Holzmarkt Arnsberg soll noch nachhaltiger werden

CO2-Emission vermeiden

In Alt-Arnsberg findet in diesem Jahr wieder der Holzmarkt statt. Am Sonntag, 9. August von 11 Uhr bis 18 Uhr ist der Markt geöffnet.

In diesem Jahr startet erstmalig eine Untersuchung, um den Holzmarkt zukünftig noch nachhaltiger zu gestalten.

Arnsberg.

Bei der Veranstaltung wurde bereits in der Vergangenheit großer Wert auf eine nachhaltige und umweltfreundliche Veranstaltungsorganisation gelegt. „Schließlich ist Holz an sich schon ein sehr nachhaltiger Werkstoff und Energieträger, dem wollen wir auch in der Durchführung des Holzmarktes Rechnung tragen,“ erläutert Liberto Balaguer von der Dortmunder Agentur panta rhei, die den Holzmarkt organisiert. Doch obwohl der Holzmarkt bereits in vielen Bereichen umweltfreundlich durchgeführt wird, gibt es noch immer Optimierungspotenzial. Daher gilt es zu allererst einmal, die Veranstaltung gründlich zu analysieren, so wie es erstmalig für 2015 geplant wird. Unterstützt wird Balaguer dabei vom Klimamanager Sebastian Marcel Witte von der Zukunftsagentur der Stadt Arnsberg. „Die Veranstaltung wird dabei in insgesamt neun Handlungsfeldern, beispielsweise An- und Abreisewege der Besucher, Müll und Abwasser, Catering, Druck und Kommunikation genau unter die Lupe genommen und zwar vor, während und nach der Veranstaltung“, erläutert Witte.

Gleichzeitig werden die Händler und Aussteller über die Ziele informiert und mittels eines Erhebungsbogens befragt. „Unser gemeinsames Ziel ist es, den Arnsberger Holzmarkt irgendwann klimaneutral durchführen zu können“, so Balaguer weiter. Dies erreiche man in drei Stufen: CO2-Emissionen sollen grundsätzlich vermieden werden. Wo sie dennoch anfallen, sollen diese so weit wie möglich vermindert werden. Und dort, wo sie unvermeidlich sind, können die restlichen CO2-Emissionen dann kompensiert werden, beispielsweise über eine darauf spezialisierte Agentur: Diese unterstützen dann Anpflanzungsprojekte oder Vorhaben im Bereich erneuerbarer Energien.

Somit ließe sich der sogenannte „CO2-Fußabdruck“, also die spezifische Gesamtmenge umwelt- und klimaschädlicher Emissionen des Marktes, nicht nur verkleinern sondern letzten Endes beinahe ganz verschwinden lassen. Liberto Balaguer: „Unser Ziel: CO2-Fußabdruck = Null“.

Möglich wurde der Holzmarkt durch die Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Arnsberg-Sundern und vieler Einzelpersonen und Arnsberger Unternehmen. Veranstalter ist die Stadt Arnsberg in Zusammenarbeit mit der Waldakademie Vosswinkel e.V. und dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW. Weitere Infos und Bildmaterial auf: www.holzmarkt-arnsberg.de

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