Japanischer Professor informiert sich in Arnsberg

Dialog der Generationen

Über generationen-übergreifende Projekte in der Stadt informierte sich Professor Yasuyuki Sugatani.

Um sich für die große Aufgabe inspirieren zu lassen, reiste Sugatani quer durch Deutschland – und machte dabei auch für zwei Tage in Arnsberg Station.

Yasuyuki Sugatani, Professor an der Kansai Medical University im japanischen Osaka, engagiert sich dafür, das Leben älterer Menschen in seinem Heimatland zu verbessern.

Hier absolvierte er ein straffes Programm: Vom Demenzpatenschaftsprojekt zwischen der Kita „Kleine Strolche und dem Seniorenzentrum „Zum guten Hirten“ über das Projekt „Generationen in Kontakt“ des Kindergartens „Krähennest“ bis hin zur Aktion „Kinder zaubern Lachfalten“ erhielt Sugatani wie die Stadt Arnsberg berichtet zahlreiche tiefe Einblicke in verschiedenste Arnsberger Projekte, die eines gemeinsam haben: Einen lebhaften Austausch zwischen der jungen und älteren Generation herstellen und damit den Kleineren wertvolles Erfahrungswissen bescheren und den Größeren junge Begleitung und damit wichtige soziale Kontakte bereitstellen.

Den in Japan bislang noch überhaupt nicht vorhandenen Dialog der Generationen will er nun anstoßen, nachdem er in Arnsberg zahlreiche Beispiele dafür gesehen hat, wie Ältere und Jüngere erfolgreich voneinander lernen und profitieren können. Allerdings ermahnt er auch die Arnsberger dazu, den hier bereits begonnenen Dialog weiter auszubauen. Während nämlich in Arnsberg bislang nur einzelne Kitas und Schulen an der Thematik arbeiten, mahnt Sugatani: „Öffnet jede Kita, öffnet jede Schule für den Austausch der Generationen. Wenn ihr wissen wollt, warum das so wichtig ist, schaut nach Japan.“

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