Aktuelle Daten werden vom 25. Februar bis 15. März erhoben

Wo drückt der Schuh? Stadt Arnsberg startet Einzelhandelsbefragung

Die Befragung in den verschiedenen Einkaufszentren der Stadt beginnt am kommenden Montag. Foto: Archiv

Arnsberg. Um das Entgegenkommen der lokalen Einzelhandelsunternehmen bittet die Stadt Arnsberg ab Montag, 25. Februar. Vom 25. Februar bis 15. März findet die Erhebung aktueller Einzelhandelsdaten statt.

Dazu die Stadt Arnsberg: „Der Stadtteil Neheim hat in der Einschätzung der Kunden und Besucher jüngst erst beste Noten erhalten. Und doch ist allen Fachleuten klar, dass die Bemühungen um die Attraktivität und den wirtschaftlichen Erfolg der Stadtzentren, der Nebenzentren und der sonstigen Einzelhandelsstandorte kontinuierlich weiter betrieben werden müssen.“ 

Wie sieht der aktuelle Einzelhandelsbestand aus? Welche Angebote fehlen? Welche Auswirkungen hat der Onlinehandel? Welche Fachmärkte können wo entwickelt werden, ohne dass es zu Gefährdungen der Angebote in den Innenstädten kommt? Was muss getan werden, um die Stadtzentren noch besser zu positionieren? Lebensmittelbetriebe werden immer größer und haben die autofahrenden Kunden im Fokus. Wie kann trotzdem eine wohnortnahe Versorgung in den Stadtteilen gesichert werden? 

Antworten unter anderem auf diese Fragestellungen sollen mit der Aktualisierung des Arnsberger Einzelhandels- und Zentrenkonzepts aus dem Jahr 2009 gefunden werden. Die Stadt Arnsberg hat mit dieser Aktualisierung das Planungsbüro „Junker + Kruse, Stadtforschung Planung“ aus Dortmund beauftragt. Die Bearbeitung wird unter Beteiligung der Akteure des Arnsberger Einzelhandels, Bürgern, Politik und Fachleuten erfolgen. Als erster Arbeitsschritt wird aber zunächst einmal eine aktuelle Bestandsaufnahme und -analyse der Einzelhandelsbetriebe durchgeführt, um das Konzept auf eine sichere Datengrundlage zu stellen. 

Dazu wird im Zeitraum vom 25. Februar bis 15. März der Arnsberger Einzelhandelsbesatz – unter anderem die geführten Sortimente und die Verkaufsflächengrößen – durch das Planungsbüro erfasst. „Durch die Einzelhandelserhebung können wichtige Rückschlüsse auf die Angebotssituation und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten des Arnsberger Einzelhandels gezogen werden“, verdeutlicht die Stadtverwaltung. Das Planungsbüro sowie die Stadt Arnsberg bitten alle Einzelhändler darum, den Mitarbeitern des Planungsbüros diese kurze Erhebung in den Geschäften zu ermöglichen, um ein repräsentatives Bild der Angebotssituation zu gewährleisten. Die Mitarbeiter des Büros können sich durch einen Ausweis der Stadt Arnsberg legitimieren. Ansprechpartnerin für eventuelle Rückfragen bei der Stadt Arnsberg ist Bettina Dräger-Möller, FD Stadterneuerung und Wohnen, ☎ 02932/ 2011409.

Alle Angaben unterliegen einem strengen Datenschutz. Die erhobenen Daten werden lediglich in zusammengefasster Form veröffentlicht. Über die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung wird die Öffentlichkeit unterrichtet.

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