Mit einer Bürgerstiftung die Zukunft der Stadt gestalten

Die Gründer der Bürgerstiftung. Foto: SK

Gründer sind zehn Unternehmer und die heimische Sparkasse

Arnsberg. (SK)

Zehn Unternehmer aus Arnsberg und die Sparkasse haben eine Bürgerstiftung für Arnsberg gegründet.Arbeiten will die Stiftung mit den Zinsen von zwei Millionen Euro Stiftungsvermögen, die die Sparkasse Arnsberg-Sundern, Bertram Brökelmann sowie die Firmen ANH Hausbesitz, BJB, Julius Cronenberg oHG, Dallmer, A & E Keller, Trilux, Umarex, Wepa und Wrede Industrieholding zusammentrugen. Das Stiftungsvermögen bleibt ungeschmälert.

Die Stiftung will Projekte aus allen Bereichen des städtischen Lebens fördern. Die Projekte sollen vor allem investiven und innovativen Charakter haben.

"Wir wollen Initiative zeigen und gemeinsam dazu beitragen, dass in unserer Heimatstadt auch künftig ein Umfeld erhalten bleibt, in dem sich alle Bürgerinnen und Bürger wiederfinden können. Verantwortung für die Zukunft kann man nicht delegieren. Wir wollen sie aktiv mitgestalten", so Gründungsstifter Carlo Cronenberg.

Mit dem eingebrachten Stiftungskapital befindet sich die Bürgerstiftung Arnsberg unter den 20 größten Bürgerstiftungen Deutschlands.

Andreas Bremke erläutert das Wesen einer Stiftung: "Das Besondere an einer Stiftung ist, dass das eingebrachte Kapital auf Dauer zur Verfügung steht. Wer stiftet, kann sicher sein, dass sein Kapital auch in Zukunft gut und sinnvoll eingesetzt wird."

"Wir freuen uns, dass wir für die ehrenamtliche Geschäftsführung Gerhard Kirss gewinnen konnten. Nun geht es an die Arbeit — in Kürze werden wir der Öffentlichkeit unser erstes Projekt vorstellen. Dann geht es auch darum, weitere finanzielle Mittel und bürgerschaftliches Engagement einzuwerben", erklärten Andreas Bremke und Martin Krengel, die designierten Vorsitzenden von Vorstand und Stiftungsrat.

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