat es von Mama Anja und Elisa Kruse aus dem Schützenvorstand gegeben. „Ich finde es schön, ein Dirndl zu tragen“, so das „Neheimer Madl“. Für den Bayerischen Abend hat sie einen Teil aus echter Trachtenproduktion bestellt. Nur der Blumenschmuck dazu ist doch etwas Besonderes. Den hat die Mutter mit echten Blumen aus dem eigenen Garten geflochten. Von den Freunden gab es viel Zuspruch. „Und trotzdem wird es etwas Außergewöhnliches sein, sich später auf einem riesigen Plakat zu sehen“, da ist sie sicher. Und auf die weiteren Reaktionen ist sie schon sehr gespannt.

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