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Damit Retter nicht zu Opfern werden

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Auf dem Gelände des Malteser Hilfsdienst in Arnsberg absolvierten 15 Mitarbeiter ein Fahrsicherheitstraining. Foto: SK
Auf dem Gelände des Malteser Hilfsdienst in Arnsberg absolvierten 15 Mitarbeiter ein Fahrsicherheitstraining. Foto: SK

Malteser absolvieren Fahrsicherheitstraining

Arnsberg. (SK)

Bei Festen und Veranstaltungen im Hochsauerlandkreis und der Region sind sie vor Ort, um im Notfall einzugreifen und die Erstversorgung Verletzter oder Kranker sicherzustellen. Damit die Retter in brenzligen Situationen nicht selbst zum Opfer werden, schult der Malteser Hilfsdienst seine Ehrenamtlichen regelmäßig.In Arnsberg wurde jetzt wieder ein Fahrsicherheitstraining angeboten. Dabei gab der ausgebildete Fahrsicherheits-Moderator Tobias Bonnekoh (Malteser Rheda Wiedenbrück) den 15 Teilnehmern in der Dienststelle der Malteser Arnsberg Tipps sowohl in Theorie als auch in Praxis. "Unsere Einsatzfahrzeuge haben viel größere Ausmaße als normale Autos. Die Unterschiede erst im Ernstfall herauszufinden, wäre schlecht für die Retter", unterstrich Bonnekoh die Bedeutung des Training. So gab er auf dem Gelände des Malteser Hilfsdienstes in Arnsberg nützliche Tipps beim Führen der Malteser-Fahrzeuge und wies auf einige Probleme hin, die immer wieder auftauchen: "Ich zeige unseren Mitarbeitern, wie groß der tote Winkel ist, und wie man an engen Stellen und ohne gute Sicht von seinen Kollegen eingewiesen werden kann. Das soll den Fahrern mehr Sicherheit geben." Wie ernst der Malteser-Hilfsdienst die Fahrsicherheit nimmt, zeigt sowohl eine bundesweit herausgebrachte Info-Broschüre als auch die Verpflichtung aller im Wagen eingesetzten Einsatzkräfte, das Fahrsicherheitstraining zu absolvieren. "Seit das Programm Anfang der 90er Jahre ins Leben gerufen wurde, sind die Unfallzahlen deutlich zurückgegangen", sagte Bonnekoh stolz.

Infos über die Malteser Arnsberg unter www.malteser-arnsberg.de.

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